Zitat:„Im März ist die Arbeitslosigkeit in allen vier Landkreisen des Agenturbezirkes Neuruppin im Vergleich zum Vormonat leicht zurückgegangen und die Personalnachfrage ist höher als im Februar. Das sind durchaus positive Signale auf dem regionalen Arbeitsmarkt, auch wenn eine spürbare Frühjahrsbelebung noch auf sich warten lässt. Erfreulich ist, dass in diesem Monat über 1.300 Menschen in den Landkreisen Havelland, Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin und Prignitz eine Erwerbstätigkeit aufgenommen haben. Die Zahl der Abgänge in Erwerbstätigkeit ist damit mehr als 30 Prozent höher als im Februar und im Vergleich zum Vorjahr ist immerhin ein Plus von mehr als 8 Prozent zu verzeichnen. Die Arbeitsaufnahmen erfolgten insbesondere im Bereich Verkehr und Logistik, im Gesundheits- und Sozialwesen und im verarbeitenden Gewerbe. Mein Aufruf an alle Unternehmen, die gerade nicht neu einstellen können: Nutzen Sie jetzt die Zeit, um in die Weiterbildung ihrer Beschäftigten zu investieren. Unser Arbeitgeber-Service berät Betriebe gern zum Thema Qualifizierung von Beschäftigten“, sagt Beate Kostka, Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Neuruppin.

Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Neuruppin (Landkreis Havelland, Landkreis Oberhavel, Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Landkreis Prignitz) im März 2026 gesunken. 19.926 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 363 Personen weniger (-1,8 Prozent) als im Februar, aber 414 Personen bzw. 2,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,6 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,5 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 7.703 Personen (338 Personen weniger als im Vormonat, aber 353 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 12.223 Arbeitslose registriert (25 Personen weniger als im Vormonat, aber 61 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Jobcenter wurden 61 Prozent aller Arbeitslosen betreut. Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften sank im Vorjahresvergleich um 742 (entspricht -4,2 Prozent) auf 17.074. Insgesamt wurden im März 21.644 erwerbsfähige Leistungsberechtigte in den Jobcentern Havelland, Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin und Prignitz betreut, das waren 985 Personen weniger (-4,4 Prozent) als vor einem Jahr.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 3.432 Personen arbeitslos. Davon kamen 1.295 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 3.777 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 1.334 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 775 Stellen wurden im März neu gemeldet (89 mehr als im Vormonat, aber 134 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in der Arbeitnehmerüberlassung, im verarbeitenden Gewerbe und im Handel. Aktuell befanden sich damit 4.549 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
Die Regionen im Überblick
Landkreis Havelland: Leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit trotz fehlender Impulse am Arbeitsmarkt
Zitat:„Im Havelland ist die Arbeitslosigkeit im März leicht zurückgegangen, auch wenn weiterhin Impulse für den wirtschaftlichen Aufschwung fehlen. Erfreulich ist, dass in diesem Monat insbesondere junge Menschen im Havelland ihre Arbeitslosigkeit beenden konnten. Insgesamt bleibt es dabei, dass vor allem gut qualifizierte und mobile Personen, die mit den letzten größeren Entlassungsereignissen auf den Havelländer Arbeitsmarkt freigesetzt wurden, wieder eine neue Beschäftigung finden konnten – wenn auch teilweise außerhalb des Landkreisgrenzen, da der regionale Markt nicht in dem Maße aufnahmefähig ist. Im Umkehrschluss bleibt es die größte Herausforderung, Personen mit besonderem Unterstützungsbedarf zu aktivieren. Auf dem Stellenmarkt ist eine saisontypische Belebung im Baubereich zu verzeichnen und erfreulich ist außerdem, dass es im Bereich Logistik – ein wirtschaftlicher Schwerpunkt im Havelland – zu einem guten Ausgleich am Arbeitsmarkt kommt“, so Beate Kostka über den Arbeitsmarkt im Havelland.
Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Havelland im März 2026 gesunken. 6.464 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 95 Personen weniger (-1,4 Prozent) als im Februar, aber 294 Personen bzw. 4,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,9 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,7 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 2.510 Personen (96 Personen weniger als im Vormonat, aber 225 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 3.954 Arbeitslose registriert (rechnerisch 1 Person mehr als im Vormonat und 69 Personen mehr als im Vorjahr). Durch das Jobcenter Havelland wurden 61 Prozent aller Arbeitslosen betreut. Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften sank im Vorjahresvergleich um 209 (entspricht -4,0 Prozent) auf 4.998. Insgesamt wurden im März 6.458 erwerbsfähige Leistungsberechtigte im Jobcentern Havelland betreut, das waren 287 Personen weniger (-4,3 Prozent) als vor einem Jahr.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.061 Personen arbeitslos. Davon kamen 392 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.147 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 382 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 215 Stellen wurden im März neu gemeldet (23 mehr als im Vormonat, aber 77 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in der Arbeitnehmerüberlassung, im Handel und im verarbeitenden Gewerbe. Aktuell befanden sich damit 1.335 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
Landkreis Oberhavel: Stabilitätsanker im Agenturbezirk Neuruppin – mit 5,5 Prozent weiterhin niedrigste Arbeitslosenquote
Zitat:„Der Arbeitsmarkt im Landkreis Oberhavel ist gegenüber den widrigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter resilient. Während die Konjunktur schwächelt, bleibt Oberhavel mit einer Arbeitslosenquote von nur 5,5 Prozent der Stabilitätsanker im Agenturbezirk Neuruppin. Saisonüblich ist ein Rückgang der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen. Vorboten der Frühjahrbelebung zeigen sich insbesondere in einem Plus von über 40 Prozent bei den Abgängen in Erwerbstätigkeit im Vergleich zum Monat Februar. Viele Betriebe suchen derzeit händeringend nach Personal für die kommenden Monate – besonders in der Logistik, dem Gesundheitswesen und dem Handwerk ist der Bedarf nach Fachkräften ungebrochen“, konkretisiert Beate Kostka zum Arbeitsmarkt in Oberhavel.
Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Oberhavel im März 2026 gesunken. 6.512 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 82 Personen weniger (-1,2 Prozent) als im Februar, aber 74 Personen bzw. 1,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 5,5 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 5,4 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 2.758 Personen (114 Personen weniger als im Vormonat, aber 57 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 3.754 Arbeitslose registriert (32 Personen mehr als im Vormonat und 17 Personen mehr als im Vorjahr). Durch das Jobcenter Oberhavel wurden 58 Prozent aller Arbeitslosen betreut. Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften sank im Vorjahresvergleich um 137 (entspricht -2,4 Prozent) auf 5.502. Insgesamt wurden im März 7.003 erwerbsfähige Leistungsberechtigte im Jobcentern Oberhavel betreut, das waren 155 Personen weniger (-2,2 Prozent) als vor einem Jahr.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.139 Personen arbeitslos. Davon kamen 497 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.215 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 491 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 281 Stellen wurden im März neu gemeldet (81 mehr als im Vormonat, aber 64 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in der Arbeitnehmerüberlassung, im verarbeitenden Gewerbe und im Gesundheits- und Sozialwesen. Aktuell befanden sich damit 1.408 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
Landkreis Ostprignitz-Ruppin: Leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit – Frühjahrbelebung mit Handbremse
Zitat:„Im Landkreis Ostprignitz-Ruppin ist die Arbeitslosigkeit im März leicht gesunken. Die Dynamik am Arbeitsmarkt ist allerdings noch zurückhaltend und die saisontypische Frühjahrbelebung hat quasi noch die Handbremse angezogen. Unternehmen sind bei den klassischen Wiedereinstellungen im Frühjahr, die wir in der Regel in Außenberufen sehen, in diesem Jahr zögerlich. Wir können aber auch Erfolgsgeschichten verzeichnen. So konnten allein in Ostprignitz-Ruppin über 40 Menschen, die über 55 Jahre alt sind, ihre Arbeitslosigkeit beenden. Die Biografien sind ganz individuell, zeigen aber, dass die Chancen trotz konjunktureller Schwäche gegeben sind. Außerdem wagen immer wieder Arbeitslose den Schritt in die Selbstständigkeit und auch sie stellen sich damit einer angespannten wirtschaftlichen Lage in der Region entgegen“, führt Beate Kostka zum Arbeitsmarkt im Landkreis Ostprignitz-Ruppin aus.
Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Ostprignitz-Ruppin im März 2026 gesunken. 3.695 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 77 Personen weniger (-2,0 Prozent) als im Februar, aber 39 Personen bzw. 1,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 7,2 Prozent und lag mit 0,2 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 7,1 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.385 Personen (58 Personen weniger als im Vormonat, aber 62 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 2.310 Arbeitslose registriert (19 Personen weniger als im Vormonat und 23 Personen weniger als im Vorjahr). Durch das Jobcenter Ostprignitz-Ruppin wurden 63 Prozent aller Arbeitslosen betreut. Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften sank im Vorjahresvergleich um 223 (entspricht -6,0 Prozent) auf 3.468. Insgesamt wurden im März 4.236 erwerbsfähige Leistungsberechtigte im Jobcentern Ostprignitz-Ruppin betreut, das waren 361 Personen weniger (-7,8 Prozent) als vor einem Jahr.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 703 Personen arbeitslos. Davon kamen 237 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 780 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 266 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 165 Stellen wurden im März neu gemeldet (13 weniger als im Vormonat und 6 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in der Arbeitnehmerüberlassung, im verarbeitenden Gewerbe und im Handel. Aktuell befanden sich damit 859 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
Landkreis Prignitz: Arbeitsmarkt trotzt den wirtschaftlichen Herausforderungen – stärkster Rückgang der Arbeitslosigkeit im Agenturbezirk Neuruppin – Förderung von Arbeitgebern bei Einstellung von Langzeitarbeitslosen in der Prignitz möglich
Zitat:„Im Landkreis Prignitz ist die Arbeitslosigkeit im Agenturbezirk Neuruppin am stärksten zurückgegangen. Der Prignitzer Arbeitsmarkt trotzt somit den wirtschaftlichen Herausforderungen und saisonale Effekte stützen den Arbeitsmarkt hier am stärksten, sodass wir die erhoffte schrittweise Belebung verzeichnen können. Einstellungen fanden in diesem Monat unter anderem wieder vermehrt im Bau- und auch im Gastgewerbe statt. Insgesamt sind die positiven Entwicklungen vielfältig: Sowohl Jugendliche ohne Abschluss, als auch ältere Menschen bekommen eine Chance bei den Prignitzer Unternehmen. Auch wenn die persönlichen Hemmnisse vielfältig sind, können unsere Vermittlungsfachkräfte der Agentur für Arbeit und des Jobcenter mit Beratung und passgenauen Förderinstrumenten individuell bei der Arbeitsaufnahme unterstützen“, fasst Beate Kostka den Prignitzer Arbeitsmarkt zusammen.
Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Prignitz im März 2026 gesunken. 3.255 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 109 Personen weniger (-3,2 Prozent) als im Februar, aber 7 Personen bzw. 0,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 8,6 Prozent und lag mit 0,3 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 8,5 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.050 Personen (70 Personen weniger als im Vormonat, aber 9 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 2.205 Arbeitslose registriert (39 Personen weniger als im Vormonat und 2 Personen weniger als im Vorjahr). Durch das Jobcenter Prignitz wurden 68 Prozent aller Arbeitslosen betreut. Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften sank im Vorjahresvergleich um 173 (entspricht -5,3 Prozent) auf 3.106. Insgesamt wurden im März 3.946 erwerbsfähige Leistungsberechtigte im Jobcentern Prignitz betreut, das waren 183 Personen weniger (-4,4 Prozent) als vor einem Jahr.
Die Zahl der langzeitarbeitslosen Menschen ist im Landkreis Prignitz weiterhin auf einem hohen Niveau. Allein im Monat März 2026 betreute das Jobcenter Prignitz 1.235 Menschen (56 Prozent aller im SGB II registrierten Personen), die mindestens ein Jahr und länger keiner Beschäftigung nachgingen. Um auch diesen Menschen eine bessere Brücke in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu bauen, nutzt das Jobcenter Prignitz das Förderinstrument der Sozialen Teilhabe nach §16e SGBII.
Was besagt das Förderinstrument der Sozialen Teilhabe nach §16e SGBII und wie werden Unternehmen damit unterstützt?
Für die Einstellung eines langzeitarbeitslosen Menschen, der mindestens zwei Jahre ohne Beschäftigung ist, bezuschusst das Jobcenter Prignitz die Lohnkosten im ersten Jahr mit 75% des Arbeitgeber-Brutto und im zweiten Jahr der Beschäftigung immer hin mit 50% des Arbeitgeber-Brutto.
Während der Förderzeit von 24 Monaten findet ein ganzheitliches beschäftigungsbegleitendes Coaching des/der Beschäftigte/n durch das Jobcenter statt, welches zur Stabilisierung des Arbeitsverhältnisses beitragen soll. Selbst Qualifizierungen kann die Arbeitsverwaltung während der Beschäftigungsphase initiieren, um den speziellen Anforderungen des Stellenprofils gerecht zu werden.
