Der Arbeitsmarkt im Agenturbezirk Flensburg März 2026

Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Flensburg gesunken

31.03.2026 | Presseinfo Nr. 8

Der Arbeitsmarkt im Agenturbezirk Flensburg März 2026
Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Flensburg gesunken

Zitat:

„Die Arbeitslosigkeit ist im März zurückgegangen. Das ist ein erstes Zeichen der einsetzenden Frühjahrsbelebung. Gleichzeitig zeigt sich, dass unsere intensive Beratung und Vermittlung Wirkung entfaltet und viele Menschen beim Wiedereinstieg in Beschäftigung unterstützt werden konnten. Ein Großteil der Menschen, die ihre Arbeitslosigkeit beendeten, sind auch tatsächlich in Beschäftigung eingemündet“, erklärt Karsten Bunk, Chef der Arbeitsagentur Flensburg.

Agentur für Arbeit Flensburg

Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Flensburg (Stadt Flensburg, Kreis Nordfriesland, Kreis Schleswig-Flensburg) im März 2026 gesunken. 16.220 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 709 Personen weniger (-4 Prozent) als im Februar und 441 Personen bzw. 3 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,3 Prozent und lag mit 0,2 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,5 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 6.829 Personen (623 Personen weniger als im Vormonat, aber 213 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 9.391 Arbeitslose registriert (86 Personen weniger als im Vormonat und 654 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 58 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 932 Stellen wurden im März neu gemeldet (39 mehr als im Vormonat und 64 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung, sonstige wirtschaftliche 
Dienstleistungen, Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Gesundheits- und Sozialwesen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Gastgewerbe. Aktuell befanden sich damit 3.827 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
Ende September 2025, dem letzten Quartalsstichtag der Beschäftigungsstatistik mit gesicherten Angaben, belief sich die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Bezirk der Agentur für Arbeit Flensburg auf 175.296. Gegenüber dem Vorjahresquartal hat sich damit die Zahl der Beschäftigten relativ wenig verändert (–178 oder +0,1 Prozent); im Vorquartal hatte es eine Veränderung um –377 oder –0,2 Prozent gegeben.
Im Agenturbezirk Flensburg waren im März 19.580 Personen in Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit). Die Unterbeschäftigungsquote lag bei 7,5 Prozent.
In der Grundsicherung  (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 566 (entspricht -4 Prozent) auf insgesamt 15.387.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 20.363 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 642 Personen weniger (-3 Prozent) als vor einem Jahr.

Die Regionen im Überblick

Stadt Flensburg

Die Arbeitslosigkeit ist in der Stadt Flensburg im März 2026 gesunken. 4.595 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 115 Personen weniger (-2 Prozent) als im Februar und 268 Personen bzw. 6 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 8,5 Prozent und lag mit 0,2 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 9,1 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.760 Personen (96 Personen weniger als im Vormonat, aber 3 Personen mehr als vor einem Jahr).

Jobcenter Flensburg

Im März 2026 betreute das Jobcenter Flensburg 2.835 arbeitslose Flensburger (Empfänger von Bürgergeld). Das sind 19 weniger als im Vormonat (-0,7 Prozent) und 271 Personen (-8,7 Prozent) weniger als im Vorjahresmonat.
Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften stieg im März im Vergleich zum Vormonat um 17 (+0,3 Prozent) auf 5.449. Im Vergleich zum Vorjahresmonat fiel die Zahl allerdings um 101 (-1,8 Prozent). Dies ist der geringste Wert in einem März seit Bestehen des Jobcenters Flensburg.
Die Zahl der Regelleistungsberechtigten stieg im Vergleich zum Vormonat um 44 auf 9.385 (+0,5 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank sie allerdings um 129 (-1,4 Prozent). Dies ist der geringste Wert in einem März seit Bestehen des Jobcenters Flensburg.

Kreis Nordfriesland

Die Arbeitslosigkeit ist im Kreis Nordfriesland im März 2026 gesunken. 5.348 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 438 Personen weniger (-8 Prozent) als im Februar, aber 34 Personen bzw. 1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 5,7 Prozent und lag mit 0,4 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 5,6 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 2.666 Personen (401 Personen weniger als im Vormonat, aber 122 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 2.682 Arbeitslose registriert (37 Personen weniger als im Vormonat und 88 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 50 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
In der Grundsicherung  (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 281 (entspricht -6 Prozent) auf insgesamt 4.403.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 5.850 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 329 Personen weniger (-5 Prozent) als vor einem Jahr.

