Sommerflaute am regionalen Arbeitsmarkt

Agentur für Arbeit Neuruppin: Saisontypischer Anstieg der Arbeitslosigkeit im gesamten Agenturbezirk – insbesondere bei den jungen Menschen

28.08.2026 | Presseinfo Nr. 31

Zitat:

Im August ist die Sommerflaute auf dem regionalen Arbeitsmarkt spürbar. Das heißt, die Dynamik bleibt weiterhin gering und die Arbeitslosigkeit steigt in den Landkreisen Oberhavel, Havelland, Ostprignitz-Ruppin und Prignitz. Hierbei handelt es sich in erster Linie um einen saisonal bedingten Anstieg, insbesondere bei jungen Menschen, die sich in der Übergangsphase nach ihren Abschlüssen befinden. In der Regel ist dies aber eine temporäre „Wartephase“ der jungen Menschen auf dem Weg in Ausbildung oder aber zum Berufseinstieg. Langfristig prägt der demografische Wandel das Bild am regionalen Arbeitsmarkt und die Nachfrage der Unternehmen, insbesondere nach jungen Fachkräften, bleibt ungebrochen. Mein Aufruf an die regionalen Betriebe: Melden Sie uns Ihre offenen Arbeits- sowie Ausbildungsstellen – Wir unterstützen Sie bei der Rekrutierung!“, sagt Beate Kostka, Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Neuruppin, zum Arbeitsmarkt im Nordwesten Brandenburgs.

Blick auf den Arbeitsmarkt

Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Neuruppin (Landkreis Havelland, Landkreis Oberhavel, Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Landkreis Prignitz) im August 2026 gestiegen. 20.013 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 378 Personen mehr (1,9 Prozent) als im Juli und 387 Personen bzw. 2,0 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,7 Prozent und lag mit 0,2 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,5 Prozent.

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 7.761 Personen (132 Personen mehr als im Vormonat und 439 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 12.252 Arbeitslose registriert (246 Personen mehr als im Vormonat, aber 52 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Jobcenter wurden rund 61 Prozent aller Arbeitslosen betreut. Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften sank im Vorjahresvergleich um 416 (entspricht -2,4 Prozent) auf 16.883. Insgesamt wurden im August 21.349 erwerbsfähige Leistungsberechtigte in den Jobcentern Havelland, Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin und Prignitz betreut, das waren 598 Personen weniger (-2,7 Prozent) als vor einem Jahr.

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 3.578 Personen arbeitslos. Davon kamen 1.329 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 3.196 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 1.040 eine Erwerbstätigkeit auf.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 873 Stellen wurden im August neu gemeldet (112 mehr als im Vormonat und 48 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in der Arbeitnehmerüberlassung, im verarbeitenden Gewerbe und im Handel. Aktuell befanden sich damit 4.639 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur. 

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Die Regionen im Überblick

Landkreis Havelland: Am Arbeitsmarkt zeigen sich weiterhin kaum Impulse für eine höhere Aufnahmefähigkeit– Anstieg der Arbeitslosigkeit insbesondere bei jungen Menschen

Zitat:

„Der Havelländer Arbeitsmarkt zeigt weiterhin kaum Impulse für eine höhere Aufnahmefähigkeit. Somit ist die Arbeitslosigkeit erneut gestiegen. Treiber bei diesem Anstieg ist den zweiten Monat in Folge die Gruppe der jungen Menschen unter 25 Jahren und das sowohl im Ost- als auch im Westhavelland. Auch wenn das Verhältnis der Ab- und Zugänge in bzw. aus Erwerbstätigkeit positiver ist als im Vorjahresvergleich, liegt weiterhin ein deutliches Delta vor. Das heißt, es ist keine Stabilisierung des Arbeitsmarktes im Havelland in Sicht und die Aufnahmefähigkeit insgesamt fehlt. Insbesondere im Logistikbereich, eine der Havelländer Kernbranchen, zeigen sich die Auswirklungen der hohen Energiepreise und die aktuell allgemeinen Kostensteigerungen unmittelbar. Daher ist hier ein Rückgang der Stellenmeldungen zu verzeichnen. Chancen dagegen bieten sich im Gesundheits- und Sozialwesen und im Handel. Auffällig ist, dass Unternehmen mittlerweile die Motivation deutlich wichtiger ist, als die Qualifikation. Oftmals bieten sich dadurch Möglichkeiten zum Quereinstieg – auch mit Unterstützung unserer Förderinstrumente, wie die Beschäftigtenqualifizierung“, führt Beate Kostka zum Havelländer Arbeitsmarkt aus.

Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Havelland im August 2026 gestiegen. 6.543 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 157 Personen mehr (2,5 Prozent) als im Juli und 191 Personen bzw. 3,0 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 7,0 Prozent und lag mit 0,2 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,8 Prozent.

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 2.533 Personen (58 Personen mehr als im Vormonat und 236 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 4.010 Arbeitslose registriert (99 Personen mehr als im Vormonat, aber 45 Personen weniger als im Vorjahr). Durch das Jobcenter Havelland wurden rund 61 Prozent aller Arbeitslosen betreut. Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften sank im Vorjahresvergleich um 103 (entspricht -2,0 Prozent) auf 4.993. Insgesamt wurden im August 6.488 erwerbsfähige Leistungsberechtigte im Jobcenter Havelland betreut, das waren 80 Personen weniger (-1,2 Prozent) als vor einem Jahr.

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.158 Personen arbeitslos. Davon kamen 414 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 999 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 316 eine Erwerbstätigkeit auf.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 331 Stellen wurden im August neu gemeldet (86 mehr als im Vormonat und 33 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in der Arbeitnehmerüberlassung, im Handel und im verarbeitenden Gewerbe. Aktuell befanden sich damit 1.367 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur. 

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Landkreis Oberhavel: vorübergehender Sommer-Effekt bei Jugendlichen am Arbeitsmarkt – insgesamt beweist Oberhavel Stabilität

Zitat:

„Der Arbeitsmarkt im Landkreis Oberhavel präsentiert sich im Spätsommer trotz der angespannten Gesamtwirtschaft gefestigt. Der vergleichende Blick auf die Landkreise des Agenturbezirks Neuruppin und insgesamt des Landes Brandenburg verdeutlicht, dass Oberhavel mit einer im regionalen Vergleich unterdurchschnittlichen Arbeitslosenquote punktet. Der saisontypische Anstieg der Arbeitslosigkeit bei jungen Menschen spiegelt den üblichen Übergangsprozess zwischen Schule, Ausbildung und Beruf wider. Die Chancen für den Start in eine berufliche Ausbildung oder auch Berufseinstieg im Herbst stehen gut und werden aktiv von unserer Berufsberatung und Arbeitsvermittlung begleitet. Der Landkreis Oberhavel profitiert von seiner starken industriellen Basis und einer dynamischen Struktur im Bereich Logistik und im Dienstleistungssektor. Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften ist damit stetig hoch. Vor allem im Handwerk, in den sozialen Berufen und in der Industrie bestehen weiterhin gute Beschäftigungschancen“, konkretisiert Beate Kostka zum Arbeitsmarkt im Landkreis Oberhavel.

Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Oberhavel im August 2026 gestiegen. 6.701 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 134 Personen mehr (2,0 Prozent) als im Juli und 276 Personen bzw. 4,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 5,6 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 5,4 Prozent.

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 2.860 Personen (20 Personen mehr als im Vormonat und 146 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 3.841 Arbeitslose registriert (114 Personen mehr als im Vormonat und 130 Personen mehr als im Vorjahr). Durch das Jobcenter Oberhavel wurden rund 57 Prozent aller Arbeitslosen betreut. Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften stieg im Vorjahresvergleich um 84 (entspricht +1,5 Prozent) auf 5.554. Insgesamt wurden im August 7.039 erwerbsfähige Leistungsberechtigte im Jobcenter Oberhavel betreut, das waren 111 Personen mehr (+1,6 Prozent) als vor einem Jahr.

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.181 Personen arbeitslos. Davon kamen 465 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.055 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 391 eine Erwerbstätigkeit auf.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 269 Stellen wurden im August neu gemeldet (25 weniger als im Vormonat, aber 1 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in der Arbeitnehmerüberlassung, im verarbeitenden Gewerbe und im Gesundheits- und Sozialwesen. Aktuell befanden sich damit 1.447 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur. 

