Kaum Bewegung im April: Arbeitslosenquote unverändert bei 7,4 Prozent

Die übliche Frühjahrsbelebung fällt in diesem Jahr eher verhalten aus, wie die Entwicklungen im April zeigen. 

30.04.2026 | Presseinfo Nr. 13

Die übliche Frühjahrsbelebung fällt in diesem Jahr eher verhalten aus, wie die Entwicklungen im April zeigen. Mit 17.356 Arbeitslosen waren im Bezirk der Agentur für Arbeit Ludwigshafen 87 Personen weniger gemeldet als im Vormonat und 1.234 mehr als vor einem Jahr. Diese verteilen sich wie folgt: Im Rechtskreis der Arbeitsagentur waren 7.077 Frauen und Männer registriert, 118 weniger als im Vormonat. Beim Jobcenter Vorderpfalz-Ludwigshafen waren mit 10.279 Personen 31 mehr gemeldet als im März. Die Arbeitslosenquote lag weiterhin bei 7,4 Prozent. 3.476 Personen haben sich arbeitslos gemeldet, 166 weniger als im Vormonat und 219 mehr als vor einem Jahr. Im selben Zeitraum konnten 3.561 Frauen und Männer ihre Arbeitslosigkeit beenden, 238 weniger als im März und 308 mehr als im Vorjahr. 

„Es gibt derzeit kaum nennenswerte Bewegungen auf dem Arbeitsmarkt. Der sonst bereits im März einsetzende größere Belebungsschwung durchs Frühjahr ist ausgeblieben. Das liegt vor allem an der wirtschaftlichen Lage, die viele Betriebe hinsichtlich Einstellungen vorsichtig agieren lässt. Dies macht sich bei den Meldungen neuer Stellen bemerkbar, die im April wieder zurückgegangen sind. Hinzu kommt, dass es für das Stellenangebot oft keine passenden Bewerber gibt, weshalb wir weiterhin auf Qualifizierung und Weiterbildung setzen und sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitslose und Beschäftigte zu unseren Unterstützungsprogrammen beraten“, sagt Daniel Lips, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Ludwigshafen.

Der Arbeitgeber-Service hat 536 neue Stellen registriert, 179 weniger als im Vormonat und 87 weniger als vor einem Jahr. Der Bestand umfasst 3.163 Jobs, 57 mehr als im März und 396 weniger als im Vorjahr. 
 

Geschäftsstellenbezirk Frankenthal

Im April waren im Bezirk der Agentur für Arbeit Frankenthal insgesamt 2.745 Personen arbeitslos gemeldet, 51 weniger als im Vormonat. Damit zeigt sich die für das Frühjahr typische Belebung am Arbeitsmarkt, die auch in diesem Jahr einsetzt, allerdings weniger dynamisch als in wirtschaftlich stärkeren Zeiten. Im Vergleich zum Vorjahr bleibt die Arbeitslosigkeit mit einem Plus von 203 Personen weiterhin deutlich erhöht. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 7,0 Prozent und spiegelt damit eine leichte Entspannung wider, die vor allem saisonal geprägt ist. Eine nachhaltige Trendwende ist darin derzeit noch nicht zu erkennen. „Wir sehen aktuell die übliche Frühjahrsbelebung, die für etwas Entlastung sorgt. Gleichzeitig bleibt das Niveau der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr spürbar höher. Das zeigt, dass der Arbeitsmarkt weiterhin unter schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen steht“, erklärt Ralf Lenke, Geschäftsstellenleiter der Agentur für Arbeit Frankenthal.

In den vergangenen vier Wochen haben sich 500 Personen arbeitslos gemeldet, 6 mehr als im Vormonat, aber 31 weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig konnten 560 Frauen und Männer ihre Arbeitslosigkeit beenden, 18 weniger als im März und 6 mehr als im Vorjahr. Dass die Abgänge die Zugänge übersteigen, unterstreicht die aktuell stabile Entwicklung, auch wenn die Dynamik im Vergleich zum Vormonat leicht nachgelassen hat. „Die Entwicklung bei den Zu- und Abgängen zeigt, dass Bewegung im Arbeitsmarkt ist. Gleichzeitig beobachten wir, dass Unternehmen weiterhin vorsichtig agieren und Personalentscheidungen sehr genau abwägen“, sagt Lenke.

Dies macht sich bei den Stellenmeldungen bemerkbar. Der Arbeitgeber-Service hat im April 90 neue Stellen registriert, 2 mehr als im Vormonat und 12 weniger als im Vorjahr. Der Bestand an offenen Stellen liegt unverändert bei 451 und signalisiert damit eine stabile, aber insgesamt verhaltene Einstellungsbereitschaft der Betriebe. Von den 451 gemeldeten Stellen entfallen 375 auf die Stadt Frankenthal. „Die Unternehmen suchen weiterhin Fachkräfte, gleichzeitig spüren wir eine gewisse Zurückhaltung bei Neueinstellungen. Viele Betriebe konzentrieren sich derzeit darauf, ihre vorhandenen Beschäftigten zu halten, bevor sie zusätzliches Personal aufbauen“, berichtet Lenke. 
 

