Der Arbeitsmarkt im Agenturbezirk Flensburg Juli 2025

Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Flensburg gestiegen

31.07.2025 | Presseinfo Nr. 28

Der Arbeitsmarkt im Agenturbezirk Flensburg Juli 2025

Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Flensburg gestiegen

Zitat:

Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat und auch im Jahresvergleich ist leider nur zum Teil durch die jahreszeitlich üblichen Übergangseffekte des Auslaufens von Ausbildungsverhältnissen bzw. der Beendigung von Maßnahmen geprägt. Es bleiben nach wie vor viele Neueinstellungen in den Betrieben aus. Diese Entwicklung hat ihre Ursachen in den laufenden wirtschaftlichen und strukturellen Anpassungsprozessen bei den Unternehmen, in der weiter schwächelnden Konjunktur sowie in den Unsicherheiten im internationalen Handel. Dies zeigt sich auch in der  Zurückhaltung vieler Betriebe bei der Meldung offener Arbeits- und Ausbildungsstellen , so Karsten Bunk, Chef der Arbeitsagentur Flensburg.

Agentur für Arbeit Flensburg


Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Flensburg (Stadt Flensburg, Kreis Nordfriesland, Kreis Schleswig-Flensburg) im Juli 2025 gestiegen. 15.256 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 240 Personen mehr (2 Prozent) als im Juni und 772 Personen bzw. 5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 5,9 Prozent und lag mit 0,1 Prozent über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 5,6 Prozent.


Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 5.566 Personen (120 Personen mehr als im Vormonat und 860 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 9.690 Arbeitslose registriert (120 Personen mehr als im Vormonat, aber 88 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 64 Prozent aller Arbeitslosen betreut.


Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 702 Stellen wurden im Juli neu gemeldet (124 mehr als im Vormonat, aber 112 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen Gesundheits- und Sozialwesen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Gastgewerbe. Aktuell befanden sich damit 3.401 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur. 


Ende Dezember 2024, dem letzten Quartalsstichtag der Beschäftigungsstatistik, belief sich die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Bezirk der Agentur für Arbeit Flensburg auf 171.773. Gegenüber dem Vorjahresquartal war das eine Zunahme um 283 oder 0,2 Prozent, nach +483 oder +0,3 Prozent im Vorquartal. Nach Branchen gab es absolut betrachtet die stärkste Zunahme im Verarbeitenden Gewerbe (+592 oder +3,4 Prozent); am ungünstigsten war dagegen die Entwicklung in der Energieversorgung (–563 oder –24,2 Prozent).


Im Agenturbezirk Flensburg waren im Juli 18.325 Personen in Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit). Die Unterbeschäftigungsquote lag bei 7,0 Prozent, im Vorjahresmonat betrug sie 7,0 Prozent.


In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 878 (entspricht -6 Prozent) auf insgesamt 14.985.
19.788 Personen bezogen Bürgergeld, das waren 1.088 Personen weniger (-5 Prozent) als vor einem Jahr.

 

Die Regionen im Überblick

Stadt Flensburg

Die Arbeitslosigkeit ist in der Stadt Flensburg im Juli 2025 gestiegen. 4.683 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 78 Personen mehr (2 Prozent) als im Juni und 234 Personen bzw. 5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 8,6 Prozent und lag mit 0,1 Prozent über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 8,3 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.726 Personen (13 Personen mehr als im Vormonat und 367 Personen mehr als vor einem Jahr).

Jobcenter Flensburg

Im Juli 2025 betreute das Jobcenter Flensburg 2.957 arbeitslose Flensburger (Empfänger von Bürgergeld); das sind 65 mehr als im Vormonat (+2,2 Prozent) und 133 Personen (-4,3 Prozent) weniger als im Vorjahresmonat.
Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften sank im Juli im Vergleich zum Vormonat um 34 (-0,6 Prozent) auf 5.449; im Vergleich zum Vorjahresmonat fiel die Zahl um 167 (-3,0 Prozent). Dies ist der geringste Wert seit Bestehen des Jobcenters Flensburg.
Die Zahl der Regelleistungsberechtigten sank im Vergleich zum Vormonat um 89 auf 9.367 (-0,9 Prozent), im Vergleich zum Vorjahresmonat fiel sie um 419 (-4,3 Prozent). Dies ist ebenfalls der geringste Wert seit Bestehen des Jobcenters Flensburg.

Kreis Nordfriesland

Die Arbeitslosigkeit ist im Kreis Nordfriesland im Juli 2025 gestiegen. 4.297 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 38 Personen mehr (1 Prozent) als im Juni und 33 Personen bzw. 1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 4,6 Prozent und lag mit 0,1 Prozent über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 4,5 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.577 Personen (13 Personen mehr als im Vormonat und 109 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 2.720 Arbeitslose registriert (25 Personen mehr als im Vormonat, aber 76 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 63 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 458 (entspricht -10 Prozent) auf insgesamt 4.210.
5.643 Personen bezogen Bürgergeld, das waren 486 Personen weniger (-8 Prozent) als vor einem Jahr.