Kreis Schleswig-Flensburg

Die Arbeitslosigkeit ist im Kreis Schleswig-Flensburg im März 2026 gesunken. 6.277 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 156 Personen weniger (-2 Prozent) als im Februar und 207 Personen bzw. 3 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 5,7 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 5,9 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 2.403 Personen (126 Personen weniger als im Vormonat, aber 88 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 3.874 Arbeitslose registriert (30 Personen weniger als im Vormonat und 295 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 62 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
In der Grundsicherung  (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 183 (entspricht -3 Prozent) auf insgesamt 5.536.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 7.439 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 250 Personen weniger (-3 Prozent) als vor einem Jahr.


Der regionale Arbeitsmarkt nach Geschäftsstellenbezirken

Geschäftsstelle Husum

Die Arbeitslosigkeit hat sich von Februar auf März um 105 auf 2.410 Personen verringert. Das waren 65 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug im März 5,8 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 6,0 Prozent.
Die Arbeitslosigkeit hat sich im Rechtskreis SGB III von Februar auf März um 71 auf 896 Personen verringert. Das waren 79 Arbeitslose mehr als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosigkeit hat sich im Rechtskreis SGB II von Februar auf März um 34 auf 1.514 Personen verringert. Das waren 144 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr.
Der Bestand an Arbeitsstellen ist im März um 16 Stellen auf 459 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 38 Arbeitsstellen weniger. Arbeitgeber meldeten im März 87 neue Arbeitsstellen, 7 weniger als vor einem Jahr.

Geschäftsstelle Kappeln

Die Arbeitslosigkeit hat sich von Februar auf März um 20 auf 799 Personen verringert. Das waren 88 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug im März 5,5 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 6,1 Prozent.
Die Arbeitslosigkeit hat sich im Rechtskreis SGB III von Februar auf März um 15 auf 353 Personen verringert. Das waren 8 Arbeitslose weniger als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosigkeit hat sich im Rechtskreis SGB II von Februar auf März um 5 auf 446 Personen verringert. Das waren 80 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr.
Der Bestand an Arbeitsstellen ist im März um 9 Stellen auf 171 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 46 Arbeitsstellen weniger. Arbeitgeber meldeten im März 70 neue Arbeitsstellen, 2 weniger als vor einem Jahr.

Geschäftsstelle Niebüll

Die Arbeitslosigkeit hat sich von Februar auf März um 152 auf 1.610 Personen verringert. Das waren 68 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug im März 5,6 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 5,3 Prozent.
Die Arbeitslosigkeit hat sich im Rechtskreis SGB III von Februar auf März um 154 auf 870 Personen verringert. Das waren 38 Arbeitslose mehr als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosigkeit ist im Rechtskreis SGB II von Februar auf März geringfügig um 2 auf 740 Personen gestiegen. Das waren 30 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr.
Der Bestand an Arbeitsstellen ist im März um 14 Stellen auf 645 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 289 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im März 72 neue Arbeitsstellen, 5 mehr als vor einem Jahr.

Geschäftsstelle Schleswig

Die Arbeitslosigkeit hat sich von Februar auf März um 116 auf 3.204 Personen verringert. Das waren 98 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug im März 6,7 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 7,0 Prozent.
Die Arbeitslosigkeit hat sich im Rechtskreis SGB III von Februar auf März um 87 auf 999 Personen verringert. Das waren 29 Arbeitslose mehr als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosigkeit hat sich im Rechtskreis SGB II von Februar auf März um 29 auf 2.205 Personen verringert. Das waren 127 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr.
Der Bestand an Arbeitsstellen ist im März um 21 Stellen auf 629 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 65 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im März 176 neue Arbeitsstellen, 14 weniger als vor einem Jahr.

Geschäftsstelle Westerland

Die Arbeitslosigkeit hat sich von Februar auf März um 111 auf 628 Personen verringert. Das waren 26 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug im März 5,2 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 4,9 Prozent.
Die Arbeitslosigkeit hat sich im Rechtskreis SGB III von Februar auf März um 119 auf 543 Personen verringert. Das waren 10 Arbeitslose mehr als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosigkeit ist im Rechtskreis SGB II von Februar auf März um 8 auf 85 Personen gestiegen. Das waren 16 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr.
Der Bestand an Arbeitsstellen ist im März um 3 Stellen auf 292 gesunken; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 10 Arbeitsstellen weniger. Arbeitgeber meldeten im März 45 neue Arbeitsstellen, 13 mehr als vor einem Jahr.

