Arbeitslosenquote bleibt im Februar bei 7,5 Prozent

17.584 Personen arbeitslos gemeldet, Stellenbestand 19 Prozent niedriger als im Vorjahr

27.02.2026 | Presseinfo Nr. 7

Nachdem im Januar der Höchststand an Arbeitslosen seit Bestehen des Bezirks der Agentur für Arbeit Ludwigshafen, der im Oktober 2012 neu zugeschnitten worden war, erreicht wurde, hat sich die Lage im Februar wieder etwas stabilisiert. Mit 17.584 Arbeitslosen waren 81 Personen weniger gemeldet als im Vormonat und 1.410 mehr als vor einem Jahr. Diese verteilen sich wie folgt: Im Rechtskreis der Arbeitsagentur waren 7.272 Frauen und Männer registriert, 46 weniger als im Vormonat. Beim Jobcenter Vorderpfalz-Ludwigshafen waren mit 10.312 Personen 35 weniger gemeldet als im Januar. Die Arbeitslosenquote liegt weiterhin bei 7,5 Prozent. 3.685 Personen haben sich im Februar arbeitslos gemeldet, 41 mehr als im Vormonat und 322 mehr als vor einem Jahr. Im selben Zeitraum konnten 3.784 Frauen und Männer ihre Arbeitslosigkeit beenden, 1.018 mehr als im Januar und 258 mehr als im Vorjahr.

„Die wirtschaftlichen Herausforderungen sind weiterhin vorhanden, auch wenn sich im Februar etwas Stabilität auf dem Arbeitsmarkt eingestellt hat. Obwohl die Meldungen neuer Stellen leicht zugenommen haben, liegt der Stellenbestand nur knapp über dem Niveau der Coronajahre 2020 und 2021. Dies zeigt, dass Arbeitgeber mit der wirtschaftlichen Lage kämpfen und bei Einstellungen weiterhin zurückhaltender agieren. Wir sind in regem Austausch mit den Unternehmen der Region, um zu schauen, wie dem Personalbedarf eventuell auch mit Qualifizierungsmaßnahmen begegnet werden kann“, sagt Daniel Lips, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Ludwigshafen.

Mit 607 neuen Jobmöglichkeiten wurden dem Arbeitgeber-Service 235 Stellen mehr gemeldet als im Vormonat und 126 weniger als vor einem Jahr. Der Bestand umfasst 2.955 Jobs, 154 weniger als im Januar und 686 weniger als im Vorjahr. 

Geschäftsstellenbezirk Frankenthal

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Frankenthal waren im Februar 2.882 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 27 mehr als im Januar und 355 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote ist um 0,1 Prozentpunkte auf 7,4 Prozent gestiegen. „Derzeit gibt es nur wenig Dynamik am Arbeitsmarkt. Zum Jahresbeginn hat die Arbeitslosigkeit aus saisonalen Gründen spürbar zugenommen“, erklärt Ralf Lenke, Geschäftsstellenleiter der Agentur für Arbeit Frankenthal. 

In den vergangenen vier Wochen meldeten sich 552 Personen neu arbeitslos, 28 weniger als im Januar und 17 weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig konnten 520 Frauen und Männer ihre Arbeitslosigkeit beenden, 115 mehr als im Vormonat, jedoch 81 weniger als im Februar des Vorjahres. „Die Bewegungen am Arbeitsmarkt sind vorhanden, aber insgesamt verhalten“, sagt Lenke und ergänzt: „Positiv ist, dass mehr Menschen ihre Arbeitslosigkeit beenden konnten als noch im Januar. Im Vergleich zum Vorjahr sehen wir jedoch, dass die nachhaltige Integration in Beschäftigung anspruchsvoller geworden ist. Viele Betriebe agieren angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheiten weiterhin vorsichtig.“

Das zeigen auch die Meldungen neuer Stellen. Der Arbeitgeber-Service registrierte 85 neue Stellenangebote, 14 weniger als im Januar und 56 weniger als vor einem Jahr. Der Stellenbestand liegt aktuell bei 430 Angeboten, 5 weniger als im Vormonat und 57 weniger als im Vorjahr. 356 der gemeldeten Stellen entfallen auf die Stadt Frankenthal. „Die Unternehmen melden weiterhin Personalbedarf, allerdings auf niedrigerem Niveau als in den vergangenen Jahren. Wir spüren, dass viele Betriebe ihre Planungen sehr genau prüfen und Neueinstellungen sorgfältig abwägen. Gleichzeitig bleibt der Fachkräftebedarf in bestimmten Branchen bestehen“, erläutert Lenke.  