Kreis Schleswig-Flensburg

Die Arbeitslosigkeit ist im Kreis Schleswig-Flensburg im Juli 2025 gestiegen. 6.276 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 124 Personen mehr (2 Prozent) als im Juni und 505 Personen bzw. 9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 5,7 Prozent und lag mit 0,1 Prozent über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 5,3 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 2.263 Personen (94 Personen mehr als im Vormonat und 384 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 4.013 Arbeitslose registriert (30 Personen mehr als im Vormonat und 121 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 64 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 253 (entspricht -5 Prozent) auf insgesamt 5.326.
7.134 Personen bezogen Bürgergeld, das waren 377 Personen weniger (-5 Prozent) als vor einem Jahr.

Der Ausbildungsmarkt im Juli 2025

Im Bereich der Agentur für Arbeit Flensburg (Stadt Flensburg, Kreis Nordfriesland, Kreis Schleswig-Flensburg) waren bis Juli insgesamt 2.251 Interessierte als Bewerber*innen für eine Ausbildungsstelle oder ein duales Studium bei der Berufsberatung gemeldet. 
Von den 2.251 Bewerber*innen waren zahlenmäßig 69 Personen (3 Prozent) mehr als im Juli 2024 gemeldet. Davon suchen aktuell 800 Bewerber*innen aktiv nach einer Ausbildung oder einem dualen Studium. Alle anderen Bewerber*innen haben sich bereits für ein Angebot entschieden oder eine andere Alternative für sich gefunden.


35 Prozent der gemeldeten Bewerber*innen bewarben sich mit dem Realschulabschluss, 37 Prozent mit dem Hauptschulabschluss und 16 Prozent mit der Fach- oder Hochschulreife auf die offenen Stellen. 42 Prozent der Jugendlichen hat die Schule im aktuellen Berufsberatungsjahr beendet, die Übrigen schon vor längerer Zeit.


Die Top 10 der Berufswünsche der Jugendlichen sind: Kfz-Mechatroniker/in - PKW-Technik, Verkäufer/in, Kaufmann/-frau - Büromanagement, Medizinische/r Fachangestellte/r, Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Friseur/in, Fachinformatiker-Anwendungsentwicklung, Fachinformatiker/in - Systemintegration, Tischler/in und Koch/Köchin.


Es haben sich bislang 1.451 Jugendliche bei der Berufsberatung abgemeldet. Von ihnen begannen rund 47 Prozent eine Berufsausbildung bzw. ein duales Studium. 11 Prozent der abgemeldeten Jugendlichen besuchen auch zukünftig die Schule. Weitere 2 Prozent starteten in ein Studium. 40 Prozent der Bewerber*innen nahmen eine Erwerbstätigkeit auf, begannen eine Fördermaßnahme zur Berufsvorbereitung oder leisten gemeinnützige/soziale Dienste.
 

Die regionalen Unternehmen haben bisher 2.565 Ausbildungs- und duale Studienplätze gemeldet (84 Stellen bzw. 3 Prozent weniger als vor einem Jahr). Rein rechnerisch kommen damit auf 100 Stellen 89 Bewerber*innen.  Aktuell sind 924 Ausbildungs- und duale Studienplätze frei, vor allem in den Berufen Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Verkäufer/in, Fachwirt/in - Handel (Ausbildung), Fachkraft - Lagerlogistik und Fachverkäufer/in -Lebensmittelhandwerk - Bäckerei.


Die Top 10 der gemeldeten Ausbildungsstellen (inkl. der dualen Studienplätze) waren: Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Verkäufer/in, Elektroniker/in für Geräte und Systeme, Fachwirt/in - Handel (Ausbildung), Kaufmann/-frau - Büromanagement, Fachkraft - Lagerlogistik, Kaufmann/-frau im Groß-/Außenhandel, Elektroniker/in - Energie-/Gebäudetechnik, Kfz-Mechatroniker/in - PKW-Technik und Kaufmann/-frau - Versicherungen/ Finanzanlagen.
 

