Schul- und Ausbildungsende lassen Arbeitslosenzahlen im Juli steigen

• Arbeitslosenquote steigt auf 3,1 Prozent
• Erhöhte Arbeitskräftenachfrage auch im Vorjahresvergleich
• Endspurt auf dem Ausbildungsmarkt beginnt

31.07.2026 | Presseinfo Nr. 44

Im Juli sind im Arbeitsagenturbezirk Kempten-Memmingen die Arbeitslosenzahlen angestiegen. Es waren 320 Menschen mehr arbeitslos gemeldet als noch im Juni, der Großteil unter ihnen ist unter 25 Jahre alt. Die Arbeitslosenquote stieg dadurch um 0,1 Prozentpunkt auf 3,1 Prozent. Positiv: die Arbeitskräftenachfrage der Unternehmen ist angestiegen, und es waren im Juli über 450 offene Arbeitsstellen mehr bei der Agentur für Arbeit gemeldet als vor einem Jahr.

Maria Amtmann, Leiterin der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen, erläutert die Situation: „Der Anstieg der Arbeitslosenzahlen kommt erwartet und ist ein jährliches Phänomen. Durch Schul-, Ausbildungs- und Semesterende melden sich im Juli viele junge Menschen bei uns arbeitslos, die die Zeit bis zur Aufnahme einer Arbeit, eines weiteren Schulbesuchs oder eines Studiums überbrücken müssen. In der Regel können sich die meisten von ihnen im Laufe des Herbstes wieder aus der Arbeitslosigkeit abmelden. Der weiter ansteigende Arbeitsstellenbestand ist ein Hinweis auf die wirtschaftliche Potenz in unserer Region: für Berufswechsler und arbeitslose Personen ergeben sich weiterhin viele Chancen. Die unverminderte Ausbildungsbereitschaft unserer Unternehmen zeigt deutlich, dass sie unter Fachkräftemangel leiden und sinnvoll gegensteuern. Auch wenn angestiegene Arbeitslosenzahlen nie schön sind: im deutschland- und auch bayernweiten Vergleich haben wir hier im Allgäu eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten.“

Weitere Details zum Arbeitsmarkt finden Sie im beigefügten Pressematerial.