• Vormonat: Minus 28 Personen oder 0,2 Prozent auf 15.004 Arbeitslose
• Vorjahresmonat: Plus 607 Personen oder 4,2 Prozent
• Aktuelle Arbeitslosenquote: 4,2 Prozent - Vorjahr: 4,0 Prozent
• Stellenzugang 2026: Plus 293 oder 3,1 Prozent gegenüber Vorjahreszeitraum
Im Agenturbezirk Fürth mit den Städten Fürth und Erlangen sowie den Landkreisen Fürth, Erlangen-Höchstadt und Neustadt/Aisch – Bad Windsheim sind im Berichtsmonat 15.004 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 28 Personen oder 0,2 Prozent weniger als im Vormonat, aber 607 oder 4,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote bleibt mit aktuell 4,2 Prozent seit August unverändert, liegt jedoch um 0,2 Prozentpunkte höher als im Vorjahresmonat.
Thomas Dippold, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Fürth, sagt:
Zitat:De facto blicken wir diesen Monat auf eine Stagnation am Arbeitsmarkt. Und im Vergleich zum Vorjahresmonat sehen wir weiterhin einen Anstieg der Arbeitslosenzahl. Lediglich bei der Gruppe der Ausländer zeigt sich ein Absinken der Arbeitslosigkeit. Konjunkturelle Schwäche, Transfomation in Schlüssel-branchen wie Automotive und geopolitische Unwägbarkeiten sorgen dauerhaft für Zurückhaltung in den Unternehmen, wenn es um Einstellungen geht. Dennoch gibt es Bedarf an Arbeits- und Fachkräften, wie uns die Stellenmeldungen beispielsweise im Gesundheitsbereich zeigen. Mit Blick auf das vierte Quartal wird es wohl bei dieser angespannten Lage bleiben, solange Perspektiven beziehungsweise Impulse fehlen, die für eine Trendumkehr sorgen könnten.
Personen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit
Der Bestand seit Januar 2022 arbeitslos gemeldeter Personen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit umfasst im Agenturbezirk Fürth aktuell 968 Frauen und Männer. Das sind acht Personen oder 0,8 Prozent weniger als im August und 87 oder 8,25Prozent weniger als im Vorjahresmonat.
Arbeitslosigkeit bei 15- bis 20-Jährigen merklich gesunken
Die Arbeitslosigkeit ist bei den ganz jungen Leuten und den Ausländern gesunken. So sind derzeit 1.704 jungen Menschen im Alter von 15 bis 25 Jahren arbeitslos gemeldet. Das sind drei Personen oder 0,2 Prozent weniger als im Vormonat, aber 218 oder 14,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Darunter befinden sich 408 Arbeitslose von 15 bis 20 Jahren. Das sind 38 Personen oder 8,5 Prozent weniger als ein Monat zuvor, aber 20 oder 5,2 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Am anderen Ende der Altersklassen ist die Arbeitslosigkeit erneut leicht gestiegen. So sind im Berichtsmonat 5.223 Frauen und Männer im Alter ab 50 Jahren arbeitslos gemeldet. Das sind 56 Personen oder 1,1 Prozent mehr als vor einem Monat und 286 oder 5,8 Prozent mehr als im letztjährigen September. Darunter befinden sich 3.975 Arbeitslose ab 55 Jahren. Das sind 34 Personen oder 0,9 Prozent mehr als im Vormonat und 260 oder 7,0 mehr als vor einem Jahr. 4.465 Frauen und Männer sind als langzeitarbeitslos gemeldet. Das sind 17 Personen oder 0,4 Prozent mehr als einen Monat zuvor und 190 oder 4,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen ist ebenfalls leicht gestiegen. So sind derzeit 1.653 schwerbehinderte Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 17 Personen oder 1,0 Prozent mehr als vor einem Monat und 16 oder 1,0 Prozent mehr als im September letzten Jahres. Dagegen ist die Arbeitslosigkeit bei Frauen und Männern mit ausländischem Pass gesunken. Hier sind derzeit 4.995 Arbeitslose gemeldet. Das sind 75 Personen oder 1,5 Prozent weniger als vor einem Monat und 155 oder 3,0 Prozent weniger als vor einem Jahr.
