Zitat:„Die Arbeitslosigkeit im Nordwesten Brandenburgs ist im Juni erneut leicht gesunken. Eine gedämpfte Stimmung macht sich trotzdem bemerkbar, da die Frühjahrsbelebung in diesem Jahr sehr schwach ausgefallen ist. Die Abgänge in Erwerbstätigkeit liegen auf Vorjahresniveau, sind aber im Vergleich zum Mai mit einem Minus von 12 Prozent rückläufig. Unternehmen halten sich bei Einstellungen zurück, insbesondere wenn die Anforderungen zwischen den Stellenangeboten und den zur Verfügung stehenden Fach- und Arbeitskräften nicht optimal zueinander passen. Hier bieten wir Qualifizierungsangebote, sowohl für Arbeitslose, als auch für eingestellte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Rahmen der Beschäftigtenqualifizierung an. Seien Sie mutig und nutzen Sie unsere Unterstützungsangebote“, appelliert Stefan Dirkes, operativer Geschäftsführer der Arbeitsagentur Neuruppin, an die regionalen Unternehmen im Nordwesten Brandenburgs.

Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Neuruppin (Landkreis Havelland, Landkreis Oberhavel, Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Landkreis Prignitz) im Juni 2026 gesunken. 19.339 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 155 Personen weniger (-0,8 Prozent) als im Mai, aber 351 Personen bzw. 1,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,4 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,3 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 7.345 Personen (8 Personen mehr als im Vormonat und 386 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 11.994 Arbeitslose registriert (163 Personen weniger als im Vormonat und 35 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Jobcenter wurden 62 Prozent aller Arbeitslosen betreut. Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften sank im Vorjahresvergleich um 401 (entspricht -2,3 Prozent) auf 17.045. Insgesamt wurden im Juni 21.622 erwerbsfähige Leistungsberechtigte in den Jobcentern Havelland, Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin und Prignitz betreut, das waren 534 Personen weniger (-2,4 Prozent) als vor einem Jahr.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 2.897 Personen arbeitslos. Davon kamen 1.104 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 3.062 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 1.029 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 778 Stellen wurden im Juni neu gemeldet (82 weniger als im Vormonat und 256 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in der Arbeitnehmerüberlassung, im verarbeitenden Gewerbe, und im Handel. Aktuell befanden sich damit 4.688 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
Die Regionen im Überblick
Landkreis Havelland: Erneut leichte Entspannung am Havelländer Arbeitsmarkt trotz fehlender Trendwende
Zitat:„Die Arbeitslosigkeit im Havelland sinkt erneut leicht. Allerdings lässt eine signifikante Trendwende und spürbare Entspannung weiter auf sich warten, da insgesamt die Dynamik am regionalen Arbeitsmarkt fehlt. Selbst in einer der Schlüsselbranchen im Havelland – im Logistikbereich – ist verhältnismäßig wenig Bewegung. Die Chancen für Arbeitslose, schnell wieder eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen, sind im Havelland nicht ausreichend gegeben. Das zeigt auch die steigende Dauer der Arbeitslosigkeit. Die Abgänge in Erwerbstätigkeit können die Zugänge aus Erwerbstätigkeit erneut nicht kompensieren. In vielen Branchen ist weiterhin ein Rückgang der Stellenmeldungen seit Jahresbeginn zu verzeichnen – auch in der Arbeitnehmerüberlassung, die oftmals als Wirtschaftsindikator herangezogen wird. Dem regionalen Arbeitsmarkt fehlt die Aufnahmefähigkeit und somit ist ein Aufschwung am Havelländer Arbeitsmarkt weiter nicht in Sicht,“ sagt Stefan Dirkes zum Havelländer Arbeitsmarkt.
Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Havelland im Juni 2026 gesunken. 6.291 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 44 Personen weniger (-0,7 Prozent) als im Mai, aber 172 Personen bzw. 2,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,7 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,6 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 2.410 Personen (27 Personen mehr als im Vormonat und 244 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 3.881 Arbeitslose registriert (71 Personen weniger als im Vormonat und 72 Personen weniger als im Vorjahr). Durch das Jobcenter Havelland wurden knapp 62 Prozent aller Arbeitslosen betreut. Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften sank im Vorjahresvergleich um 142 (entspricht -2,8 Prozent) auf 4.969. Insgesamt wurden im Juni 6.441 erwerbsfähige Leistungsberechtigte im Jobcenter Havelland betreut, das waren 166 Personen weniger (-2,5 Prozent) als vor einem Jahr.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 952 Personen arbeitslos. Davon kamen 362 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.001 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 325 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 221 Stellen wurden im Juni neu gemeldet (55 weniger als im Vormonat und 68 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in der Arbeitnehmerüberlassung, im Handel und im verarbeitenden Gewerbe. Aktuell befanden sich damit 1.412 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
Landkreis Oberhavel: Belebung am Arbeitsmarkt bleibt im Juni aus – Arbeitslosigkeit leicht gestiegen
Zitat:„Entgegen des Trends im Gesamtbezirk der Agentur für Arbeit Neuruppin ist die Arbeitslosigkeit im Juni nach den Rückgängen in den Vormonaten geringfügig im Landkreis Oberhavel gestiegen. Dennoch hält Oberhavel mit einer, zum Vormonat unveränderten, Arbeitslosenquote von 5,4 Prozent die niedrigste Quote im gesamten Agenturbezirk Neuruppin. Erfreulich ist – auch wenn die Arbeitskräftenachfrage insgesamt im Vergleich zum Vorjahr zurückhaltend ist –, dass im Vergleich zum Mai im Juni über 60 Stellen mehr von Betrieben aus Oberhavel bei der Arbeitsagentur gemeldet wurden. Hieraus ergeben sich Chancen, denn jede einzelne Stelle bietet eine Möglichkeit auf eine erfolgreiche berufliche Zukunft. Betriebe wollen wir in diesem Zusammenhang ermutigen, auf unseren Arbeitgeber-Service zuzukommen: Wir haben die Möglichkeit, bei Einstellungen sowohl finanziell, aber vor allem auch mit Erprobung im Betrieb sowie Beschäftigtenqualifizierungen, aktiv zu unterstützen. Denn gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten lohnen sich Investitionen in Ausbildung und Qualifizierung“, so Stefan Dirkes zum Arbeitsmarkt in Oberhavel aus.
Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Oberhavel im Juni 2026 gestiegen. 6.404 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 20 Personen mehr (0,3 Prozent) als im Mai und 149 Personen bzw. 2,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 5,4 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 5,3 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 2.689 Personen (9 Personen mehr als im Vormonat und 107 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 3.715 Arbeitslose registriert (11 Personen mehr als im Vormonat und 42 Personen mehr als im Vorjahr). Durch das Jobcenter Oberhavel wurden 58 Prozent aller Arbeitslosen betreut. Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften stieg im Vorjahresvergleich um 48 (entspricht 0,9 Prozent) auf 5.572. Insgesamt wurden im Juni 7.112 erwerbsfähige Leistungsberechtigte im Jobcenter Oberhavel betreut, das waren 104 Personen mehr (1,5 Prozent) als vor einem Jahr.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 983 Personen arbeitslos. Davon kamen 419 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 960 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 353 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 346 Stellen wurden im Juni neu gemeldet (62 mehr als im Vormonat, aber 36 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in der Arbeitnehmerüberlassung, im verarbeitenden Gewerbe und im Gesundheits- und Sozialwesen. Aktuell befanden sich damit 1.445 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
Landkreis Ostprignitz-Ruppin: Erneut leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit – dennoch fehlende Impulse für spürbare Erholung und weiterhin zurückhaltende Arbeitskräftenachfrage
Zitat:„Im Landkreis Ostprignitz-Ruppin ist die Arbeitslosigkeit auch im Juni erneut leicht gesunken. Für eine spürbare gesamtwirtschaftliche Erholung fehlen allerdings die Impulse am regionalen Arbeitsmarkt. So ist die Nachfrage nach Fach- und Arbeitskräften weiterhin zurückhaltend. Die Besetzung offener Stellen – das sogenannte Matching – bleibt eine Herausforderung in der Region. Arbeitsaufnahmen konnten in diesem Monat vor allem im Gesundheits- und Sozialwesen, im Bereich Verkehr und Logistik sowie im Handel verzeichnet werden – in diesen Bereichen konnten vor allem Frauen, aber auch ausländische Arbeitslose ihre Arbeitslosigkeit beenden. Zudem ist hervorzuheben, dass sich seit Jahresbeginn 18 engagierte Menschen im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in unterschiedlichsten Berufsfeldern und trotz der unsicheren wirtschaftlichen Lage mit Hilfe unserer Förderung selbständig gemacht haben“, führt Stefan Dirkes zum Arbeitsmarkt im Landkreis Ostprignitz-Ruppin aus.
Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Ostprignitz-Ruppin im Juni 2026 gesunken. 3.493 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 32 Personen weniger (-0,9 Prozent) als im Mai, aber 11 Personen bzw. 0,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,9 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,8 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.265 Personen (3 Personen weniger als im Vormonat, aber 44 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 2.228 Arbeitslose registriert (29 Personen weniger als im Vormonat und 33 Personen weniger als im Vorjahr). Durch das Jobcenter Ostprignitz-Ruppin wurden knapp 64 Prozent aller Arbeitslosen betreut. Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften sank im Vorjahresvergleich um 180 (entspricht -5,0 Prozent) auf 3.395. Insgesamt wurden im Juni 4.136 erwerbsfähige Leistungsberechtigte im Jobcenter Ostprignitz-Ruppin betreut, das waren 343 Personen weniger (-7,7 Prozent) als vor einem Jahr.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 546 Personen arbeitslos. Davon kamen 198 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 584 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 204 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 101 Stellen wurden im Juni neu gemeldet (31 weniger als im Vormonat und 118 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in der Arbeitnehmerüberlassung, im verarbeitenden Gewerbe und im Handel. Aktuell befanden sich damit 864 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
Landkreis Prignitz: Nach Anstieg der Arbeitslosigkeit im Vormonat nun leichter Rückgang im Juni – dennoch wenig Bewegung auf dem Prignitzer Arbeitsmarkt
Zitat:„Nach dem leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit im Mai sinkt der Bestand an Arbeitslosen in diesem Monat in der Prignitz wieder. Es handelt sich hierbei um den stärksten Rückgang der Arbeitslosigkeit im Agenturbezirk Neuruppin im Vergleich zu den drei anderen Landkreisen. Demnach ist eine leichte Stabilisierung auf dem Prignitzer Arbeitsmarkt zu verzeichnen – auch wenn nicht von einer spürbaren Belebung gesprochen werden kann. Denn Signale für eine gesamtwirtschaftliche Erholung zeichnen sich derzeit noch nicht ab. Erfreulich bleibt, dass die Arbeitskräftenachfrage der Prignitzer Unternehmen weiter ungebrochen hoch ist. Als einziger Landkreis ist in der Prignitz ein Zuwachs bei den gemeldeten Stellen seit Jahresbeginn im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Positiv ist außerdem, dass es in diesem Monat in der Prignitz mehrfach gelang, Arbeitslosigkeit gar nicht erst entstehen zu lassen, sondern es zu sogenannten nahtlosen Job-to-Job Vermittlungen kam – teilweise branchenübergreifend“, fasst Stefan Dirkes den Prignitzer Arbeitsmarkt zusammen.
Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Prignitz im Juni 2026 gesunken. 3.151 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 99 Personen weniger (-3,0 Prozent) als im Mai, aber 19 Personen bzw. 0,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 8,5 Prozent und lag mit 0,2 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 8,3 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 981 Personen (25 Personen weniger als im Vormonat und 9 Personen weniger als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 2.170 Arbeitslose registriert (74 Personen weniger als im Vormonat, aber 28 Personen mehr als im Vorjahr). Durch das Jobcenter Prignitz wurden knapp 69 Prozent aller Arbeitslosen betreut. Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften sank im Vorjahresvergleich um 128 (entspricht -3,9 Prozent) auf 3.108. Insgesamt wurden im Juni 3.933 erwerbsfähige Leistungsberechtigte im Jobcenter Prignitz betreut, das waren 129 Personen weniger (-3,2 Prozent) als vor einem Jahr.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 416 Personen arbeitslos. Davon kamen 125 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 517 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 147 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 110 Stellen wurden im Juni neu gemeldet (58 weniger als im Vormonat und 34 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell im Verarbeitenden Gewerbe, in der Arbeitnehmerüberlassung und im Handel. Aktuell befanden sich damit 967 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
Lage auf dem Ausbildungsmarkt im Juni:
Noch über 1.000 unbesetzte Ausbildungsstellen – für die gut 1.300 Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz heißt es also: JETZT #Ausbildungklarmachen und nicht ohne Ausbildung in die Ferien!
