Mehr Bewegung am Arbeitsmarkt, aber keine klare Trendwende

Der Arbeitsmarkt zeigt im März eine saisonübliche Entwicklung. Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist gegenüber dem Vormonat um 256 Personen auf 11.723 zurückgegangen, die Arbeitslosenquote sinkt um 0,1 Prozentpunkte auf 5,2 Prozent. Von dieser Entwicklung profitieren nahezu alle Personengruppen – mit Ausnahme der Langzeitarbeitslosen, deren Zahl um 41 steigt. Der Zugang an gemeldeten Arbeitsstellen ist zuletzt deutlich gestiegen.

31.03.2026 | Presseinfo Nr. 19

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„Die aktuelle Entwicklung zeigt eine typische Frühjahrsbelebung. Die Arbeitslosigkeit ist zurückgegangen, gleichzeitig zeigt sich, dass unser Arbeitsmarkt weiterhin unter dem Einfluss wirtschaftlicher und geopolitischer Unsicherheiten steht.“, erklärt Jenniefer Schmucker, Leiterin der Lörracher Agentur für Arbeit. 

„Unternehmen melden uns in diesem Monat ein Drittel mehr Arbeitsstellen als in den Vormonaten. Dieser Anstieg ist ein positives Signal und zeigt, dass Bewegung am Markt ist. Ob sich die aktuelle Entwicklung verstetigt, bleibt abzuwarten. Angesichts von Iran-Krieg und Ölpreisschock bleibt die Lage einfach schwer berechenbar, auch wenn sich die Auswirkungen noch nicht in aktuellen Zahlen niederschlagen. Unser Ziel ist es, Stabilität zu sichern und Menschen gezielt in Beschäftigung zu bringen.“ 

Arbeitslosenquote sinkt

Die Arbeitslosenquote im Agenturbezirk Lörrach sinkt um 0,1 Prozentpunkte auf 5,2 Prozent. Im Landkreis Lörrach liegt der Anteil der Arbeitslosen an den Erwerbspersonen bei 5,4 Prozent, im Landkreis Waldshut bei 4,9 Prozent.

Weniger Menschen sind arbeitslos

Im März werden in den Landkreisen Lörrach und Waldshut 11.723 Arbeitslose gezählt (minus 256). Im Landkreis Lörrach nimmt die Arbeitslosigkeit um 157 auf 7.083 und im Landkreis Waldshut um 99 auf 4.640 ab.

Weiterhin Dynamik bei den Zu- und Abgängen

2.168 Personen meldeten sich neu oder erneut arbeitslos. Davon kamen 882 Personen direkt aus Beschäftigung. Gleichzeitig beendeten 2.429 Personen ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 886 Personen eine Beschäftigung auf.

Nachfrage nach Arbeitskräften zieht leicht an

Dem Arbeitgeberservice wurden im März 657 neue Stellen von den Betrieben und Verwaltungen gemeldet. Das sind 166 mehr als vor einem Monat und 169 mehr als vor einem Jahr. Der Stellenbestand ist gegenüber dem Vormonat um 3 gesunken und liegt nun bei 2.374.