Gemeldete Arbeitsstellen 2026 – Über Vorjahresniveau
Im Berichtsmonat haben die Arbeitgeber im Agenturbezirk Fürth 1.126 Arbeitsstellen gemeldet. Das sind 187 Angebote oder 14,2 Prozent weniger als im Vormonat, aber 73 oder 6,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 9.604 Vakanzen gemeldet. Das sind 293 Ausschreibungen oder 3,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 4.375 gemeldete Arbeitsstellen. Das sind 78 Angebote oder 1,8 Prozent mehr als ein Monat zuvor und 196 oder 4,7 Prozent mehr als im September letzten Jahres. Die meisten Stellen werden in diesen Branchen angeboten: Zeitarbeit: 741, Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen: 621, Gesundheits- und Sozialwesen: 620, Verarbeitendes Gewerbe: 604, Handel: 476.
Unterbeschäftigung bleibt über Vorjahresniveau
Unter dem Begriff der Unterbeschäftigung werden grundsätzlich zwei Gruppen subsummiert: Zum einen die registrierten Arbeitslosen, zum anderen diejenigen, die zwar nach Sozialgesetzbuch nicht als arbeitslos gezählt werden, aber ohne reguläres Beschäftigungsverhältnis sind. Dazu gehören beispielsweise Menschen, die sich in einer beruflichen Weiterbildung befinden oder vorübergehend arbeitsun-fähig sind. Mit darunter fallen auch Selbständige, die Gründerzuschuss erhalten. Beim Ausweisen der Unterbeschäftigung geht es um die transparente Darstellung der Beschäftigungssituation. Dazu die aktuellen Daten der Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) wie folgt: Im Berichtsmonat sind 17.517 Menschen unterbeschäftigt. Das sind 116 Personen oder 0,7 Prozent weniger als im Vormonat, aber 564 oder 3,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Unter-beschäftigungsquote beträgt 4,9 Prozent (Vormonat: 4,9 / Vorjahresmonat: 4,7).
Blick in die Städte und Landkreise
Stadt Fürth: Stellenmeldungen 2026 spürbar über Vorjahresniveau
Die Arbeitslosigkeit ist in der Stadt Fürth im September 2026 gesunken. 4.774 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 51 Personen weniger (-1 Prozent) als im August, aber 163 Personen bzw. 4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,1 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 5,9 Prozent. Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 212 Stellen wurden im September neu gemeldet (3 weniger als im Vormonat, aber 78 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Baugewerbe, Verarbeitendes Gewerbe. Aktuell befanden sich damit 846 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur. Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit): Im Berichtsmonat sind 5.727 Personen unterbeschäftigt. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 7,2 Prozent (Vormonat: 7,3 / Vorjahresmonat: 7,1).
Personen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit
Der Bestand seit Januar 2022 arbeitslos gemeldeter Personen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit umfasst in der Stadt Fürth aktuell 288 Frauen und Männer. Das sind neun Personen oder 3,2 Prozent mehr als im August, aber 22 oder 7,1 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.
Landkreis Fürth: Arbeitslosigkeit leicht gesunken
Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Fürth im September 2026 gesunken. 2.232 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 4 Personen weniger (-0,2 Prozent) als im August, aber 83 Personen bzw. 4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 3,3 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 3,2 Prozent. Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 93 Stellen wurden im September neu gemeldet (19 weniger als im Vormonat, aber 29 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Baugewerbe, Verarbeitendes Gewerbe, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Gesundheits- und Sozialwesen. Aktuell befanden sich damit 506 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur. Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit): Im Berichtsmonat sind 2.603 Personen unterbeschäftigt. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 3,8 Prozent (Vormonat: 3,8 / Vorjahresmonat: 3,6).
Personen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit
Der Bestand seit Januar 2022 arbeitslos gemeldeter Personen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit umfasst im Landkreis Fürth aktuell 138 Frauen und Männer. Das sind zwei Personen oder 1,5 Prozent mehr als im August und vier Personen oder 3,0 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.
Stadt Erlangen: Stellenmeldungen 2026 über Vorjahresniveau
Die Arbeitslosigkeit ist in der Stadt Erlangen im September 2026 gesunken. 3.445 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 60 Personen weniger (-2 Prozent) als im August, aber 143 Personen bzw. 4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 4,9 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 4,7 Prozent. Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 567 Stellen wurden im September neu gemeldet (54 weniger als im Vormonat, aber 2 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, Verarbeitendes Gewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung. Aktuell befanden sich damit 1.361 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur. Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit): Im Berichtsmonat sind 3.942 Personen unterbeschäftigt. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 5,6 Prozent (Vormonat: 5,7 / Vorjahresmonat: 5,3).
Personen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit
Der Bestand seit Januar 2022 arbeitslos gemeldeter Personen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit umfasst in der Stadt Erlangen aktuell 256 Frauen und Männer. Das 25 Personen oder 8,9 weniger als im August und 37 oder 12,6 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.
Erlangen-Höchstadt: Arbeitslosigkeit leicht gestiegen
Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Erlangen-Höchstadt im September 2026 gestiegen. 2.699 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 30 Personen mehr (1 Prozent) als im August und 171 Personen bzw. 7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 3,4 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 3,1 Prozent. Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 164 Stellen wurden im September neu gemeldet (37 weniger als im Vormonat und 2 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Verarbeitendes Gewerbe, Gesundheits- und Sozialwesen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Baugewerbe, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen. Aktuell befanden sich damit 939 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur. Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit): Im Berichtsmonat sind 3.089 Personen unterbeschäftigt. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 3,8 Prozent (Vormonat: 3,8 / Vorjahresmonat: 3,6).
Personen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit
Der Bestand seit Januar 2022 arbeitslos gemeldeter Personen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit umfasst im Landkreis Erlangen-Höchstadt aktuell 168 Frauen und Männer. Das sind drei Personen oder 1,8 Prozent weniger als im August und sieben oder 4,0 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.
Neustadt/Aisch-Bad Windsheim: Stellenmeldungen deutlich eingebremst
Personen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit
Der Bestand seit Januar 2022 arbeitslos gemeldeter Personen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit umfasst im Landkreis Neustadt/Aisch – Bad Windsheim aktuell 118 Frauen und Männer. Das sind neun Personen oder 8,3 Prozent mehr als im August, aber 25 oder 17,5 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.
Arbeitsagentur Neustadt/Aisch: Personalnachfrage unter Vorjahresniveau
Bei der Agentur für Arbeit Neustadt/Aisch sind im Berichtsmonat 1.147 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 23 Personen oder 2,0 Prozent mehr als im Vormonat und 17 oder 1,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote ist seit August um 0,1 Prozentpunkte auf aktuell 3,1 Prozent gestiegen und liegt damit um ebenfalls 0,1 Prozentpunkte höher als im Vorjahresmonat. Die Personalnachfrage hat eine Vollbremsung hingelegt. So haben die hiesigen Arbeitgeber im Berichtsmonat 40 Arbeitsstellen gemeldet. Das sind 40 Angebote oder 50,0 Prozent weniger als ein Monat zuvor und 37 oder 48,1 Prozent weniger als im letztjährigen September. Seit Jahresbeginn wurden 564 Vakanzen gemeldet. Das sind 47 Ausschreibungen oder 7,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 365 gemeldete Arbeitsstellen. Das sind elf Angebote oder 2,9 Prozent weniger als im Vormonat und 41 oder 10,1 Prozent weniger als vor einem Jahr.
Arbeitsagentur Bad Windsheim: Personalnachfrage in etwa auf Vorjahresniveau
Im Berichtsmonat sind bei der Agentur für Arbeit Bad Windsheim 707 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 34 Personen oder 5,1 Prozent mehr als im Vormonat und 30 oder 4,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote ist seit August um 0,2 Prozentpunkte auf aktuell 3,2 Prozent gestiegen und liegt damit um ebenfalls 0,2 Prozentpunkte höher als im Vorjahresmonat. Die Personalnachfrage ist auch hier deutlich abgekühlt. So haben die hiesigen Arbeitgeber im Berichtsmonat 50 Arbeitsstellen gemeldet. Das sind 34 Angebote oder 40,5 Prozent weniger als ein Monat zuvor, aber drei oder 6,4 Prozent mehr als im letztjährigen September. Seit Jahresbeginn wurden 508 Vakanzen gemeldet. Das sind fünf Ausschreibungen oder 1,0 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 358 gemeldete Arbeitsstellen. Das sind neun Angebote oder 2,6 Prozent mehr als im Vormonat und 20 oder 5,9 Prozent mehr als vor einem Jahr.