Agentur für Arbeit Mindelheim und Jobcenter Unterallgäu ziehen Bilanz für das Jahr 2025

Der Unterallgäuer Arbeitsmarkt zeigt sich weiter stabil und hat eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten

- 2025 durchschnittliche Arbeitslosenquote mit 2,4 Prozent weiter die niedrigste im bayerischen Allgäu 
- und in Bayern 
- Weiterhin hoher Fachkräftemangel der Betriebe 
- Jobcenter und Agentur für Arbeit unterstützen Unterallgäuer Unternehmen bei der Mitarbeitersuch

15.01.2026 | Presseinfo Nr. 5

Auch 2025 war der Kreis Unterallgäu wieder die Region des Arbeitsagenturbezirks Kempten-Memmingen mit der niedrigsten Arbeitslosigkeit. Maria Amtmann, Leiterin der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen, dazu: „Durch die industriell-gewerblich und gleichzeitig mittelständisch geprägte Wirtschaftsstruktur hat die Region die geopolitischen Krisen des vergangenen Jahres bis jetzt zwar nicht völlig unbeschadet, aber doch sehr stabil überstanden. Der Kreis Unterallgäu hatte mit einer durchschnittlichen Arbeitslosenquote von 2,4 Prozent nicht nur die niedrigste Arbeitslosenquote in unserem Agenturbezirk, sondern – zusammen mit zwei anderen Landkreisen – in ganz Bayern. Er zeigte sich auch in anderen Kennzahlen sehr resilient: so stieg hier die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Vorjahresvergleich stärker als im gesamten Agenturbezirk Kempten-Memmingen und die Unternehmen meldeten im Vergleich zum Vorjahr mehr Ausbildungsstellen – während letztere im gesamten Arbeitsagenturbezirk rückläufig waren.“

„Während im Rechtskreis der Agentur für Arbeit die Arbeitslosenzahlen im vergangenen Jahr konjunkturbedingt angestiegen sind, verzeichneten wir im Jobcenter einen gegenläufigen Trend“, erklärt Bettina Kreuzer, Geschäftsführerin des Jobcenters Unterallgäu. „Bei uns waren im Jahresverlauf durchschnittlich 732 Personen arbeitslos gemeldet – 143 Menschen bzw. 16 Prozent weniger, als im Jahr davor. Im Zuge dessen ging auch die Zahl der Bedarfsgemeinschaften um 139 (minus 9 Prozent) auf 1.366 zurück. Durch unsere intensiven Vermittlungstätigkeiten konnten aus dem Personenkreis der Geflüchteten viele Arbeit aufnehmen. Viele von ihnen münden in Mangelberufe ein: ein echter Mehrwert für unsere Region.“

Weitere Details finden Sie im beigefügten Pressematerial.