Ein Berufsabschluss ist die beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit, doch starre Arbeitszeiten passen oft nicht zur Lebensrealität von Eltern oder pflegenden Angehörigen. Hier eröffnet die Teilzeitausbildung neue Wege. Sie ermöglicht Menschen mit familiären Verpflichtungen einen qualifizierten Berufsabschluss – und bietet Betrieben zugleich zusätzliche Potenziale bei der Gewinnung von Auszubildenden. Wie das konkret funktioniert, darüber informieren zwei offene Sprechstunden in Freiburg.
Donnerstag, 25.06.2026,15:00 bis 17:00 Uhr, Handwerkskammer Freiburg, Bismarckallee 6, Raum H-103 (EG).
Montag, 29.06.2026, 10:00 bis 12:00 Uhr, Rathaus im Stühlinger, Fehrenbachallee 12, Raum Lorettoberg 1+2.
In den offenen Sprechstunden können sich Ausbildungsinteressierte, Unternehmen sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren unkompliziert und ohne Voranmeldung informieren. Expertinnen und Experten des Netzwerks beantworten Fragen zur Organisation, zu rechtlichen Rahmenbedingungen und zur praktischen Umsetzung.
„Die Teilzeitausbildung ist längst kein Nischenmodell mehr, sondern eine echte Chance. Das Wissen darüber wollen wir teilen und so Perspektiven schaffen“, sagt die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Andrea Klimak, stellvertretend für den Arbeitskreis Teilzeitausbildung Region Freiburg, der die Veranstaltungen im Rahmen der landesweiten Kampagne „Monat der Teilzeitausbildung“ organisiert.
Starke Partner für die Region
Im Arbeitskreis Teilzeitausbildung Region Freiburg engagieren sich die Agentur für Arbeit Freiburg, der Caritasverband Freiburg-Stadt, die Handwerkskammer Freiburg, die Industrie- und Handelskammer Südlicher Oberrhein, die Jobcenter Freiburg-Stadt, Breisgau-Hochschwarzwald und Landkreis Emmendingen, die Kontaktstelle Frau und Beruf Freiburg-Südlicher Oberrhein. Der Monat der Teilzeitausbildung wird vom Netzwerk Teilzeitausbildung Baden-Württemberg initiiert.