Geschäftsstellenbezirk Speyer 

Die Arbeitslosigkeit ist im April im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer erneut leicht gesunken. Mit 2.882 Personen waren 24 weniger arbeitslos gemeldet als im Vormonat und 57 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 5,0 Prozent. 625 Personen haben sich arbeitslos gemeldet, 6 mehr als im Vormonat und 64 mehr als vor einem Jahr. Im selben Zeitraum konnten 641 Frauen und Männer ihre Arbeitslosigkeit beenden, 10 weniger als im März und 34 mehr als vor einem Jahr. „Es ist ein erfreuliches Signal, dass die Arbeitslosigkeit in Speyer im April erneut gesunken ist“, erklärt Zeljko Kuzmanovic, Geschäftsstellenleiter der Agentur für Arbeit Speyer, und ergänzt: „Gleichzeitig blicken wir mit der nötigen Wachsamkeit in die Zukunft. Die angespannte Wirtschaftslage und die damit verbundenen Berichte über Betriebs- und Werkschließungen in Speyer zeigen, dass wir uns in einem herausfordernden Umfeld bewegen. Wir werden die Entwicklungen am Markt weiterhin sehr genau beobachten und gezielt agieren, um negative Auswirkungen auf den lokalen Arbeitsmarkt so gering wie möglich zu halten.“

Dem Arbeitgeber-Service wurden 118 neue Stellen gemeldet, 23 weniger als im Vormonat und 74 weniger als im Vorjahr. Der Bestand umfasst 626 Jobmöglichkeiten, 11 weniger als im März und 180 weniger als vor einem Jahr. Von diesen Jobs sind 471 in der Stadt Speyer angesiedelt.
 

Arbeitsmarkt nach Städten und Landkreis
Stadt Ludwigshafen

Im April waren in der Stadt Ludwigshafen 9.762 Personen arbeitslos gemeldet, 12 mehr als im Vormonat und 869 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote lag weiterhin bei 10,1 Prozent. 1.993 Personen haben sich arbeitslos gemeldet, 119 weniger als im Vormonat und 173 mehr als im Vorjahr. 1.976 Frauen und Männer konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden, 203 weniger als im März und 274 mehr als vor einem Jahr. 
Für das Stadtgebiet Ludwigshafen wurden 244 neue Jobmöglichkeiten gemeldet, 124 weniger als im März und 30 weniger als im Vorjahr. Der Bestand umfasst 1.596 Stellen, 55 mehr als im Vormonat und 270 weniger als vor einem Jahr.

Stadt Frankenthal

Im April waren in der Stadt Frankenthal 2.077 Personen arbeitslos gemeldet, 39 weniger als im Vormonat und 150 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Prozentpunkte auf 8,6 Prozent. 381 Personen haben sich arbeitslos gemeldet, 17 mehr als im Vormonat und 13 weniger als im Vorjahr. 428 Frauen und Männer konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden, 16 mehr als im März und 3 mehr als vor einem Jahr. 
Für das Stadtgebiet Frankenthal wurden 71 neue Jobmöglichkeiten gemeldet, 4 mehr als im März und 15 weniger als im Vorjahr. Der Bestand umfasst 375 Stellen, 3 mehr als im Vormonat und 11 mehr als vor einem Jahr.

Stadt Speyer

Im April waren in der Stadt Speyer 1.657 Personen arbeitslos gemeldet, 6 mehr als im Vormonat und 25 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote lag weiterhin bei 6,1 Prozent. 395 Personen haben sich arbeitslos gemeldet, 61 mehr als im Vormonat und 64 mehr als im Vorjahr. 381 Frauen und Männer konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden, 17 mehr als im März und 38 mehr als vor einem Jahr. 
Für das Stadtgebiet Speyer wurden 94 neue Jobmöglichkeiten gemeldet, 23 weniger als im März und 39 weniger als im Vorjahr. Der Bestand umfasst 471 Stellen, 8 mehr als im Vormonat und 93 weniger als vor einem Jahr.

Rhein-Pfalz-Kreis

Im April waren im Rhein-Pfalz-Kreis 3.860 Personen arbeitslos gemeldet, 66 weniger als im Vormonat und 190 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkt auf 4,4 Prozent. 707 Personen haben sich arbeitslos gemeldet, 125 weniger als im Vormonat und 5 weniger als im Vorjahr. 776 Frauen und Männer konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden, 68 weniger als im März und 7 weniger als vor einem Jahr. 
Für den Rhein-Pfalz-Kreis wurden 127 neue Jobmöglichkeiten gemeldet, 36 weniger als im März und 3 weniger als im Vorjahr. Der Bestand umfasst 721 Stellen, 9 weniger als im Vormonat und 44 weniger als vor einem Jahr.