Zitat:

"Der Ausbildungsstart im August steht unmittelbar bevor. Wer noch keinen Ausbildungsvertrag in der Tasche hat oder überhaupt noch nicht weiß, wie es weitergeht, sollte jetzt schnell handeln“, sagt Karsten Bunk, Leiter der Agentur für Arbeit Flensburg. „Einfach erstmal nichts machen oder von vornherein resigniert aufgeben, anstatt an seiner beruflichen Zukunft zu arbeiten, geht gar nicht! Und außerdem: Es gibt nach wie vor viele unbesetzte und sehr attraktive Ausbildungsplätze auch in erreichbarer Nähe zum Wohnort – und auch ein späterer Einstieg ist möglich. In der Berufsberatung helfen wir kurzfristig dabei, den passenden Weg zu finden – gleich eine richtige Ausbildung oder erstmal ein Praktikum oder auch eine weiterführende Schule.“

Der regionale Arbeitsmarkt nach Geschäftsstellenbezirken

Geschäftsstelle Husum

Die Arbeitslosigkeit ist von Juni auf Juli geringfügig um 3 auf 2.286 Personen gestiegen. Das waren 69 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Juli 5,5 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 5,7 Prozent.
Die Arbeitslosigkeit ist im Rechtskreis SGB III von Juni auf Juli um 11 auf 679 Personen gestiegen. Das waren 6 Arbeitslose weniger als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosigkeit hat sich im Rechtskreis SGB II von Juni auf Juli geringfügig um 8 auf 1.607 Personen verringert. Das waren 63 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr.
Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Juli um 12 Stellen auf 448 gesunken; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 193 Arbeitsstellen weniger. Arbeitgeber meldeten im Juli 76 neue Arbeitsstellen, 19 weniger als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 592 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das eine Abnahme von 170.

Geschäftsstelle Kappeln

Die Arbeitslosigkeit ist von Juni auf Juli um 15 auf 825 Personen gestiegen. Das waren 113 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Juli 5,6 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 4,9 Prozent.
Die Arbeitslosigkeit ist im Rechtskreis SGB III von Juni auf Juli um 10 auf 306 Personen gestiegen. Das waren 70 Arbeitslose mehr als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosigkeit ist im Rechtskreis SGB II von Juni auf Juli um 5 auf 519 Personen gestiegen. Das waren 43 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr.
Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Juli um 7 Stellen auf 176 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 46 Arbeitsstellen weniger. Arbeitgeber meldeten im Juli 49 neue Arbeitsstellen, 12 mehr als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 393 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das eine Abnahme von 161.

Geschäftsstelle Niebüll

Die Arbeitslosigkeit ist von Juni auf Juli um 22 auf 1.236 Personen gestiegen. Das waren 20 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Juli 4,3 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 4,2 Prozent.
Die Arbeitslosigkeit ist im Rechtskreis SGB III von Juni auf Juli um 5 auf 536 Personen gestiegen. Das waren 57 Arbeitslose mehr als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosigkeit ist im Rechtskreis SGB II von Juni auf Juli um 17 auf 700 Personen gestiegen. Das waren 37 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr.
Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Juli um 12 Stellen auf 372 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 22 Arbeitsstellen weniger. Arbeitgeber meldeten im Juli 58 neue Arbeitsstellen, 7 weniger als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 434 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 29.

Geschäftsstelle Schleswig

Die Arbeitslosigkeit ist von Juni auf Juli um 54 auf 3.195 Personen gestiegen. Das waren 173 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Juli 6,7 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 6,4 Prozent.
Die Arbeitslosigkeit ist im Rechtskreis SGB III von Juni auf Juli um 30 auf 940 Personen gestiegen. Das waren 111 Arbeitslose mehr als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosigkeit ist im Rechtskreis SGB II von Juni auf Juli um 24 auf 2.255 Personen gestiegen. Das waren 62 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr.
Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Juli um 35 Stellen auf 673 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 21 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im Juli 129 neue Arbeitsstellen, 14 weniger als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 1.038 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das eine Abnahme von 134.

Geschäftsstelle Westerland

Die Arbeitslosigkeit ist von Juni auf Juli geringfügig um 1 auf 234 Personen gestiegen. Das waren 61 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Juli 1,9 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 1,4 Prozent.
Die Arbeitslosigkeit hat sich im Rechtskreis SGB III von Juni auf Juli um 6 auf 165 Personen verringert. Das waren 57 Arbeitslose mehr als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosigkeit ist im Rechtskreis SGB II von Juni auf Juli um 7 auf 69 Personen gestiegen. Das waren 4 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr.
Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Juli um 7 Stellen auf 299 gesunken; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 48 Arbeitsstellen weniger. Arbeitgeber meldeten im Juli 31 neue Arbeitsstellen, 9 mehr als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 238 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das eine Abnahme von 138.

Geschäftsstelle Tönning

Die Arbeitslosigkeit ist von Juni auf Juli um 12 auf 541 Personen gestiegen. Das waren 21 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Juli 4,6 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 4,4 Prozent.
Die Arbeitslosigkeit ist im Rechtskreis SGB III von Juni auf Juli um 3 auf 197 Personen gestiegen. Das waren 1 Arbeitslose mehr als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosigkeit ist im Rechtskreis SGB II von Juni auf Juli um 9 auf 344 Personen gestiegen. Das waren 20 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr.
Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Juli um 22 Stellen auf 214 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 19 Arbeitsstellen weniger. Arbeitgeber meldeten im Juli 45 neue Arbeitsstellen, 13 mehr als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 261 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 14.