Der Arbeitsmarkt in Gelsenkirchen und Bottrop im Februar 2025

Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Gelsenkirchen gesunken
 

28.02.2025 | Presseinfo Nr. 8

Gelsenkirchen

Die Arbeitslosigkeit ist Gelsenkirchen im Februar 2025 gesunken. 20.939 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 525 Personen weniger (-2,4 Prozent) als im Januar, aber 980 Personen bzw. 4,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 15,4 Prozent und lag mit 0,4 Prozent unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 15 Prozent.

Die Zahl der jüngeren Arbeitslosen ist im Vergleich zum Vormonat leicht gesunken. Im Berichtsmonat waren 2.015 junge Frauen und Männer im Alter von unter 25 Jahren arbeitslos gemeldet (-1). Das waren 235 mehr als im Februar 2024 (+13,2%). 507 Jugendliche entfielen auf die Arbeitsagentur (+47 zum Vormonat), 1.508 junge Frauen und Männer wurden durch das Jobcenter Gelsenkirchen betreut (-48 zum Vormonat und +179 zum Vorjahr).

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 4.179 Personen (17 Personen weniger als im Vormonat, aber 423 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 16.760 Arbeitslose registriert (508 Personen weniger als im Vormonat, aber 557 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 80 Prozent aller Arbeitslosen betreut.

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 3.169 Personen arbeitslos. Davon kamen 801 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 3.711 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 741 eine Erwerbstätigkeit auf.

Die tatsächliche Unterbeschäftigung für Gelsenkirchen lag im Februar bei 26.261 Personen, 297 weniger als im Vormonat. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt aktuell 18,7 Prozent. Gegenüber Februar 2024 hat die Unterbeschäftigung um 288 Personen zugenommen.

Unternehmen aus Gelsenkirchen meldeten der Arbeitsagentur im Berichtsmonat insgesamt 312 neue freie Stellen. Das waren 108 mehr als im Vormonat und 4 mehr als im Februar des vergangenen Jahres. Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeigten im Berichtsmonat vor allem die Bereiche „Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen“, „Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen“ sowie „Gesundheits- und Sozialwesen“. Der aktuelle Bestand an offenen Stellen beläuft sich auf 1.171 Vakanzen, ein Plus von 100 Stellen gegenüber Januar.

Bottrop

Die Arbeitslosigkeit ist Bottrop im Februar 2025 gesunken. 5.148 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 98 Personen weniger (-1,9 Prozent) als im Januar, aber 127 Personen bzw. 2,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 8,3 Prozent und lag mit 0,1 Prozent unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 8,1 Prozent.

 

Mit aktuell 484 arbeitslosen Personen unter 25 Jahren gab es eine Zunahme um 14 Jugendliche im Vergleich zum Vormonat und um 6 Personen im Vergleich zum Vorjahresmonat. 168 Jugendliche entfielen auf die Arbeitsagentur (+14). Wie bereits im Januar wurden 316 junge Frauen und Männer durch das Jobcenter Arbeit für Bottrop betreut. 

 

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.532 Personen (88 Personen weniger als im Vormonat, aber 68 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 3.616 Arbeitslose registriert (10 Personen weniger als im Vormonat, aber 59 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 70,2 Prozent aller Arbeitslosen betreut.

 

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 934 Personen arbeitslos. Davon kamen 236 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.037 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 272 eine Erwerbstätigkeit auf.

 

Die Unterbeschäftigung für Bottrop lag im Februar bei 6.725 Personen, 95 mehr als im Vorjahresmonat und 8 mehr als im Januar. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt aktuell 10,6 Prozent.

 

Bottroper Arbeitgeber meldeten der Arbeitsagentur im Berichtsmonat insgesamt 139 neue freie Stellen. Das waren 52 mehr als im Vormonat und 126 weniger als im Februar des vergangenen Jahres. Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeigten im Berichtsmonat vor allem die Bereiche „Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen“, „Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen“ sowie „Gesundheits- und Sozialwesen“. Der aktuelle Bestand an offenen Stellen beläuft sich auf 676 Vakanzen, ein Plus von 51 Stellen gegenüber Januar.