Vormonat: Minus 476 Personen oder 3,2 Prozent auf 14.401 Arbeitslose
Vorjahresmonat: Plus 217 Personen oder 1,5 Prozent
Aktuelle Arbeitslosenquote: 4,0 Prozent - Vorjahr: 4,0 Prozent
Stellenzugang 2026: Minus 1,5 Prozent gegenüber Vorjahreszeitraum
Im März zeigt sich eine spürbare Frühjahrsbelebung. So sind im Agenturbezirk Fürth mit den Städten Fürth und Erlangen sowie den Landkreisen Fürth, Erlangen-Höchstadt und Neustadt/Aisch – Bad Windsheim derzeit 14.401 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 476 Personen oder 3,2 Prozent weniger als im Vormonat, aber 217 oder 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote ist seit Februar um 0,2 Prozentpunkte auf aktuell 4,0 Prozent gesunken und liegt damit exakt auf dem Wert des Vorjahresmonats.
Thomas Dippold, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Fürth, sagt:
Zitat:Positiv zu bewerten ist, dass wir im März einen Rückgang der Arbeitslosigkeit sehen, den wir in dieser Größenordnung zuletzt 2023 verzeichnet haben. Letztes Jahr und auch 2024 fiel dieser saisonale Effekt nahezu aus. Er rührt daher, dass im März die sogenannten Wiedereinsteller in ihre Betriebe zurückkehren. Wiedereinsteller sind hauptsächlich Beschäftigte in Außen-berufen, die sich über die Wintermonate vorübergehend arbeitslos melden, um im Frühjahr ihre Arbeit wieder aufzunehmen. Dagegen bleibt die Personalnachfrage insgesamt schwach. Auch zeigt sich jüngst ein leichter Rückgang bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Auch wenn die aktuellen Ereignisse im Nahen Osten die Wirtschaft zusätzlich belasten, zeigen sich auf dem Arbeitsmarkt momentan noch keine Auswirkungen. Das könnte sich ändern, wenn diese Krise länger andauern sollte.
Personen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit
Der Bestand seit Januar 2022 arbeitslos gemeldeter Personen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit umfasst im Agenturbezirk Fürth aktuell 954 Frauen und Männer. Das sind 73 Personen oder 7,1 Prozent weniger als im Februar und 79 oder 7,6 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.
Stärkster Rückgang bei arbeitslosen Ausländern
Im Berichtsmonat sind 5.089 Frauen und Männer mit ausländischem Pass gemeldet. Das sind 274 Personen oder 5,1 Prozent weniger als im Vormonat und 154 oder 2,9 Prozent weniger als vor einem Jahr. Dem entgegengesetzt ist die Situation bei den jungen Arbeitslosen von 15 bis 25 Jahren. Hier sind derzeit 1.327 junge Leute arbeitslos gemeldet. Das sind 23 Personen oder 1,8 Prozent mehr als vor einem Monat, aber 28 oder 2,1 Prozent weniger als im letztjährigen März. Davon sind 293 im Alter von 15 bis 20 Jahren arbeitslos gemeldet. Das sind vier Personen oder 1,3 Prozent weniger als ein Monat zuvor und 18 oder 5,8 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Am anderen Ende der Altersklassen ist die Arbeitslosigkeit relativ deutlich gesunken. So sind derzeit 5.116 Frauen und Männer im Alter ab 50 Jahren arbeitslos gemeldet. Das sind 177 Personen oder 3,3 Prozent weniger als im Vormonat, aber 70 oder 1,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Darunter befinden sich 3.869 Ältere ab 55 Jahren. Das sind 115 Personen oder 2,9 Prozent weniger als im Februar, aber 62 oder 1,6 Prozent mehr als im letztjährigen März. Als langzeitarbeitslos gemeldet sind aktuell 4.330 Frauen und Männer. Das sind 31 Personen oder 0,7 Prozent weniger als ein Monat zuvor, aber 249 oder 6,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen ist ebenfalls leicht gesunken. So sind im Berichtsmonat 1.601 schwerbehinderte Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind drei Personen oder 0,2 Prozent weniger als vor einem Monat, aber 72 oder 4,7 Prozent mehr als im letztjährigen März.
