Arbeitsmarktbericht für den Kreis Plön

31.08.2026 | Presseinfo Nr. 40

Allgemeiner Teil - Arbeitslosigkeit im Kreis Plön

Die Arbeitslosenzahl im Kreis Plön ist im August 2026 gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgegangen. 3.020 Menschen waren arbeitslos gemeldet. Das sind 0,3 Prozent (8 Personen) weniger als im gleichen Zeitraum 2025.

Die Arbeitslosenquote ist mit 4,4 Prozent gleichbleibend mit der vom August 2025. 

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.278 Personen. Das sind 3,4 Prozent bzw. 42 Personen mehr als im Vorjahresvergleich. Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren es mit 1.742 Jobcenterkunden 2,8 Prozent (-50 Personen) weniger als im Vorjahresmonat.

Im aktuellen Berichtsmonat mussten sich 220 Menschen wegen eines Jobverlustes arbeitslos melden. Das sind 10,6 Prozent (-26 Personen) weniger als im August des Vorjahres. Gleichzeitig konnten 178 Menschen Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer Beschäftigung beenden. Das sind 29 Personen mehr als im Vergleichsmonat des Vorjahres (+19,5 Prozent). „Der Plöner Arbeitsmarkt bietet weiter gute Chancen, Arbeitslosigkeit zu beenden. Dies ist ein Zeichen dafür, dass der Plöner Arbeitsmarkt weiter in guter Verfassung ist und viele Chancen bietet,“ führt Hans-Martin Rump, Leiter der Agentur für Arbeit Kiel, aus. 

Im Vergleich der Schleswig-Holsteinischen Landkreise verzeichnet der Kreis Plön mit 4,4 Prozent aktuell die niedrigste Arbeitslosenquote.

Nachfrage nach Arbeitskräften (Beschäftigungs- und Stellenentwicklung)

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Ende Dezember 2025, dem letzten Quartalsstichtag der Beschäftigungsstatistik mit gesicherten Angaben, belief sich die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf 29.762. Gegenüber dem Vorjahresquartal war das eine Zunahme um 412 oder 1,4 Prozent nach +349 oder +1,2 Prozent im Vorquartal. Nach Branchen gab es absolut betrachtet die stärkste Zunahme in der Metall- und Elektroindustrie sowie Stahlindustrie, einem Teilbereich des Verarbeitenden Gewerbes (+140 oder +6,1 Prozent); am ungünstigsten war dagegen die Entwicklung bei der Herstellung von überwiegend häuslich konsumierten Gütern, einem Teilbereich des Verarbeitenden Gewerbes (–89 oder –12,0 Prozent).

Arbeitsstellen

Im August waren der Agentur 622 Arbeitsstellen gemeldet, gegenüber Juli ist das ein Plus von 34 oder 6 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 58 Stellen mehr (+10 Prozent). Arbeitgeber meldeten im August 123 neue Arbeitsstellen, das waren 21 oder 15 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Seit Jahresbeginn sind damit 1.134 Stellen eingegangen, das ist ein Zuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 121 oder 12%. Zudem wurden im August 88 Arbeitsstellen abgemeldet, das sind 12 Prozent weniger als im Vorjahr. Von Januar bis August gab es insgesamt 1.139 Stellenabgänge, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 81 oder 8%.

Den höchsten Zuwachs gab es in dem Bereich freiberufliche wissenschaftliche und technische Dienstleistungen mit 31 Gesuchen, gefolgt von dem Gesundheits- und Sozialwesen mit 23 Gesuchen und der öffentlichen Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherungen mit 18 Gesuchen. 

„Zusammenfassend ergibt sich ein sehr beständiges Bild für den Kreis Plön. Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist weiterhin hoch und zahlreiche Menschen konnten diese Chance nutzen, wieder im Arbeitsmarkt Fuß zu fassen“, so Hans-Martin Rump weiter.

Berufsberatung im Erwerbsleben

Die Agentur für Arbeit fördert u.a. die Weiterentwicklung und Qualifizierung von Arbeitnehmenden im Erwerbsleben. Der Kontakt zur entsprechenden Berufsberatung kann ganz einfach per Mail Nord.MeineBeratung@arbeitsagentur.de, telefonisch unter Tel.: 0800 4 5555 00 (Mo.-Do. 08.00 – 18.00 Uhr, Fr. 08.00 -14.00 Uhr) oder über die Homepage https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/kiel/bbie aufgenommen werden.


Hinweis: Daten für den Gesamtbezirk der Agentur für Arbeit Kiel (Landeshauptstadt Kiel und Kreis Plön) können Sie ab sofort dem beigefügten Datenblatt aus dem Eckwertebericht des Statistik-Services Nordost entnehmen.