Im Agenturbezirk Fürth mit den Städten Fürth und Erlangen sowie den Landkreisen Fürth, Erlangen-Höchstadt und Neustadt/Aisch – Bad Windsheim ist die Zahl der Berufspendler im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. Dies zeigt der Pendleratlas der Bundesagentur für Arbeit mit Stand vom Juni 2025 für die einzelnen Städte und Landkreise. So sind im Agenturbezirk Fürth rund 164.700 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (svB) vom Wohnort in einen anderen Kreis zur Arbeit gependelt (Auspendler). Das sind 200 Personen oder 0,1 Prozent mehr als 2024. Gleichzeitig haben sich von Berufs wegen rund 153.900 svB vom Wohnort in einen Kreis des Agenturbezirks hinein bewegt (Einpendler). Das sind 1.300 Personen oder 0,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Regional bleibt die Stadt Nürnberg wichtigster Zielpunkt. So kommen aus zehn anderen Kreisen rund 116.100 svB in die Frankenmetropole zur Arbeit. Davon kommen gut 42.500 Personen oder annähernd 37 Prozent aus Stadt und Landkreis Fürth.
Blick in die Regionen
Stadt Fürth: Hier wohnen 60.127 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Von ihnen pendeln 42.498 oder 70,7% zur Arbeit in einen anderen Kreis (Auspendler). Gleichzeitig pendeln 33.464 Beschäftigte, die in einem anderen Kreis wohnen, zur sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in die Stadt Fürth (Einpendler). Ein Großteil davon kommt mit rund 12.300 Beschäftigten aus Nürnberg, gefolgt vom Landkreis Fürth mit 7.200.
Landkreis Fürth: In der Region "Fürth" wohnen 51.354 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Von ihnen pendeln 39.472 oder 76,9% zur Arbeit in einen anderen Kreis (Auspendler). Gleichzeitig pendeln 13.509 Beschäftigte, die in einem anderen Kreis wohnen, zur sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in den Landkreis (Einpendler). Die meisten davon kommen mit 4.700 aus Nürnberg, gefolgt von der Stadt Fürth mit 2.950 Personen.
Stadt Erlangen: Hier wohnen 53.553 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Von ihnen pendeln 22.858 oder 42,7% zur Arbeit in einen anderen Kreis (Auspendler). Gleichzeitig pendeln 65.969 Beschäftigte, die in einem anderen Kreis wohnen, zur sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in die Hugenottenstadt (Einpendler). Die meisten davon kommen mit 15.800 aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt, gefolgt von Nürnberg mit knapp 12.800 Personen.
Erlangen-Höchstadt: In der Region wohnen 61.929 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Von ihnen pendeln 39.902 oder 64,4% zur Arbeit in einen anderen Kreis (Auspendler). Gleichzeitig pendeln 31.847 Beschäftigte, die in einem anderen Kreis wohnen, zur sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in den Landkreis ein (Einpendler). Die meisten davon kommen mit 6.340 aus Nürnberg, gefolgt von der Stadt Erlangen mit rund 4.580 Personen.
Neustadt/Aisch – Bad Windsheim: In der Region wohnen 45.300 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Von ihnen pendeln 19.987 oder 44,1% zur Arbeit in einen anderen Kreis (Auspendler). Gleichzeitig pendeln 9.082 Beschäftigte, die in einem anderen Kreis wohnen, zur sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in den Landkreis ein. (Einpendler). Die meisten davon kommen mit gut 1.900 aus Ansbach, gefolgt von Kitzingen mit rund 920 Personen.