Der Frühlingsstart trägt zur saisonal üblichen Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt bei. Mit 17.443 Arbeitslosen waren im März im Bezirk der Agentur für Arbeit Ludwigshafen 141 Personen weniger gemeldet als im Vormonat und 1.342 mehr als vor einem Jahr. Diese verteilen sich wie folgt: Im Rechtskreis der Arbeitsagentur waren 7.195 Frauen und Männer registriert, 77 weniger als im Vormonat. Beim Jobcenter Vorderpfalz-Ludwigshafen waren mit 10.248 Personen 64 weniger gemeldet als im Februar. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 7,4 Prozent. 3.642 Personen haben sich arbeitslos gemeldet, 43 weniger als im Vormonat und 315 mehr als vor einem Jahr. Im selben Zeitraum konnten 3.799 Frauen und Männer ihre Arbeitslosigkeit beenden, 15 mehr als im Februar und 385 mehr als im Vorjahr.
„Noch kann sich der Arbeitsmarkt etwas stabil halten, allerdings machen sich die wirtschaftlichen Entwicklungen dennoch bemerkbar. Dies zeigen die Bewegungen bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Zum Stichtag am 30. September 2025 wurden 186.967 Beschäftigte in unserem Bezirk gezählt, das sind lediglich 0,1 Prozent mehr als Ende September 2024. Mit einem Rückgang von 2 Prozent fiel die Entwicklung im verarbeitenden Gewerbe am schlechtesten aus. Hier waren 1.074 Beschäftigte weniger tätig als Ende September 2024. Arbeitgeber kämpfen daher weiter mit der wirtschaftlichen Lage und überdenken Neueinstellungen, auch wenn im März wieder mehr neue Jobmöglichkeiten gemeldet wurden als im Februar“, sagt Daniel Lips, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Ludwigshafen.
Der Arbeitgeber-Service konnte 715 neue Stellen aufnehmen, 108 mehr als im Vormonat und 143 mehr als vor einem Jahr. Der Bestand umfasst 3.106 Jobs, 151 mehr als im Februar und 532 weniger als im Vorjahr.
Geschäftsstellenbezirk Frankenthal
Im März waren im Bezirk der Agentur für Arbeit Frankenthal insgesamt 2.796 Personen arbeitslos gemeldet, 86 weniger als im Vormonat und 233 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank um 0,3 Prozentpunkte auf 7,1 Prozent. In den vergangenen vier Wochen haben sich 494 Personen arbeitslos gemeldet, 58 weniger als im Vormonat und 62 weniger als vor einem Jahr. 578 Frauen und Männer konnten ihre Arbeitslosigkeit im selben Zeitraum beenden, 58 mehr als im Februar und 48 mehr als im Vorjahr.
„Der Rückgang der Arbeitslosigkeit im März ist saisontypisch und vor allem auf die einsetzende Frühjahrsbelebung zurückzuführen. Allerdings fällt diese Belebung in diesem Jahr deutlich schwächer aus als in den vergangenen Jahren“, erklärt Ralf Lenke, Geschäftsstellenleiter der Agentur für Arbeit Frankenthal, und ergänzt: „Derzeit gibt es insgesamt nur wenig Dynamik am Arbeitsmarkt. Viele Unternehmen agieren zurückhaltend bei Neueinstellungen und reagieren damit auf die weiterhin unsicheren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.“ Das machen auch die Stellenmeldungen deutlich, die der Arbeitgeber-Service im März entgegengenommen hat. Insgesamt wurden 88 neue Jobmöglichkeiten registriert, 3 mehr als im Vormonat und 15 weniger als vor einem Jahr. Der Bestand umfasst 451 Stellen, 21 mehr als im Februar und 12 weniger als im Vorjahr. Von diesen Jobs sind 372 in der Stadt Frankenthal angesiedelt. „Obwohl die gemeldeten Stellen im Vergleich zum Vormonat leicht gestiegen sind, bleibt das Niveau insgesamt verhalten. Das spiegelt sich auch in der weiterhin gedämpften Einstellungsbereitschaft der Betriebe wider. Viele Unternehmen sichern aktuell eher ihren Bestand an Beschäftigten, statt zusätzliche Stellen aufzubauen“, sagt Lenke, der zudem die Bedeutung von Qualifizierung betont: „Gerade in einer Phase geringer Dynamik ist es wichtig, die Zeit für Weiterbildung und Qualifizierung zu nutzen. So erhöhen Arbeitsuchende ihre Chancen, wenn die Nachfrage der Unternehmen wieder anzieht.“
Geschäftsstellenbezirk Speyer
Die Arbeitslosigkeit ist im März im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer leicht gesunken. Mit 2.906 Personen waren 35 weniger arbeitslos gemeldet als im Vormonat und 32 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt unverändert bei 5,1 Prozent. 619 Personen haben sich arbeitslos gemeldet, 18 weniger als im Vormonat und 27 mehr als vor einem Jahr. Im selben Zeitraum konnten 651 Frauen und Männer ihre Arbeitslosigkeit beenden, 9 weniger als im Februar und 33 mehr als vor einem Jahr.
