Das Jahr 2025 hat sich in Bezug auf den Arbeitsmarkt mit einem leichten Anstieg verabschiedet. Im Dezember waren im Bezirk der Agentur für Arbeit Ludwigshafen mit 16.775 Arbeitslosen 221 mehr gemeldet als im Vormonat und 1.129 mehr als vor einem Jahr. Diese verteilen sich wie folgt: Bei der Agentur für Arbeit Ludwigshafen waren 6.774 Frauen und Männer registriert, 261 mehr als im Vormonat. Beim Jobcenter Vorderpfalz-Ludwigshafen waren mit 10.001 Personen 40 weniger gemeldet als im November. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 7,1 Prozent.
3.455 Personen haben sich im Dezember arbeitslos gemeldet, 258 mehr als im Vormonat und 291 mehr als vor einem Jahr. Im selben Zeitraum konnten 3.258 Frauen und Männer ihre Arbeitslosigkeit beenden, 144 weniger als im November, allerdings 65 mehr als im Vorjahr. „Ein Jahr voller wirtschaftlicher Unsicherheiten liegt hinter uns, doch auch Richtung Jahresende ist dem regionalen Arbeitsmarkt nicht die Puste ausgegangen, stattdessen konnte er seine Stabilität weiter halten. Wir arbeiten auch in diesem Jahr Hand in Hand mit Arbeitgebern, um bei Personalbedarf mithilfe von Qualifizierungs- und Weiterbildungsangeboten entsprechend zu unterstützen, denn auch wenn die wirtschaftliche Lage weiterhin angespannt ist, werden Fachkräfte benötigt“, sagt Daniel Lips, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Ludwigshafen.
Das zeigen auch die Meldungen neuer Stellen, die im Dezember zwar leicht zurückgegangen sind, aber im Vergleich zum Vorjahr zulegen konnten. So wurden dem Arbeitgeber-Service 730 neue Jobmöglichkeiten gemeldet, 65 weniger als im Vormonat, jedoch 108 mehr als vor einem Jahr. Der Bestand umfasst aktuell 3.311 Jobs, 55 weniger als im November und 274 weniger als im Vorjahr.
Geschäftsstellenbezirk Frankenthal
Im Bezirk der Agentur für Arbeit Frankenthal waren im Dezember insgesamt 2.683 Personen arbeitslos gemeldet, 69 mehr als im November und 269 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,2 Prozentpunkte auf 6,9 Prozent. Ralf Lenke, Geschäftsstellenleiter der Agentur für Arbeit Frankenthal, erklärt: „Die Arbeitslosigkeit verharrt weiterhin auf einem höheren Niveau. Die anhaltende konjunkturelle Schwäche hinterlässt deutliche Spuren auf dem regionalen Arbeitsmarkt.“
In den vergangenen vier Wochen meldeten sich 547 Personen arbeitslos, 56 mehr als im Vormonat und 16 mehr als im Dezember des Vorjahres. Gleichzeitig konnten 484 Frauen und Männer ihre Arbeitslosigkeit beenden, 25 weniger als im November und 28 weniger als vor einem Jahr. „Die Dynamik am Arbeitsmarkt bleibt gedämpft. Zwar gibt es weiterhin Abgänge aus der Arbeitslosigkeit, doch sie reichen aktuell nicht aus, um die Zugänge auszugleichen“, sagt Lenke.
Der Arbeitgeber-Service registrierte im Dezember 69 neue Stellenangebote, 13 weniger als im Vormonat und 42 weniger als vor einem Jahr. Der Bestand umfasst 428 Stellen, 39 weniger als im November und 29 weniger als im Vorjahr. 347 dieser Stellen befinden sich in der Stadt Frankenthal. „Viele Unternehmen agieren angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheiten zurückhaltend bei Neueinstellungen. Das spiegelt sich deutlich im rückläufigen Stellenangebot wider“, erläutert Lenke.
Neben der konjunkturellen Lage spielen im Dezember allerdings auch saisonbedingte Effekte eine Rolle. Insbesondere befristete Beschäftigungsverhältnisse enden zum Jahreswechsel, was die Zahl der Arbeitslosen zusätzlich ansteigen lässt. „Ein Teil des Anstiegs ist jahreszeitlich bedingt. Dennoch zeigt der Vergleich zum Vorjahr, dass wir es nicht nur mit einem saisonalen Effekt, sondern auch mit strukturellen Herausforderungen zu tun haben“, betont Lenke, der für die kommenden Wochen mit einer weiterhin verhaltenen Entwicklung rechnet: „Solange sich die wirtschaftliche Lage nicht spürbar verbessert, ist mit keiner nachhaltigen Belebung des Arbeitsmarktes zu rechnen. Umso wichtiger bleibt es, Qualifizierung und Weiterbildung gezielt zu nutzen, um Menschen langfristig in Beschäftigung zu bringen.“
Geschäftsstellenbezirk Speyer
Die Arbeitslosigkeit ist im Dezember im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer leicht gestiegen. Mit 2.754 Personen waren 37 mehr arbeitslos gemeldet als im Vormonat und 60 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 4,8 Prozent. 580 Personen haben sich arbeitslos gemeldet, 80 mehr als im Vormonat und 37 weniger als vor einem Jahr. Im selben Zeitraum konnten 535 Frauen und Männer ihre Arbeitslosigkeit beenden, 99 weniger als im November und 66 weniger als vor einem Jahr.
