Im Agenturbezirk Fürth mit den Städten Fürth und Erlangen sowie den Landkreisen Fürth, Erlangen-Höchstadt und Neustadt/Aisch Bad Windsheim ist es im Zeitraum von August letzten Jahres bis August 2026 insgesamt 12.000 Arbeitslosen gelungen wieder in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu kommen. Wir unterscheiden hier nach Helfern, Fachkräften und Spezialisten/Experten mit Hochschulabschluss.
Thomas Dippold, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Fürth, betont: „Natürlich reden wir gerne über arbeitslose Menschen, denen es gelingt, wieder in Beschäftigung zu kommen. Aber das ist nur die eine Seite der Medaille. Wenn wir über das zurückliegende Jahr reden, stehen den hier erwähnten 12.000 Abgängen rund 16.600 Zugänge in Arbeitslosigkeit gegenüber. Daran wird deutlich wie viel Bewegung auf dem Arbeitsmarkt herrscht und, dass die Zahl der Arbeitslosen keine statische Größe ist. Selbst in konjunkturell schwierigen Zeiten gelingt es vielen Menschen, eine neue Arbeit aufzunehmen.“
Im zurückliegenden Jahr gelang es gut 3.620 Arbeitslosen als Helfer in Arbeit zu kommen. Mit knapp 80 Prozent kommen die meisten von ihnen im Bereich Dienstleistung in Arbeit. Und dort bevorzugt in Sicherheits-, Reinigungs-, Verkehrsberufen und Gastronomie. Weitere 20 Prozent verteilen sich auf Produktionsberufe. In demselben Zeitraum konnten rund 4.650 Arbeitslose eine Beschäftigung als Fachkraft aufnehmen. Sie nahmen zu 71 Prozent eine Beschäftigung im Bereich Dienstleistung auf. Im genaueren größtenteils in Berufen der Unternehmensorganisation/-führung und in Handelsberufen. Weitere 29 Prozent finden in der Produktion ihre Tätigkeit. Last but not least gibt es arbeitslose Frauen und Männer, die als Spezialist/Experte eingestellt werden. Rund 3.120 Arbeitslose konnten im zurückliegenden Jahr mit diesem Profil eine Beschäftigung aufnehmen. Sie übernahmen zu 84 Prozent entsprechende Aufgaben im Dienstleistungsbereich. Dort bevorzugt in der Unternehmensführung und -organisation sowie in IT-Berufen. Weitere 16 Prozent verteilen sich auf entsprechende Produktionsberufe.
Über diese drei Tätigkeitsebenen hinweg hat sich die Anzahl der Abgänge aus Arbeitslosigkeit in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im letzten Jahr nur leicht verändert. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnten 4,4 Prozent weniger Helfer (- 167 Personen) in Beschäftigung kommen, bei den Fachkräften waren es 1,9 Prozent (+ 88 Personen) mehr und 3,5 Prozent oder 105 Personen mehr waren es bei den Spezialisten/Experten. Auch an diesen Zahlen zeigt sich, wie groß die Bedeutung einer abgeschlossenen Ausbildung beziehungsweise eines abgeschlossenen Studiums für das gesamte Berufsleben ist.