
Der letzte Wintermonat endete mit einer leicht gesunkenen Arbeitslosenzahl. Mit Blick auf die Daten möchte Agenturchef Sven Rodewald jedoch eher von einer leichten Entspannung als von einer umfassenden Belebung sprechen; zumal die Entwicklung mit einer rückläufigen Arbeitslosigkeit im Vergleich zu Januar nicht alle Landkreise im Bereich der Lüneburger Heide einbezog. So erhöhte sich die Arbeitslosigkeit in Uelzen leicht.
Zudem sieht der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Lüneburger Heide neben konjunkturellen Herausforderungen auch strukturelle. „Die Unternehmen in unserer Region müssen sich unter anderem der digitalen Transformation stellen, von geopolitischen Unsicherheiten, die auch auf den regionalen Arbeitsmarkt wirken, ganz zu schweigen“, hebt Rodewald hervor. „Unternehmen, die sich dem Wandel stellen, sind in dieser Situation nicht allein. Wir halten Finanzmittel vor, um Qualifizierungsmaßnahmen für Beschäftigte zu fördern. Mit dieser Art der Förderung versuchen, Arbeitslosigkeit erst gar nicht entstehen zu lassen“, so Rodewald. Betriebe können sich an den Arbeitgeber-Service vor Ort wenden (Rufnummer: 0800 4 5555 20). Neben Branchen, wie beispielsweise der Industrie, in denen die Arbeitskräftenachfrage verhaltener ist, gibt es aber nach wie vor Bereiche, in denen Fachkräfte händeringend gesucht werden.
Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Lüneburger Heide (Landkreis Heidekreis, Landkreis Harburg, Landkreis Lüchow-Dannenberg, Landkreis Lüneburg, Landkreis Uelzen, Landkreis Celle) im Februar 2026 gesunken. 30.116 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 382 Personen (1,3 Prozent) weniger als im Januar, aber 582 Personen bzw. 2,0 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,1 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6 Prozent.
Die Unterbeschäftigung lag nach vorläufigen Angaben im Februar bei 35.666 Personen. Sie sank gegenüber dem Vormonat Januar (98 Personen bzw. 0,3 Prozent) und erhöhte sich verglichen mit Februar 2025 (31 Personen bzw. 0,1 Prozent). Zur Unterbeschäftigung zählen neben den Arbeitslosen solche Personen, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie beispielsweise im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gefördert werden.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 12.364 Personen (67 Personen weniger als im Vormonat, aber 679 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 17.752 Arbeitslose registriert (315 Personen weniger als im Vormonat und 97 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 59 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 5.415 Personen arbeitslos. Davon kamen 2.091 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 5.761 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 1.865 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 1.711 Stellen wurden im Februar neu gemeldet (547 mehr als im Vormonat und 153 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Gesundheits- und Sozialwesen, Verarbeitendes Gewerbe, Baugewerbe. Aktuell befanden sich damit 7.664 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 785 auf insgesamt 26.389. Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 35.408 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 1.393 Personen weniger als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)
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Die Regionen im Überblick
Landkreis Celle
Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Celle im Februar 2026 gesunken. 5.868 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 118 Personen (2,0 Prozent) weniger als im Januar und 170 Personen bzw. 2,8 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,2 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,4 Prozent.
Die Unterbeschäftigung lag nach vorläufigen Angaben im Februar bei 7.103 Personen. Sie sank gegenüber dem Vormonat Januar (24 Personen bzw. 0,3 Prozent) und sich verglichen mit Februar 2025 (232 Personen bzw. 3,2 Prozent). Zur Unterbeschäftigung zählen neben den Arbeitslosen solche Personen, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie beispielsweise im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gefördert werden.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 2.303 Personen (26 Personen mehr als im Vormonat und 76 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 3.565 Arbeitslose registriert (144 Personen weniger als im Vormonat und 246 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 61 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.274 Personen arbeitslos. Davon kamen 439 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.408 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 384 eine Erwerbstätigkeit auf.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 252 auf insgesamt 6.070. Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 8.215 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 417 Personen weniger als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)
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Landkreis Harburg
Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Harburg im Februar 2026 gesunken. 7.684 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 122 Personen (1,6 Prozent) weniger als im Januar, aber 496 Personen bzw. 6,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 5,2 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 4,9 Prozent.