Gemeldete Arbeitsstellen 2026 – 1. Quartal leicht unter Vorjahresniveau
Die Arbeitgeber im Agenturbezirk Fürth haben im Berichtsmonat 1.126 Arbeitsstellen gemeldet. Das sind 59 Angebote oder 5,0 Prozent weniger als im Vormonat, aber 71 oder 6,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. In den ersten drei Monaten des Jahres wurden 2.995 Vakanzen gemeldet. Das sind 46 Vakanzen oder 1,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 3.991 gemeldete Arbeitsstellen. Das sind 105 Ausschreibungen oder 2,7 Prozent mehr als ein Monat zuvor, aber 552 oder 12,2 Prozent weniger als im März letzten Jahres.
Die meisten Stellen werden in diesen Branchen angeboten: Gesundheits- und Sozialwesen: 751, Zeitarbeit: 591, Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen: 531, Handel: 459.
Unterbeschäftigung leicht unter Vorjahreswert
Unter dem Begriff der Unterbeschäftigung werden grundsätzlich zwei Gruppen subsummiert: Zum einen die registrierten Arbeitslosen, zum anderen diejenigen, die zwar nach Sozialgesetzbuch nicht als arbeitslos gezählt werden, aber ohne reguläres Beschäftigungsverhältnis sind. Dazu gehören beispielsweise Menschen, die sich in einer beruflichen Weiterbildung befinden oder vorübergehend arbeitsunfähig sind. Mit darunter fallen auch Selbständige, die Gründerzuschuss erhalten. Beim Ausweisen der Unterbeschäftigung geht es um die transparente Darstellung der Beschäftigungssituation. Dazu die aktuellen Daten der Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) wie folgt: Im Berichtsmonat sind 17.200 Menschen unterbeschäftigt. Das sind 354 Personen oder 2,0 Prozent weniger als im Vormonat und 109 oder 0,6 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 4,8 Prozent (Vormonat: 4,9 / Vorjahresmonat: 4,8).
Blick in die Städte und Landkreise
Stadt Fürth: Stellenmarkt 2026 leicht über Vorjahreswert
Die Arbeitslosigkeit ist in Fürth im März 2026 gesunken. 4.647 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 100 Personen weniger (-2 Prozent) als im Februar und 58 Personen bzw. 1 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 5,9 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6 Prozent. Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 160 Stellen wurden im März neu gemeldet (45 weniger als im Vormonat, aber 19 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Baugewerbe, Verarbeitendes Gewerbe. Aktuell befanden sich damit 736 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur. Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit): Im Berichtsmonat sind 5.767 Personen unterbeschäftigt. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 7,2 Prozent (Vormonat: 7,2 / Vorjahresmonat: 7,5).
Personen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit
Der Bestand seit Januar 2022 arbeitslos gemeldeter Personen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit umfasst in der Stadt Fürth aktuell 266 Frauen und Männer. Das sind 15 Personen oder 5,3 Prozent weniger als im Februar und 27 oder 9,2 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.
Landkreis Fürth: Arbeitslosigkeit gesunken
Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Fürth im März 2026 gesunken. 2.226 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 75 Personen weniger (-3 Prozent) als im Februar, aber 90 Personen bzw. 4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 3,3 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 3,2 Prozent. Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 86 Stellen wurden im März neu gemeldet (9 mehr als im Vormonat, aber 9 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Baugewerbe, Verarbeitendes Gewerbe, Gesundheits- und Sozialwesen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen. Aktuell befanden sich damit 477 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur. Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit): Im Berichtsmonat sind 2.626 Personen unterbeschäftigt. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 3,8 Prozent (Vormonat: 3,9 / Vorjahresmonat: 3,8).
Personen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit
Der Bestand seit Januar 2022 arbeitslos gemeldeter Personen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit umfasst im Landkreis Fürth aktuell 137 Frauen und Männer. Das sind sieben Personen oder 4,9 Prozent weniger als im Februar, aber sieben oder 5,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.
Stadt Erlangen: Arbeitslosigkeit gesunken
Die Arbeitslosigkeit ist in Erlangen im März 2026 gesunken. 3.247 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 94 Personen weniger (-3 Prozent) als im Februar, aber 106 Personen bzw. 3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 4,7 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 4,6 Prozent. Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 596 Stellen wurden im März neu gemeldet (27 weniger als im Vormonat, aber 67 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen Gesundheits- und Sozialwesen, sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Verarbeitendes Gewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung. Aktuell befanden sich damit 1.279 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur. Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit): Im Berichtsmonat sind 3.812 Personen unterbeschäftigt. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 5,4 Prozent (Vormonat: 5,5 / Vorjahresmonat: 5,4).
Personen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit
Der Bestand seit Januar 2022 arbeitslos gemeldeter Personen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit umfasst in der Stadt Erlangen aktuell 238 Frauen und Männer. Das sind 19 Personen oder 7,4 Prozent weniger als im Februar und 40 oder 14,4 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.
Erlangen-Höchstadt: Arbeitslosigkeit gesunken
Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Erlangen-Höchstadt im März 2026 gesunken. 2.490 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 97 Personen weniger (-4 Prozent) als im Februar, aber 42 Personen bzw. 2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 3,1 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 3 Prozent. Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 168 Stellen wurden im März neu gemeldet (6 mehr als im Vormonat und 11 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen Gesundheits- und Sozialwesen, sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Verarbeitendes Gewerbe, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Baugewerbe. Aktuell befanden sich damit 822 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur. Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit): Im Berichtsmonat sind 2.868 Personen unterbeschäftigt. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 3,5 Prozent (Vormonat: 3,7 / Vorjahresmonat: 3,6).
Personen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit
Der Bestand seit Januar 2022 arbeitslos gemeldeter Personen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit umfasst im Landkreis Erlangen-Höchstadt aktuell 184 Frauen und Männer. Das sind elf Personen oder 5,6 Prozent weniger als im Februar, aber neun oder 5,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.
Neustadt/Aisch-Bad Windsheim: Arbeitslosigkeit deutlich gesunken
Personen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit
Der Bestand seit Januar 2022 arbeitslos gemeldeter Personen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit umfasst im Landkreis Neustadt/Aisch – Bad Windsheim aktuell 129 Frauen und Männer. Das sind 21 Personen oder 14,0 Prozent weniger als im Februar und 28 oder 17,8 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.
Arbeitsagentur Neustadt/Aisch: Arbeitslosigkeit sinkt um 6,4 Prozent
Im Berichtsmonat sind bei der Agentur für Arbeit Neustadt/Aisch 1.098 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 75 Personen oder 6,4 Prozent weniger als im Vormonat, aber zehn oder 0,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote ist seit Februar um 0,2 Prozentpunkte auf aktuell 2,9 Prozent gesunken und liegt damit exakt auf dem Wert des Vorjahresmonats. Die Personalnachfrage zeigt sich defacto stagnierend. So haben die hiesigen Arbeitgeber im Berichtsmonat 71 Arbeitsstellen gemeldet. Das sind vier Angebote oder 6,0 Prozent mehr als ein Monat zuvor und acht oder 12,7 Prozent mehr als im März letzten Jahres. In den letzten drei Monaten wurden insgesamt 182 Vakanzen gemeldet. Das ist eine Ausschreibung oder 0,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 374 gemeldete Arbeitsstellen. Das sind zehn Angebote oder 2,7 Prozent mehr als vor einem Monat, aber 37 oder 9,0 Prozent weniger als vor einem Jahr.
Arbeitsagentur Bad Windsheim: Arbeitslosigkeit um 4,8 Prozent gesunken
Bei der Agentur für Arbeit Bad Windsheim sind derzeit 693 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 35 Personen oder 4,8 Prozent weniger als im Vormonat, aber 27 oder 4,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote ist seit Februar um 0,2 Prozentpunkte auf aktuell 3,1 Prozent gesunken und liegt damit um 0,1 Prozentpunkte höher als im März letzten Jahres. Die Personalnachfrage zeigt sich zurückhaltend. So haben die hiesigen Arbeitgeber im Berichtsmonat 45 Arbeitsstellen gemeldet. Das sind sechs Angebote oder 11,8 Prozent weniger als ein Monat zuvor und 25 oder 35,7 Prozent weniger als im März letzten Jahres. In den letzten drei Monaten wurden 150 Vakanzen gemeldet. Das sind 35 Ausschreibungen oder 18,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 303 gemeldete Arbeitsstellen. Das sind 32 Angebote oder 9,6 Prozent weniger als im Vormonat und 51 oder 14,4 Prozent weniger als vor einem Jahr.