Geschäftsstelle Tönning

Die Arbeitslosigkeit hat sich von Februar auf März um 70 auf 700 Personen verringert. Das waren 5 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug im März 6,0 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 5,9 Prozent.
Die Arbeitslosigkeit hat sich im Rechtskreis SGB III von Februar auf März um 57 auf 357 Personen verringert. Das waren 5 Arbeitslose weniger als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosigkeit hat sich im Rechtskreis SGB II von Februar auf März um 13 auf 343 Personen verringert. Das waren 10 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr.
Der Bestand an Arbeitsstellen ist im März um 5 Stellen auf 198 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 11 Arbeitsstellen weniger. Arbeitgeber meldeten im März 36 neue Arbeitsstellen, 12 mehr als vor einem Jahr.


Der Ausbildungsmarkt im März 2026

Zitat:

„Die duale Ausbildung bleibt ein zentraler Baustein zur Fachkräftesicherung in unserer Region. Umso wichtiger ist es, dass wir das Angebot an gemeldeten Ausbildungsstellen weiter stärken. In der Woche der Ausbildung ist es uns gelungen, zusätzliche Ausbildungsplätze zu gewinnen. Das eröffnet jungen Menschen weiterhin vielfältige Chancen für den Einstieg ins Berufsleben“, so Karsten Bunk.

Im Bereich der Agentur für Arbeit Flensburg (Stadt Flensburg, Kreis Nordfriesland, Kreis Schleswig-Flensburg) waren bis März insgesamt 1.756 Interessierte als Bewerber und Bewerberinnen für eine Ausbildungsstelle oder ein duales Studium bei der Berufsberatung gemeldet.
Von den 1.756 Bewerbern und Bewerberinnen waren zahlenmäßig 40 Personen (2 Prozent) weniger als im März 2025 gemeldet. Aktuell suchen 1.162 Bewerber und Bewerberinnen aktiv nach einer Ausbildung oder einem dualen Studium.
37 Prozent der gemeldeten Bewerber bzw. Bewerberinnen bewarben sich mit dem Realschulabschluss, 38 Prozent mit dem Hauptschulabschluss und 14 Prozent mit der Fach- oder Hochschulreife auf die offenen Stellen.
Die Top 10 der Berufswünsche der Jugendlichen sind: Kfz-Mechatroniker/in - PKW-Technik, Verkäufer/in, Kaufmann/-frau - Büromanagement, Medizinische/r Fachangestellte/r, Fachinformatiker/in - Systemintegration, Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Tischler/in, Elektroniker/in- Energie-/Gebäudetechnik, Fachinformatiker/in-Anwendungsentwicklung und Friseur/in.
Es haben sich bislang 594 Jugendliche bei der Berufsberatung abgemeldet. Von ihnen begannen rund 28 Prozent eine Berufsausbildung bzw. ein duales Studium. 8 Prozent der abgemeldeten Jugendlichen besuchen auch zukünftig die Schule. Weitere 1 Prozent starteten in ein Studium. 63 Prozent der Bewerber bzw. Bewerberinnen nahmen eine Erwerbstätigkeit auf, begannen eine Fördermaßnahme zur Berufsvorbereitung oder leisten gemeinnützige/soziale Dienste.
Die regionalen Unternehmen haben bisher 2.054 Ausbildungs- und duale Studienplätze gemeldet (181 Stellen bzw. 8 Prozent weniger als vor einem Jahr).  Rein rechnerisch kommen damit auf 100 Stellen 86 Bewerber bzw. Bewerberinnen. Aktuell sind 1.321 Ausbildungs- und duale Studienplätze frei, vor allem in den Berufen Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Verkäufer/in, Fachkraft - Lagerlogistik, Kaufmann/-frau - Büromanagement und Mechatroniker/in.
Die Top 10 der gemeldeten Ausbildungsstellen (inkl. der dualen Studienplätze) waren: Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Verkäufer/in, Elektroniker/in für Geräte und Systeme, Kaufmann/-frau - Büromanagement, Fachwirt/in - Handel, Kaufmann/frau -Groß/Außenhandelsmanagement - Großhandel, Fachkraft - Lagerlogistik, Elektroniker/in- Energie-/Gebäudetechnik, Mechatroniker/in und Anlagenmechaniker/in - Sanitär-/Heiz.-Klimatechnik.