Zitat:„Die Nachfrage der Jugendlichen nach einer dualen Ausbildung in der Region ist um fast 16 Prozent höher als im vergangenen Jahr und über 1.300 Jugendliche sind derzeit noch ohne Ausbildungsplatz. Das zeigt uns und den regionalen Unternehmen, dass viele junge Menschen nach ihrem Schulabschluss eine berufliche Zukunft in ihrer Heimatregion sehen. Das ist eine große Chance für Unternehmen auf die von ihnen dringend benötigten Nachwuchskräfte. Die Ausbildungsbereitschaft der regionalen Betriebe ist in diesem Ausbildungsjahr trotz wirtschaftlicher Dämpfer immer noch auf hohem Niveau – wir nehmen auch jetzt noch jede freie Ausbildungsstelle in unserem Portal auf. Die Jugendlichen sollten auf jeden Fall noch die verbleibende Zeit bis zu den Sommerferien nutzen, mit unserer Berufsberatung sprechen und anschließend ihre #Ausbildungklarmachen – ggf. mit Hilfe eines Praktikums, um sich selbst ein Bild vom Beruf zu machen und auch das Unternehmen von sich zu überzeigen. Dann kann man den Sommer danach auch richtig genießen – denn das Motto sollte sein: Nicht ohne Ausbildung in die Ferien“, sagt Stefan Dirkes über die Situation am regionalen Ausbildungsmarkt.

Im Bereich der Agentur für Arbeit Neuruppin (Landkreis Havelland, Landkreis Oberhavel, Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Landkreis Prignitz) waren bis Juni insgesamt 2.680 Interessierte als Bewerbende für eine Ausbildungsstelle oder ein duales Studium bei der Berufsberatung gemeldet, darunter befanden sich 378 Jugendliche mit Migrationshintergrund.
Von den 2.680 Bewerbern und Bewerberinnen waren zahlenmäßig 366 Personen (15,8 Prozent) mehr als im Juni 2025 gemeldet. Aktuell suchen 1.369 Jugendliche aktiv nach einer Ausbildung oder einem dualen Studium. Alle anderen jungen Menschen haben sich bereits für ein Angebot entschieden oder eine andere Alternative für sich gefunden.
Die regionalen Unternehmen haben bisher 2.348 Ausbildungs- und duale Studienplätze gemeldet (68 Stellen bzw. 2,8 Prozent weniger als vor einem Jahr). Rein rechnerisch kommen damit auf 100 Stellen 115 Bewerbende. Aktuell sind 1.011 Ausbildungs- und duale Studienplätze frei, vor allem in den Berufen Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Verkäufer/in, Fachkraft-Lagerlogistik, Kaufmann/-frau - Büromanagement und Fachverkäufer/in Lebensmittelhandwerk - Bäckerei.
Unternehmen, die noch Auszubildende suchen, können ihre Ausbildungsstelle einfach digital melden:
https://web.arbeitsagentur.de/vermittlung/ag-stea-ui/pc/stellenmeldung-verwalten
oder sich an den regionalen Arbeitgeber-Service wenden:
- Persönlich: Ihre persönliche Ansprechperson im Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit steht Ihnen für individuelle Beratungsgespräche direkt vor Ort zur Verfügung
- Telefonisch: Über die kostenfreie Arbeitgeber-Service-Hotline unter 0800 4 555520.
- Per E-Mail:
Landkreis Oberhavel:
Landkreis Havelland:
Landkreis Ostprignitz-Ruppin und Landkreis Prignitz: