Im Juli waren noch 340 Mädchen und Jungen von 966 ursprünglich gemeldeten Bewerberinnen und Bewerbern noch ausbildungssuchend gemeldet. „Die Berufsberaterinnen und Berufsberaten luden vor den Ferien noch einmal alle bis dahin als unversorgt gemeldeten Jugendlichen ein, um gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer sowie der Handwerkskammer deren Ausbildungsmöglichkeiten zu besprechen“, berichtet Klaus-Peter Köpcke, Leiter der Arbeitsagentur Greifswald. Dabei konnten einige Vorstellungsgespräche und Praktika vermittelt werden. „Ich gehe davon aus, dass sich noch viele Jugendliche in den kommenden Wochen abmelden werden.“
Der Agenturleiter rechnet auf der anderen Seite damit, dass auch in diesem Jahr Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben. „Rein rechnerisch gab es in den letzten Jahren schon mehr Ausbildungsstellen als Bewerber. Dazu kommen Passungsprobleme. Denn nicht immer werden Ausbildungen dort angeboten, wo es auch die entsprechende Nachfrage gibt.“
Insgesamt kann man sagen, dass die Chancen, einen Ausbildungsplatz zu finden - von A wie Anlagenmechaniker/in bis Z wie Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r - nach wie vor gut sind. Im Juli waren noch 401 von ursprünglich 1.133 Ausbildungsstellen unbesetzt.
„Wer noch keinen Ausbildungsplatz gefunden hat, sollte sich umgehend bei der Berufsberatung melden“, rät Köpcke. „Der Markt bietet noch vielfältige Möglichkeiten. Wir unterstützen dabei, den passenden Ausbildungsplatz zu finden.“