„Im März verzeichnen wir eine erste saisonale Entlastung. Davon konnte vor allem die Altersgruppe der über 50-Jährigen profitieren, denn hier kam es zu einem Rückgang der Arbeitslosigkeit um 4 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Dennoch bleibt die Lage herausfordernd: Während wir einerseits ein leichtes Plus bei den neu gemeldeten Stellen sehen, liegt der Gesamtbestand an offenen Jobmöglichkeiten weiterhin deutlich unter dem Niveau des Vorjahres“, erklärt Zeljko Kuzmanovic, Geschäftsstellenleiter der Agentur für Arbeit Speyer. Dem Arbeitgeber-Service wurden 141 neue Stellen gemeldet, 3 mehr als im Vormonat und 4 mehr als im Vorjahr. Der Bestand umfasst aktuell 637 Jobmöglichkeiten, 10 mehr als im Februar und 171 weniger als vor einem Jahr. Von diesen Jobs sind 463 in der Stadt Speyer angesiedelt.
Arbeitsmarkt nach Städten und Landkreis
Stadt Ludwigshafen
Im März waren in der Stadt Ludwigshafen 9.750 Personen arbeitslos gemeldet, 45 weniger als im Vormonat und 985 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 10,1 Prozent. 2.112 Personen haben sich arbeitslos gemeldet, 34 mehr als im Vormonat und 297 mehr als im Vorjahr. 2.179 Frauen und Männer konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden, 11 mehr als im Februar und 280 mehr als vor einem Jahr.
Für das Stadtgebiet Ludwigshafen wurden 368 neue Jobmöglichkeiten gemeldet, 75 mehr als im Februar und 80 mehr als im Vorjahr. Der Bestand umfasst 1.541 Stellen, 73 mehr als im Vormonat und 387 weniger als vor einem Jahr.
Stadt Frankenthal
Im März waren in der Stadt Frankenthal 2.116 Personen arbeitslos gemeldet, 53 weniger als im Vormonat und 157 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Prozentpunkte auf 8,8 Prozent. 364 Personen haben sich arbeitslos gemeldet, 42 weniger als im Vormonat und 60 weniger als im Vorjahr. 412 Frauen und Männer konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden, 14 mehr als im Februar und 12 mehr als vor einem Jahr.
Für das Stadtgebiet Frankenthal wurden 67 neue Jobmöglichkeiten gemeldet, 2 mehr als im Februar und 23 weniger als im Vorjahr. Der Bestand umfasst 372 Stellen, 16 mehr als im Vormonat und 6 weniger als vor einem Jahr.
Stadt Speyer
Im März waren in der Stadt Speyer 1.651 Personen arbeitslos gemeldet, 29 weniger als im Vormonat und 2 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 6,1 Prozent. 334 Personen haben sich arbeitslos gemeldet, 36 weniger als im Vormonat und 1 weniger als im Vorjahr. 364 Frauen und Männer konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden, 27 weniger als im Februar und 6 mehr als vor einem Jahr.
Für das Stadtgebiet Speyer wurden 117 neue Jobmöglichkeiten gemeldet, 2 mehr als im Februar und 7 mehr als im Vorjahr. Der Bestand umfasst 463 Stellen, 20 mehr als im Vormonat und 128 weniger als vor einem Jahr.
Rhein-Pfalz-Kreis
Im März waren im Rhein-Pfalz-Kreis 3.926 Personen arbeitslos gemeldet, 14 weniger als im Vormonat und 198 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt weiterhin bei 4,5 Prozent. 832 Personen haben sich arbeitslos gemeldet, 1 mehr als im Vormonat und 79 mehr als im Vorjahr. 844 Frauen und Männer konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden, 17 mehr als im Februar und 87 mehr als vor einem Jahr.
Für den Rhein-Pfalz-Kreis wurden 163 neue Jobmöglichkeiten gemeldet, 29 mehr als im Februar und 79 mehr als im Vorjahr. Der Bestand umfasst 730 Stellen, 42 mehr als im Vormonat und 11 weniger als vor einem Jahr.