Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist im vergangenen Jahr in der Region auf ein Rekordhoch gestiegen. Allerdings arbeitet mehr als die Hälfte der Frauen in Teilzeit.
Beschäftigung: Wachstum durch mehr erwerbstätige Frauen
Die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Frauen hat von 2024 auf 2025 wieder einen neuen Höchststand erreicht. Zum Stichtag 30. Juni 2025 waren im Agenturbezirk Meschede-Soest 103.096 Frauen sozialversicherungspflichtig beschäftigt, knapp 1056 mehr als noch 2024. Der Anteil der Frauen an der gesamten sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung stieg auf 45,4% Prozent.
Arbeitszeitumfang: Männer und Frauen arbeiten mehr in Teilzeit
Das Beschäftigungsplus der Frauen entfällt ausschließlich auf Teilzeitbeschäftigung, die im Vorjahresvergleich um rund 1104 stieg. Im gleichen Zeitraum sank die Zahl der vollzeitbeschäftigten Frauen um 48.
Die Teilzeitquote von Frauen ist damit im Juni 2025 leicht auf 52,3 Prozent gestiegen. Der Anteil der Männer, die in Teilzeit arbeiten, wuchs ebenso und liegt damit bei 9,1 Prozent in 2025.
„Das aktuelle Beschäftigungshoch von Frauen vor Ort ist ein erfreuliches Signal und zeigt, dass die Erwerbsbeteiligung weiterhin steigt. Gleichzeitig sehen wir, dass dieses Wachstum vor allem auf Teilzeitstellen zurückzuführen ist und das betrifft Frauen wie Männer gleichermaßen. Das macht deutlich, dass flexible Arbeitsmodelle stark nachgefragt werden, wir aber weiterhin daran arbeiten müssen, Rahmenbedingungen zu schaffen, die auch Vollzeitbeschäftigung attraktiv und gut vereinbar machen.
Unser Ziel ist es, nachhaltige Beschäftigungsmöglichkeiten zu fördern und die Wahlfreiheit zwischen Teilzeit und Vollzeit zu ermöglichen“, so Oliver Schmale Chef der Agentur für Arbeit Meschede-Soest.
Die Bundesagentur für Arbeit unterstützt Unternehmen und Frauen mit gezielter Beratung.
Weitere Informationen finden Interessierte unter: https://www.arbeitsagentur.de/chancengleichheit-frauen-maenner