Agentur für Arbeit Landshut-Pfarrkirchen
Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Landshut-Pfarrkirchen (Stadt Landshut, Landkreis Landshut, Landkreis Rottal-Inn, Landkreis Dingolfing-Landau) jahreszeitlich üblich im Januar 2026 deutlich gestiegen. 12.477 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 1.584 Personen mehr (15 Prozent) als im Dezember, aber 86 Personen bzw. 1 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 4,5 Prozent und lag mit 0,6 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie ebenfalls bei 4,5 Prozent.
„Der jahreszeitlich übliche Anstieg der Arbeitslosigkeit zu Beginn des Jahres fällt in eine Phase anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheiten sowie einem strukturellen Wandel in der Arbeitswelt. Neben saisonalen Effekten dämpfen die verhaltene Konjunktur und eine zurückhaltende Einstellungsbereitschaft in Teilen der Wirtschaft die Entwicklung am Arbeitsmarkt. Wie sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt weiterentwickelt, wird entscheidend von der konjunkturellen Dynamik und den politischen Entscheidungen in den kommenden Monaten abhängen“, so Matthias Dengler, Leiter der Agentur für Arbeit Landshut-Pfarrkirchen.
Die Unterbeschäftigung lag nach vorläufigen Angaben im Januar bei 14.702 Personen. Sie erhöhte sich gegenüber dem Vormonat Dezember (1.389 Personen bzw. 10,4 Prozent) und sank verglichen mit Januar 2025 (-240 Personen bzw. -1,6 Prozent). Zur Unterbeschäftigung zählen neben den Arbeitslosen solche Personen, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie beispielsweise im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gefördert werden.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 7.413 Personen (1.320 Personen mehr als im Vormonat und 83 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 5.064 Arbeitslose registriert (264 Personen mehr als im Vormonat, aber 169 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 41 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 3.468 Personen arbeitslos. Davon kamen 2.309 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.885 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 689 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 414 Stellen wurden im Januar neu gemeldet (154 weniger als im Vormonat und 23 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen Verarbeitendes Gewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Baugewerbe, sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen. Aktuell befanden sich damit 3.332 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
„Wir sind weiterhin nahe an unseren Kunden, die arbeitssuchend sind, und den Unternehmen, um individuell zu beraten und Lösungen gemeinsam zu erarbeiten“, führt Matthias Dengler, Leiter der Agentur für Arbeit Landshut-Pfarrkirchen, aus.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 384 (entspricht -5 Prozent) auf insgesamt 7.215.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 9.709 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 451 Personen weniger (-4 Prozent) als vor einem Jahr.
Die Regionen im Überblick
Stadt Landshut
Die Arbeitslosigkeit ist in der Stadt Landshut im Januar 2026 gestiegen. 2.881 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 243 Personen mehr (9 Prozent) als im Dezember, aber 30 Personen bzw. 1 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,5 Prozent und lag mit 0,5 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,6 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.486 Personen (230 Personen mehr als im Vormonat und 58 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 1.395 Arbeitslose registriert (13 Personen mehr als im Vormonat, aber 88 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 48 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 644 Personen arbeitslos. Davon kamen 422 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 391 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 141 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 103 Stellen wurden im Januar neu gemeldet (8 weniger als im Vormonat und 6 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen Gesundheits- und Sozialwesen, sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Verarbeitendes Gewerbe, öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung. Aktuell befanden sich damit 606 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 102 (entspricht -5 Prozent) auf insgesamt 2.103.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 2.797 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 173 Personen weniger (-6 Prozent) als vor einem Jahr.
Landkreis Landshut
Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Landshut im Januar 2026 gestiegen. 3.824 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 590 Personen mehr (18 Prozent) als im Dezember und 53 Personen bzw. 1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 3,9 Prozent und lag mit 0,6 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 3,8 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 2.514 Personen (496 Personen mehr als im Vormonat und 87 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 1.310 Arbeitslose registriert (94 Personen mehr als im Vormonat, aber 34 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 34 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.151 Personen arbeitslos. Davon kamen 774 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 560 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 201 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 88 Stellen wurden im Januar neu gemeldet (47 weniger als im Vormonat und 37 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Verarbeitendes Gewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Baugewerbe, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen. Aktuell befanden sich damit 860 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 112 (entspricht -6 Prozent) auf insgesamt 1.932.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 2.603 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 152 Personen weniger (-6 Prozent) als vor einem Jahr.
Landkreis Rottal-Inn
Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Rottal-Inn im Januar 2026 gestiegen. 3.123 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 437 Personen mehr (16 Prozent) als im Dezember, aber 18 Personen bzw. 1 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 4,4 Prozent und lag mit 0,7 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie ebenfalls bei 4,4 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.727 Personen (364 Personen mehr als im Vormonat und 36 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 1.396 Arbeitslose registriert (73 Personen mehr als im Vormonat, aber 54 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 45 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 912 Personen arbeitslos. Davon kamen 616 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 481 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 174 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 134 Stellen wurden im Januar neu gemeldet (74 weniger als im Vormonat, aber 11 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen Verarbeitendes Gewerbe, Baugewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Gesundheits- und Sozialwesen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen. Aktuell befanden sich damit 1.244 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 88 (entspricht -5 Prozent) auf insgesamt 1.856.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 2.588 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 75 Personen weniger (-3 Prozent) als vor einem Jahr.
Landkreis Dingolfing-Landau
Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Dingolfing-Landau im Januar 2026 gestiegen. 2.649 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 314 Personen mehr (13 Prozent) als im Dezember, aber 91 Personen bzw. 3 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 4,1 Prozent und lag mit 0,5 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 4,2 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.686 Personen (230 Personen mehr als im Vormonat, aber 98 Personen weniger als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 963 Arbeitslose registriert (84 Personen mehr als im Vormonat und 7 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 36 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 761 Personen arbeitslos. Davon kamen 497 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 453 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 173 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 89 Stellen wurden im Januar neu gemeldet (25 weniger als im Vormonat, aber 9 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen Verarbeitendes Gewerbe, sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Gesundheits- und Sozialwesen, Baugewerbe, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen. Aktuell befanden sich damit 622 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 81 (entspricht -6 Prozent) auf insgesamt 1.325.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 1.722 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 50 Personen weniger (-3 Prozent) als vor einem Jahr.