Interessierte Unternehmen, die bereit sind, ihre Stellen mit langzeitarbeitslosen Menschen zu besetzen, wenden sich bitte an den gemeinsamen Arbeitgeber-Service im Landkreis Prignitz: telefonisch: 0800 4 5555 20 oder per Mail
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 529 Personen arbeitslos. Davon kamen 169 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 635 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 195 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 114 Stellen wurden im März neu gemeldet (2 weniger als im Vormonat, aber 13 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell im verarbeitenden Gewerbe, in der Arbeitnehmerüberlassung und im Baugewerbe. Aktuell befanden sich damit 947 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
Halbzeit im Berufsberatungsjahr – Lage auf dem Ausbildungsmarkt im März:
Hohe Nachfrage nach dualer Ausbildung in der Region: fast 15 Prozent mehr Jugendliche bei der Berufsberatung gemeldet – Betriebe sollten spätestens jetzt Ausbildungsstellen melden, um künftige Fachkräfte für die Region zu sichern!
Zitat:„Die schwächelnde Konjunktur kommt auch am regionalen Ausbildungsmarkt an. Im Vergleich zum Vorjahr haben wir gut 5 Prozent weniger Ausbildungsstellen gemeldet bekommen und das über alle Branchen hinweg. Gleichzeitig suchen mehr Jugendliche als im Vorjahr eine Stelle. In unserem Agenturbezirk haben sich mit 2.281 Jugendlichen fast 300 Jugendliche mehr gemeldet als im Vorjahr. Das ist ein tolles Signal an Betriebe und jetzt die Chance noch geeignete Azubis zu finden! Unternehmen sollten uns jetzt ihre freien Ausbildungsstellen unbedingt melden. Nur so können wir mit Beratung die Jugendlichen und Betriebe zusammenbringen und auch schon Fördermöglichkeiten ins Auge fassen, wenn es Unterstützungsbedarfe gibt. Dass die jungen Menschen der Region auf der Suche nach attraktiven Ausbildungsplätzen sind, zeigen auch die guten Resonanzen auf unsere Veranstaltungen in der Woche der Ausbildung. Allein über 50 Interessierte informieren sich im Berufsinformationszentrum an einem Nachmittag über Berufe in Uniform. Zu anderen Veranstaltungen in unseren Landkreisen wurden junge Menschen sogar von den Eltern oder der Oma begleitet. Uns sollte allen daran gelegen sein, die jungen Menschen als Fachkräfte von morgen in unserer Region zu halten,“ führt Beate Kostka über die Situation am Ausbildungsmarkt aus.

Unternehmen, die noch Auszubildende suchen, können ihre Ausbildungsstelle einfach digital melden:
https://web.arbeitsagentur.de/vermittlung/ag-stea-ui/pc/stellenmeldung-verwalten
oder sich an den regionalen Arbeitgeber-Service wenden: telefonisch unter 0800 4 5555 20 oder per Mail
Landkreis Oberhavel:
Landkreis Havelland:
Landkreis Ostprignitz-Ruppin und Landkreis Prignitz:
Im Bereich der Agentur für Arbeit Neuruppin (Landkreis Havelland, Landkreis Oberhavel, Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Landkreis Prignitz) waren bis März insgesamt 2.281 Interessierte als Bewerbende für eine Ausbildungsstelle oder ein duales Studium bei der Berufsberatung gemeldet, darunter befanden sich 297 Jugendliche mit Migrationshintergrund.
Von den 2.281 Bewerbenden waren zahlenmäßig 296 Personen (14,9 Prozent) mehr als im März 2025 gemeldet. Aktuell suchen 1.643 Jugendliche aktiv nach einer Ausbildung oder einem dualen Studium. Alle anderen jungen Menschen haben sich bereits für ein Angebot entschieden oder eine andere Alternative für sich gefunden.
Die regionalen Unternehmen haben bisher 2.075 Ausbildungs- und duale Studienplätze gemeldet (115 Stellen bzw. 5,3 Prozent weniger als vor einem Jahr). Rein rechnerisch kommen damit auf 100 gemeldete Ausbildungsstellen 110 Bewerbende. Aktuell sind 1.286 Ausbildungs- und duale Studienplätze frei, vor allem in den Berufen Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Verkäufer/in, Fachkraft - Lagerlogistik, Mechatroniker/in und Kaufmann/-frau - Büromanagement.