Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Heidelberg (Heidelberg, Rhein-Neckar Kreis) im Mai 2026 gesunken. 18.210 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 499 Personen weniger (-3 Prozent) als im April, aber 209 Personen bzw. 1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 4,6 Prozent und lag mit 0,2 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie ebenfalls bei 4,6 Prozent.
Im Bereich der Arbeitslosenversicherung (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 8.801 Personen (309 Personen weniger als im Vormonat, aber 874 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 9.409 Arbeitslose registriert (190 Personen weniger als im Vormonat und 665 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 52 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 873 Stellen wurden im Mai neu gemeldet (159 mehr als im Vormonat und 304 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, Verarbeitendes Gewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz sowie dem Baugewerbe. Aktuell befanden sich damit 3.730 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
Klaus Pawlowski, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Heidelberg, bewertet die Situation auf dem Arbeitsmarkt weiterhin als stabil. Diese Einschätzung basiert auch auf dem deutlichen Anstieg von 30 % bei den gemeldeten Arbeitsstellen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Pawlowski betont jedoch, „dass sich die Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt zunehmend komplexer gestalten. Dies führt zu einem Anstieg des qualifikatorischen Mismatches, bei dem die Qualifikation der Arbeitssuchenden nicht mehr den Anforderungen der Arbeitgeber entsprechen.“ Pawlowski hebt hervor, wie wichtig es ist, diese Herausforderungen anzugehen, um eine erfolgreiche Vermittlung von Arbeitskräften zu gewährleisten. Laut Pawlowski „akquiriert der Arbeitgeberservice am Kundenpotenzial ausgerichtet passende Stellenangebote, um Arbeitgeber und Arbeitssuchende im Vermittlungsprozess zielgerichtet zu unterstützen. Die Förderung der beruflichen Weiterbildung durch die Agentur für Arbeit Heidelberg bietet eine wichtige Möglichkeit, das qualifikatorische Mismatch zu reduzieren. Durch gezielte Weiterbildungsmaßnahmen können Arbeitssuchende ihre Fähigkeiten und Kenntnisse an die aktuellen Anforderungen des Arbeitsmarktes anpassen, was ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt erheblich verbessert“.
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Die Regionen im Überblick
Heidelberg
Die Arbeitslosigkeit ist Heidelberg im Mai 2026 gesunken. 4.249 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 131 Personen weniger (-3 Prozent) als im April, aber 132 Personen bzw. 3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 5,1 Prozent und lag mit 0,3 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 5 Prozent.
Im Bereich der Arbeitslosenversicherung (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.976 Personen (79 Personen weniger als im Vormonat, aber 226 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 2.273 Arbeitslose registriert (52 Personen weniger als im Vormonat und 94 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 54 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
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Rhein-Neckar-Kreis
Die Arbeitslosigkeit ist Rhein-Neckar-Kreis im Mai 2026 gesunken. 13.961 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 368 Personen weniger (-3 Prozent) als im April, aber 77 Personen bzw. 1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 4,5 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie ebenfalls bei 4,5 Prozent.
Im Bereich der Arbeitslosenversicherung (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 6.825 Personen (230 Personen weniger als im Vormonat, aber 648 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 7.136 Arbeitslose registriert (138 Personen weniger als im Vormonat und 571 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 51 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Lage auf dem Ausbildungsmarkt im Mai
Im Bereich der Agentur für Arbeit Heidelberg (Heidelberg, Rhein-Neckar-Kreis) waren bis Mai insgesamt 3.133 Interessierte als Bewerber und Bewerberinnen für eine Ausbildungsstelle oder ein duales Studium bei der Berufsberatung gemeldet, darunter befanden sich 861 Jugendliche mit Migrationshintergrund.
Von den 3.133 Bewerbern und Bewerberinnen waren zahlenmäßig 277 Personen (10 Prozent) mehr als im Mai 2025 gemeldet. Aktuell suchen 1.709 Bewerber und Bewerberinnen aktiv nach einer Ausbildung oder einem dualen Studium. Alle anderen Bewerber bzw. Bewerberinnen haben sich bereits für ein Angebot entschieden oder eine andere Alternative für sich gefunden.
Die regionalen Unternehmen haben bisher 2.999 Ausbildungs- und duale Studienplätze gemeldet (268 Stellen bzw. 10 Prozent mehr als vor einem Jahr). Rein rechnerisch kommen damit auf 100 Stellen 108 Bewerber bzw. Bewerberinnen. Aktuell sind 1.440 Ausbildungs- und duale Studienplätze frei, vor allem in den Berufen Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Medizinische/r Fachangestellte/r, Verkäufer/in, Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r und Industriekaufmann/-frau.
Klaus Pawlowski, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Heidelberg, richtet einen Appell an die Arbeitgeber in der Region. Er betont die Wichtigkeit, „den zukünftigen Fachkräftebedarf durch Ausbildung zu sichern, insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels.“ Um Arbeitgebern die Ausbildung von Fachkräften zu erleichtern, bietet die Agentur für Arbeit Unterstützung an. Pawlowski informiert, „dass Arbeitgeber ihre offenen Ausbildungsstellen unkompliziert an den Arbeitgeberservice übermitteln können. Darüber hinaus können sie sich zu den Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten beraten lassen, um die Ausbildung ihrer zukünftigen Fachkräfte optimal zu gestalten.“
Kontakt Arbeitgeberservice:
Tel.: 0800 4 5555 20 (gebührenfrei)
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