„2025 setzte sich die wirtschaftliche Schwächephase fort und beeinträchtigte zunehmend den Allgäuer Arbeitsmarkt“, bilanziert die Leiterin der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen, Maria Amtmann. „Neben geopolitischen Krisen, die sich besonders auf den Export negativ auswirkten, setzten auch der Strukturwandel und die zunehmende Bedeutung und Konkurrenz ausländischer Industrien den heimischen Unternehmen zu. Dazu kam die gedämpfte Konsumlaune der Bevölkerung. Die regionalen Betriebe reagierten mit zurückhaltenderen Einstellungen, Personalabbau und nutzten noch häufiger als im Vorjahr das Instrument der Kurzarbeit, um Personalausstellungen vermeiden zu können. Diese Gemengelage ließ die durchschnittliche Arbeitslosenquote auf 3,1 Prozent steigen – 0,2 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Obwohl es derzeit kaum Anzeichen für eine wirtschaftliche Entspannung gibt: im deutschland- und bayernweiten Vergleich schneidet unsere Region sehr gut ab und ist weiter eng an der Marke der Vollbeschäftigung. Die Branchendiversität und mittelständische Prägung unserer heimischen Wirtschaft bieten bis jetzt einen soliden Schutz vor tiefen Einbrüchen.“
Weitere Details finden Sie beigefügten Pressematerial.
Auswirkungen geopolitischer Krisen spürbar – dennoch hohe Resilienz des Allgäuer Arbeitsmarktes
• Jahresbilanz 2025: wenig positive Signale auf dem Allgäuer Arbeitsmarkt
• Trotz geopolitischer Unsicherheiten Arbeitsmarkt verhältnismäßig robust
• Arbeitsmarkt im Dezember: Winter lässt Arbeitslosenquote moderat auf 3,1 Prozent steigen
07.01.2026 | Presseinfo Nr. 2