Agentur für Arbeit Iserlohn
Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Iserlohn im April 2026 gesunken. 19.005 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 4 Personen weniger als im März, aber 432 Personen bzw. 2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 8,4 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 8,2 Prozent.
Die Unterbeschäftigung lag nach vorläufigen Angaben im April bei 22.896 Personen. Sie sank gegenüber dem Vormonat März (-240 Personen bzw. -1 Prozent) und sank verglichen mit April 2025 (-446 Personen bzw. -1,9 Prozent). Zur Unterbeschäftigung zählen neben den Arbeitslosen solche Personen, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie beispielsweise im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gefördert werden.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 6.270 Personen (85 Personen weniger als im Vormonat, aber 349 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 12.735 Arbeitslose registriert (81 Personen mehr als im Vormonat und 83 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 67 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 2.921 Personen arbeitslos. Davon kamen 1.045 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 2.923 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 993 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 466 Stellen wurden im April neu gemeldet (175 weniger als im Vormonat und 282 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Verarbeitendes Gewerbe, Gesundheits- und Sozialwesen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Baugewerbe. Aktuell befanden sich damit 3.370 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 465 (entspricht -3 Prozent) auf insgesamt 17.295.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 23.528 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 770 Personen weniger (-3 Prozent) als vor einem Jahr. (Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)
Die Regionen im Überblick
Märkischer Kreis
Die Arbeitslosigkeit ist im Märkischer Kreis im April 2026 gesunken. 19.005 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 4 Personen weniger als im März, aber 432 Personen bzw. 2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 8,4 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 8,2 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 6.270 Personen (85 Personen weniger als im Vormonat, aber 349 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 12.735 Arbeitslose registriert (81 Personen mehr als im Vormonat und 83 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 67 Prozent aller Arbeitslosen betreut. Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 2.921 Personen arbeitslos. Davon kamen 1.045 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 2.923 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 993 eine Erwerbstätigkeit auf.
„Im Märkischen Kreis haben wir die negative Entwicklung am Arbeitsmarkt bereits früher durchlaufen als andere Regionen. Aktuell sehen wir eine Seitwärtsbewegung auf weiterhin hohem Niveau. Eine sonst übliche Frühjahrsbelebung bleibt dabei aus. Gleichzeitig beobachten wir eine nachlassende Dynamik: Weniger Stellenmeldungen und geringere Bewegungen am Arbeitsmarkt führen dazu, dass sich Arbeitslosigkeit eher verfestigt. Besonders der Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit und auch der Jugendarbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr ist ein Warnsignal. Umso wichtiger ist es, den Arbeitsmarkt in Bewegung zu halten und vorhandene Potenziale – insbesondere durch gezielte Weiterbildung und den Einsatz unserer Förderinstrumente – zu nutzen. Dafür sind wir darauf angewiesen, dass sich Unternehmen bei Personalbedarfen weiterhin frühzeitig an uns wenden, damit wir im Rahmen einer guten Arbeitsmarktberatung gemeinsam passgenaue Lösungen entwickeln können“ so Agenturchef Sebastian Unkhoff.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 465 (entspricht -3 Prozent) auf insgesamt 17.295. Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 23.528 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 770 Personen weniger (-3 Prozent) als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)
Entwicklung in der Grundsicherung – SGB II
Im Rechtskreis SGB II waren im April 12.735 Arbeitslose registriert. Dies sind 81 Personen mehr als im Vormonat und 83 Personen mehr als im Vorjahr. Durch die Jobcenter wurden 67 Prozent aller Arbeitslosen betreut. In der Grundsicherung fiel die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 465 bzw. 2,6 Prozent auf insgesamt 17.295. 23.528 erwerbsfähige Personen bezogen Bürgergeld, das waren 770 Personen bzw. 3,2 Prozent weniger als im April 2025.
„Aufgrund der bundesweit angespannten Arbeitsmarktlage zeigt sich auch in den Ergebnissen des Jobcenters Märkischen Kreises, eine steigende Anzahl von Zugängen von arbeitslosen Personen, die Zahl der Bedarfsgemeinschaften und Zahl der Menschen, die auf Grundsicherung angewiesen sind, ist jedoch wie in den Vormonaten rückläufig.“, erläutert Anna Markmann, Geschäftsführerin des Jobcenters Märkischer Kreis. Diese Entwicklung ist weiterhin auch darin begründet, dass im ersten Quartal mehr Menschen aus der Grundsicherung der Übergang in Beschäftigung gelungen ist.