„Der Arbeitsmarkt zeigte im Dezember eine saisonal typische Entwicklung: Die Arbeitslosigkeit ist leicht gestiegen, während die Dynamik bei den Stellenmeldungen nachgelassen hat. Gleichzeitig bleibt der Bestand an offenen Stellen auf einem soliden Niveau, was die weiterhin vorhandenen Chancen für Arbeitsuchende unterstreicht“, erklärt Nuran Berisha, stellvertretende Geschäftsstellenleiterin der Agentur für Arbeit Speyer.
Dem Arbeitgeber-Service wurden 175 neue Stellen gemeldet, 99 weniger als im Vormonat und 75 mehr als im Vorjahr. Der Bestand umfasst aktuell 757 Jobmöglichkeiten, 81 weniger als im November und 16 mehr als vor einem Jahr. Von diesen Jobs sind 557 in der Stadt Speyer angesiedelt.
Arbeitsmarkt nach Städten und Landkreis
Stadt Ludwigshafen
Im Dezember waren in der Stadt Ludwigshafen 9.444 Personen arbeitslos gemeldet, 127 mehr als im Vormonat und 829 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 9,8 Prozent. 1.962 Personen haben sich arbeitslos gemeldet, 151 mehr als im Vormonat und 315 mehr als im Vorjahr. 1.853 Frauen und Männer konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden, 39 weniger als im November und 128 mehr als vor einem Jahr.
Für das Stadtgebiet Ludwigshafen wurden 319 neue Jobmöglichkeiten gemeldet, 53 weniger als im November und 5 weniger als im Vorjahr. Der Bestand umfasst 1.691 Stellen, 19 weniger als im Vormonat und 252 weniger als vor einem Jahr.
Stadt Frankenthal
Im Dezember waren in der Stadt Frankenthal 1.994 Personen arbeitslos gemeldet, 47 mehr als im Vormonat und 162 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,2 Prozentpunkte auf 8,3 Prozent. 411 Personen haben sich arbeitslos gemeldet, 43 mehr als im Vormonat und 32 mehr als im Vorjahr. 367 Frauen und Männer konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden, 24 weniger als im November und 5 weniger als vor einem Jahr.
Für das Stadtgebiet Frankenthal wurden 58 neue Jobmöglichkeiten gemeldet, 9 weniger als im November und 37 weniger als im Vorjahr. Der Bestand umfasst 347 Stellen, 30 weniger als im Vormonat und 17 weniger als vor einem Jahr.
Stadt Speyer
Im Dezember waren in der Stadt Speyer 1.574 Personen arbeitslos gemeldet, 8 mehr als im Vormonat und 74 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote lag weiterhin bei 5,8 Prozent. 322 Personen haben sich arbeitslos gemeldet, 24 mehr als im Vormonat und 17 weniger als im Vorjahr. 317 Frauen und Männer konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden, 64 weniger als im November und 28 weniger als vor einem Jahr.
Für das Stadtgebiet Speyer wurden 128 neue Jobmöglichkeiten gemeldet, 110 weniger als im November und 34 mehr als im Vorjahr. Der Bestand umfasst 557 Stellen, 72 weniger als im Vormonat und 46 mehr als vor einem Jahr.
Rhein-Pfalz-Kreis
Im Dezember waren im Rhein-Pfalz-Kreis 3.763 Personen arbeitslos gemeldet, 39 mehr als im Vormonat und 212 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 4,3 Prozent. 760 Personen haben sich arbeitslos gemeldet, 40 mehr als im Vormonat und 39 weniger als im Vorjahr. 721 Frauen und Männer konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden, 17 weniger als im November und 30 weniger als vor einem Jahr.
Für den Rhein-Pfalz-Kreis wurden 225 neue Jobmöglichkeiten gemeldet, 107 mehr als im November und 116 mehr als im Vorjahr. Der Bestand umfasst 716 Stellen, 66 mehr als im Vormonat und 51 weniger als vor einem Jahr.