„Auch kurz nach Beginn des neuen Ausbildungsjahres lohnt es sich für Ausbildungsinteressierte aktiv zu bleiben“, rät Sven Rodewald, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Lüneburger Heide. „Im Heidekreis gibt es derzeit 170 freie Ausbildungs- und duale Studienplätze und damit zahlreiche Möglichkeiten für junge Menschen, die für dieses Jahr noch auf der Suche nach einer Ausbildung sind“, sagt der Agenturchef und verweist auf die neuesten Zahlen.
Im Heidekreis waren bis August insgesamt 642 Interessierte als Bewerber und Bewerberinnen für eine Ausbildungsstelle oder ein duales Studium bei der Berufsberatung gemeldet.
Von den 642 Bewerbern und Bewerberinnen waren zahlenmäßig 26 Personen (-3,9 Prozent) weniger als im August 2025 gemeldet. Aktuell suchen 182 Bewerber und Bewerberinnen aktiv nach einer Ausbildung oder einem dualen Studium. Alle anderen Bewerber bzw. Bewerberinnen haben sich bereits für ein Angebot entschieden oder eine andere Alternative für sich gefunden.
50 Prozent der gemeldeten Bewerber bzw. Bewerberinnen bewarben sich mit dem Realschulabschluss, 29 Prozent mit dem Hauptschulabschluss und 13 Prozent mit der Fach- oder Hochschulreife auf die offenen Stellen. 42 Prozent der jungen Menschen hat die Schule im aktuellen Berufsberatungsjahr beendet, die Übrigen schon vor längerer Zeit.
Es haben sich bislang 460 Jugendliche bei der Berufsberatung abgemeldet.
Bisher wurden 782 Ausbildungs- und duale Studienplätze gemeldet (3 Stellen bzw. -0,4 Prozent weniger als vor einem Jahr). Aktuell sind 170 Ausbildungs- und duale Studienplätze frei.
Chancen im Endspurt auf einen der diesjährigen Ausbildungsplätze sieht der Agenturchef Rodewald vor allem für die Bewerber bzw. Bewerberinnen, die sich beim Berufseinstieg flexibel zeigen und Alternativen zum Wunschberuf in Betracht ziehen. „Unsere Berufsberatung unterstützt junge Menschen dabei den passenden Weg zu finden. Wer noch keinen Ausbildungsplatz hat, sollte jetzt nicht aufgeben, sondern die Zeit nutzen und sich beraten lassen. Gleichzeitig appellieren wir als Arbeitsagentur an die Unternehmen auch Ausbildungsinteressierten eine Chance zu geben, die auf den ersten Blick nicht dem Wunschprofil entsprechen“, so Rodewald.
Eine Bilanz des Ausbildungsjahres zu ziehen ist laut Rodewald noch zu früh, da auch weiterhin noch der Abschluss von Ausbildungsverträgen möglich ist. Die örtlichen Arbeitsagenturen arbeiten gemeinsam mit den Kammern daran, Jugendliche und Unternehmen zusammenzubringen. Wie auch in den vergangenen Jahren wird im Spätherbst ein Resümee erfolgen.
Kontakt für Jugendliche:
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Kontakt für Unternehmen:
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