Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Heidelberg saisonal bedingt leicht gestiegen

31.07.2026 | Presseinfo Nr. 30

Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Heidelberg (Heidelberg, Rhein-Neckar-Kreis) im Juli 2026 saisonal bedingt leicht gestiegen. 18.184 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 103 Personen mehr (1 Prozent) als im Juni, aber 198 Personen bzw. 1 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 4,6 Prozent und war identisch zum 
Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 4,7 Prozent.

Im Bereich der Arbeitslosenversicherung (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 8.925 Personen (290 Personen mehr als im Vormonat und 620 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 9.259 Arbeitslose registriert (187 Personen weniger als im Vormonat und 818 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der 
Grundsicherung (Jobcenter) wurden 51 Prozent aller Arbeitslosen betreut. 

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 893 Stellen wurden im Juli neu gemeldet (121 mehr als im Vormonat und 229 mehr als vor einem Jahr). 

Ausbildungsmarkt: Gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz 

Bis Juli waren insgesamt 3.382 Interessierte als Bewerber und Bewerberinnen für eine Ausbildungsstelle oder ein duales Studium bei der Berufsberatung gemeldet. Dies entspricht einem Zuwachs von 246 Personen bzw. 8,0 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Aktuell suchen 1.218 Bewerber und Bewerberinnen aktiv nach einer Ausbildung oder einem dualen Studium. Alle anderen Bewerber bzw. Bewerberinnen haben sich bereits für ein Angebot entschieden oder eine andere Alternative für sich gefunden. 

Die regionalen Unternehmen haben bisher 3.359 Ausbildungs- und duale Studienplätze gemeldet, dies entspricht einem Zuwachs von 426 Stellen bzw. 15 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Aktuell sind 1.171 Ausbildungs- und duale Studienplätze frei.

Klaus Pawlowski, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Heidelberg, begrüßt den deutlichen Zuwachs bei den gemeldeten Ausbildungsstellen und wertet ihn als ein ermutigendes Zeichen für die künftige Entwicklung des Arbeitsmarktes. „Trotz der aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen zeigen Arbeitgeber mit diesem Engagement, dass sie verantwortungsvoll auf den demografischen Wandel reagieren und gezielt in die Fachkräftesicherung durch eigene Ausbildung investieren. Diese Entwicklung ist ein wichtiger Schritt zur langfristigen Sicherung des Fachkräftebedarfs und zugleich ein positives Signal für den Arbeitsmarkt“, so Pawlowski weiter. 

Arbeitgeber können offene Ausbildungsstellen auch noch kurzfristig vor Ausbildungsbeginn direkt an das Ausbildungsteam des Arbeitgeberservice melden. Arbeitgeberservice-Hotline: 0800 4 5555 20 (gebührenfrei)  
E-Mail: Heidelberg.Ausbildungsvermittlung@arbeitsagentur.de

Die Berufs- und Studienberatung bietet Ausbildungsinteressierten individuelle Beratungen an:  
Hotline: 0800 4 5555 00 (gebührenfrei) 
E-Mail: Heidelberg.Berufsberatung@arbeitsagentur.de
www.arbeitsagentur.de/vor-ort/heidelberg/berufsberatung