Für die kommenden Monate könne mit einer saisonüblichen Belebung im Frühjahr gerechnet werden, allerdings ohne starke Impulse. „Eine deutliche Trendwende ist derzeit noch nicht erkennbar. Umso wichtiger ist es, die vorhandenen Chancen konsequent zu nutzen, Qualifizierung voranzutreiben und Betriebe wie Arbeitsuchende eng zu begleiten. Gerade in einem insgesamt verhaltenen Marktumfeld kommt es auf passgenaue Vermittlung und individuelle Unterstützung an“, sagt Lenke.

Geschäftsstellenbezirk Speyer 

Die Arbeitslosigkeit ist im Februar im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer leicht gesunken. Mit 2.941 Personen waren 9 weniger arbeitslos gemeldet als im Vormonat und 40 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 5,1 Prozent. 637 Personen haben sich arbeitslos gemeldet, 36 weniger als im Vormonat und 24 mehr als vor einem Jahr. Im selben Zeitraum konnten 660 Frauen und Männer ihre Arbeitslosigkeit beenden, 182 mehr als im Januar und 23 mehr als vor einem Jahr. „Der Arbeitsmarkt zeigt momentan kaum Dynamik. Erfreulich sind die steigenden Stellenmeldungen, die zeigen, dass Arbeitgeber weiterhin einen hohen Personalbedarf haben, auch wenn das Niveau weiter unter dem des Vorjahres liegt“, erklärt Zeljko Kuzmanovic, Geschäftsstellenleiter der Agentur für Arbeit Speyer.

Dem Arbeitgeber-Service wurden 138 neue Stellen gemeldet, 61 mehr als im Vormonat und 39 weniger als im Vorjahr. Der Bestand umfasst aktuell 627 Jobmöglichkeiten, 70 weniger als im Januar und 184 weniger als vor einem Jahr. Von diesen Jobs sind 443 in der Stadt Speyer angesiedelt.


Arbeitsmarkt nach Städten und Landkreis
Stadt Ludwigshafen

Im Februar waren in der Stadt Ludwigshafen 9.795 Personen arbeitslos gemeldet, 73 weniger als im Vormonat und 950 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt weiterhin bei 10,2 Prozent. 2.078 Personen haben sich arbeitslos gemeldet, 99 mehr als im Vormonat und 288 mehr als im Vorjahr. 2.168 Frauen und Männer konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden, 601 mehr als im Januar und 268 mehr als vor einem Jahr. 
Für das Stadtgebiet Ludwigshafen wurden 293 neue Jobmöglichkeiten gemeldet, 133 mehr als im Januar und 52 weniger als im Vorjahr. Der Bestand umfasst 1.468 Stellen, 97 weniger als im Vormonat und 427 weniger als vor einem Jahr.

Stadt Frankenthal

Im Februar waren in der Stadt Frankenthal 2.169 Personen arbeitslos gemeldet, 7 mehr als im Vormonat und 237 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote legt weiterhin bei 9,0 Prozent. 406 Personen haben sich arbeitslos gemeldet, 49 weniger als im Vormonat und 27 weniger als im Vorjahr. 398 Frauen und Männer konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden, 111 mehr als im Januar und 58 weniger als vor einem Jahr. 
Für das Stadtgebiet Frankenthal wurden 65 neue Jobmöglichkeiten gemeldet, 11 weniger als im Januar und 41 weniger als im Vorjahr. Der Bestand umfasst 356 Stellen, 1 weniger als im Vormonat und 35 weniger als vor einem Jahr.

Stadt Speyer

Im Februar waren in der Stadt Speyer 1.680 Personen arbeitslos gemeldet, 8 weniger als im Vormonat und 3 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt weiterhin bei 6,2 Prozent. 370 Personen haben sich arbeitslos gemeldet, 10 weniger als im Vormonat und 34 mehr als im Vorjahr. 391 Frauen und Männer konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden, 125 mehr als im Januar und 42 mehr als vor einem Jahr.
Für das Stadtgebiet Speyer wurden 115 neue Jobmöglichkeiten gemeldet, 61 mehr als im Januar und 38 weniger als im Vorjahr. Der Bestand umfasst 443 Stellen, 47 weniger als im Vormonat und 148 weniger als vor einem Jahr.

Rhein-Pfalz-Kreis

Im Februar waren im Rhein-Pfalz-Kreis 3.940 Personen arbeitslos gemeldet, 7 weniger als im Vormonat und 220 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt weiterhin bei 4,5 Prozent. 831 Personen haben sich arbeitslos gemeldet, 1 mehr als im Vormonat und 27 mehr als im Vorjahr. 827 Frauen und Männer konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden, 181 mehr als im Januar und 6 mehr als vor einem Jahr.
Für den Rhein-Pfalz-Kreis wurden 134 neue Jobmöglichkeiten gemeldet, 52 mehr als im Januar und 5 mehr als im Vorjahr. Der Bestand umfasst 688 Stellen, 9 weniger als im Vormonat und 76 weniger als vor einem Jahr.