Die Unterbeschäftigung lag nach vorläufigen Angaben im Februar bei 9.161 Personen. Sie sank gegenüber dem Vormonat Januar (37 Personen bzw. 0,4 Prozent) und erhöhte sich verglichen mit Februar 2025 (387 Personen bzw. 4,4 Prozent). Zur Unterbeschäftigung zählen neben den Arbeitslosen solche Personen, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie beispielsweise im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gefördert werden.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 3.855 Personen (88 Personen weniger als im Vormonat, aber 284 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 3.829 Arbeitslose registriert (34 Personen weniger als im Vormonat, aber 212 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 50 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.368 Personen arbeitslos. Davon kamen 566 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.479 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 552 eine Erwerbstätigkeit auf.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 91 auf insgesamt 5.930. Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 8.174 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 218 Personen weniger als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)
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Landkreis Heidekreis
Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Heidekreis im Februar 2026 gesunken. 5.434 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 11 Personen (0,2 Prozent) weniger als im Januar, aber 27 Personen bzw. 0,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,9 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie ebenfalls bei 6,9 Prozent.
Die Unterbeschäftigung lag nach vorläufigen Angaben im Februar bei 6.280 Personen. Sie sank gegenüber dem Vormonat Januar (3 Personen bzw. 0,0 Prozent) und sich verglichen mit Februar 2025 (153 Personen bzw. 2,4 Prozent). Zur Unterbeschäftigung zählen neben den Arbeitslosen solche Personen, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie beispielsweise im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gefördert werden.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.900 Personen (24 Personen mehr als im Vormonat und 82 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 3.534 Arbeitslose registriert (35 Personen weniger als im Vormonat und 55 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 65 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 739 Personen arbeitslos. Davon kamen 334 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 747 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 266 eine Erwerbstätigkeit auf.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 195 auf insgesamt 4.338.Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 5.880 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 293 Personen weniger als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)
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Landkreis Lüchow-Dannenberg
Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Lüchow-Dannenberg im Februar 2026 gesunken. 1.928 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 42 Personen (2,1 Prozent) weniger als im Januar, aber 40 Personen bzw. 2,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 8,3 Prozent und lag mit 0,2 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 8,1 Prozent.
Die Unterbeschäftigung lag nach vorläufigen Angaben im Februar bei 2.195 Personen. Sie sank gegenüber dem Vormonat Januar (20 Personen bzw. 0,9 Prozent) und erhöhte sich verglichen mit Februar 2025 (46 Personen bzw. 2,1 Prozent). Zur Unterbeschäftigung zählen neben den Arbeitslosen solche Personen, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie beispielsweise im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gefördert werden.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 611 Personen (12 Personen weniger als im Vormonat, aber 24 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 1.317 Arbeitslose registriert (30 Personen weniger als im Vormonat, aber 16 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 68 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 267 Personen arbeitslos. Davon kamen 82 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 302 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 87 eine Erwerbstätigkeit auf.
In der Grundsicherung (Jobcenter) stieg die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 63 auf insgesamt 1.776. Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 2.183 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 67 Personen mehr als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)
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Landkreis Lüneburg
Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Lüneburg im Februar 2026 gesunken. 6.516 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 178 Personen (2,7 Prozent) weniger als im Januar, aber 110 Personen bzw. 1,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,3 Prozent und lag mit 0,2 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,2 Prozent.
Die Unterbeschäftigung lag nach vorläufigen Angaben im Februar bei 7.717 Personen. Sie sank gegenüber dem Vormonat Januar (142 Personen bzw. 1,8 Prozent) und sich verglichen mit Februar 2025 (5 Personen bzw. 0,1 Prozent). Zur Unterbeschäftigung zählen neben den Arbeitslosen solche Personen, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie beispielsweise im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gefördert werden.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 2.543 Personen (102 Personen weniger als im Vormonat, aber 90 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 3.973 Arbeitslose registriert (76 Personen weniger als im Vormonat, aber 20 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 61 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.152 Personen arbeitslos. Davon kamen 420 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.302 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 425 eine Erwerbstätigkeit auf.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 153 auf insgesamt 5.692. Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 7.653 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 227 Personen weniger als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)
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Landkreis Uelzen
Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Uelzen im Februar 2026 gestiegen. 2.686 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 89 Personen (3,4 Prozent) mehr als im Januar und 79 Personen bzw. 3,0 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 5,5 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 5,4 Prozent.
Die Unterbeschäftigung lag nach vorläufigen Angaben im Februar bei 3.210 Personen. Sie sank gegenüber dem Vormonat Januar (128 Personen bzw.4,2 Prozent) und sich verglichen mit Februar 2025 (12 Personen bzw. 0,4 Prozent). Zur Unterbeschäftigung zählen neben den Arbeitslosen solche Personen, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie beispielsweise im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gefördert werden.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.152 Personen (85 Personen mehr als im Vormonat und 123 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 1.534 Arbeitslose registriert (4 Personen mehr als im Vormonat, aber 44 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 57 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 615 Personen arbeitslos. Davon kamen 250 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 523 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 151 eine Erwerbstätigkeit auf.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 158 auf insgesamt 2.582. Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 3.303 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 305 Personen weniger als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)