„Die schwache Konjunktur zeigt zunehmend Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt im Märkischen Kreis. Zwar bleibt die Beschäftigung insgesamt stabil, aber die Dynamik lässt nach. Internationale Konflikte und steigende Energiekosten sorgen zusätzlich für Verunsicherung bei den Unternehmen und bremsen die weitere Entwicklung. Das zeigt sich auch daran, dass weniger neue Stellen gemeldet werden und gleichzeitig mehr Menschen aus Beschäftigung arbeitslos werden“ so Sebastian Unkhoff als Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Iserlohn.
Agentur für Arbeit Iserlohn
Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Iserlohn im März 2026 gesunken. 19.009 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 45 Personen weniger (-0,2 Prozent) als im Februar, aber 131 Personen bzw. 1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 8,4 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie ebenfalls bei 8,4 Prozent.
Die Unterbeschäftigung lag nach vorläufigen Angaben im März bei 23.089 Personen. Sie sank gegenüber dem Vormonat Februar (-53 Personen bzw. -0,2 Prozent) und sank verglichen mit März 2025 (-510 Personen bzw. -2,2 Prozent). Zur Unterbeschäftigung zählen neben den Arbeitslosen solche Personen, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie beispielsweise im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gefördert werden.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 6.355 Personen (22 Personen weniger als im Vormonat, aber 215 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 12.654 Arbeitslose registriert (23 Personen weniger als im Vormonat und 84 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 67 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 3.024 Personen arbeitslos. Davon kamen 1.168 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 3.061 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 959 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 641 Stellen wurden im März neu gemeldet (70 mehr als im Vormonat, aber 82 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Verarbeitendes Gewerbe, Gesundheits- und Sozialwesen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Baugewerbe. Aktuell befanden sich damit 3.391 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
Die Regionen im Überblick
Märkischer Kreis
Die Arbeitslosigkeit ist im Märkischer Kreis im März 2026 gesunken. 19.009 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 45 Personen weniger (-0,2 Prozent) als im Februar, aber 131 Personen bzw. 1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 8,4 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie ebenfalls bei 8,4 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 6.355 Personen (22 Personen weniger als im Vormonat, aber 215 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 12.654 Arbeitslose registriert (23 Personen weniger als im Vormonat und 84 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 67 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 3.024 Personen arbeitslos. Davon kamen 1.168 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 3.061 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 959 eine Erwerbstätigkeit auf.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 538 (entspricht -3 Prozent) auf insgesamt 17.284.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 23.630 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 793 Personen weniger (-3 Prozent) als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)
Sowohl die Anzahl der Arbeitslosen, als auch die Anzahl der Bedarfsgemeinschaften und Leistungsberechtigten im Grundsicherungsbezug sind beim Jobcenter Märkischer Kreis im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig. Der positive Trend der letzten Monate setzt sich fort.
Die Reduzierung der Menschen im Grundsicherungsbezug ist insbesondere durch im Vergleich zum Vorjahr höhere sozialversicherungspflichtige Arbeitsaufnahmen begründet.
„Trotz der schwierigen arbeitsmarktlichen Lage im Märkischen Kreis gelingt es weiterhin insbesondere geflüchteten Menschen, ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu nutzen und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufzunehmen“ erläutert Anna Markmann, Geschäftsführerin des Jobcenters Märkischer Kreis.