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Landkreis Ostprignitz-Ruppin: Arbeitslosigkeit steigt saisontypisch auch im August leicht an – weiterhin angespannte Lage am Arbeitsmarkt

Zitat:

„Ein saisontypischer Anstieg der Arbeitslosigkeit zeigt sich auch im Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Treiber ist auch hier die Zunahme der Arbeitslosigkeit bei den jungen Menschen unter 25 Jahre, da Schule oder Ausbildung beendet wurde und noch keine Anschlussperspektive besteht oder aber befristete Arbeitsverhältnisse endeten und nicht weiter verlängert wurden. Positiver Aspekt: Viele junge Menschen, die sich im Sommer arbeitslos gemeldet haben, bringen eine abgeschlossene Ausbildung mit und können für die Unternehmen zukünftig wertvolle Fachkräfte werden. Gute Chancen für eine Arbeitsaufnahme bestehen in der Arbeitnehmerüberlassung, im Sozialwesen, aber auch Baugewerbe und der Produktion“, fasst Beate Kostka die Arbeitsmarktlage in Ostprignitz-Ruppin zusammen.

Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Ostprignitz-Ruppin im August 2026 gestiegen. 3.562 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 39 Personen mehr (1,1 Prozent) als im Juli, aber 103 Personen bzw. 2,8 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 7,0 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 7,2 Prozent.

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.350 Personen (50 Personen mehr als im Vormonat und 29 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 2.212 Arbeitslose registriert (11 Personen weniger als im Vormonat und 132 Personen weniger als im Vorjahr). Durch das Jobcenter Ostprignitz-Ruppin wurden 62 Prozent aller Arbeitslosen betreut. Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften sank im Vorjahresvergleich um 237 (entspricht -6,7 Prozent) auf 3.287. Insgesamt wurden im August 3.985 erwerbsfähige Leistungsberechtigte im Jobcenter Ostprignitz-Ruppin betreut, das waren 417 Personen weniger (-9,5 Prozent) als vor einem Jahr.

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 697 Personen arbeitslos. Davon kamen 253 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 650 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 190 eine Erwerbstätigkeit auf.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 157 Stellen wurden im August neu gemeldet (24 mehr als im Vormonat und 24 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in der Arbeitnehmerüberlassung, im verarbeitenden Gewerbe und Gesundheits- und Sozialwesen. Aktuell befanden sich damit 902 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur. 

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Landkreis Prignitz: Leicht steigende Arbeitslosigkeit auch im August – insbesondere sommerlicher Peak bei der Jugendarbeitslosigkeit

Zitat:

„Die Arbeitslosigkeit ist auch in der Prignitz leicht gestiegen. Ausschlaggebend hierfür ist vor allem ein saisonal üblicher Anstieg bei den unter 25-Jährigen während der Sommerperiode. Eine Trendwende oder konjunkturelle Impulse zeichnen sich momentan nicht ab, jedoch bewegt sich die Arbeitskräftenachfrage in etwa auf dem Niveau des Vorjahres, was durch stabile Stellenzugänge untermauert wird. Beschäftigungsperspektiven eröffnen sich aktuell insbesondere in der Produktion, vor allem in der Lebensmittelherstellung und im Maschinenbau, aber auch im Hotel- und Gaststättengewerbe, im Sozialwesen sowie in der Arbeitnehmerüberlassung“, so Beate Kostka zum Prignitzer Arbeitsmarkt.

Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Prignitz im August 2026 gestiegen. 3.207 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 48 Personen mehr (1,5 Prozent) als im Juli und 23 Personen bzw. 0,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 8,6 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 8,4 Prozent.

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.018 Personen (4 Personen mehr als im Vormonat und 28 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 2.189 Arbeitslose registriert (44 Personen mehr als im Vormonat, aber 5 Personen weniger als im Vorjahr). Durch das Jobcenter Prignitz wurden rund 68 Prozent aller Arbeitslosen betreut. Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften sank im Vorjahresvergleich um 159 (entspricht -5,0 Prozent) auf 3.050. Insgesamt wurden im August 3.837 erwerbsfähige Leistungsberechtigte im Jobcentern Prignitz betreut, das waren 212 Personen weniger (-5,2 Prozent) als vor einem Jahr.

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 542 Personen arbeitslos. Davon kamen 197 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 492 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 143 eine Erwerbstätigkeit auf.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 116 Stellen wurden im August neu gemeldet (27 mehr als im Vormonat, aber 10 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell im verarbeitenden Gewerbe, in der Arbeitnehmerüberlassung und im Handel. Aktuell befanden sich damit 923 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur. 

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Lage auf dem Ausbildungsmarkt im August:

Noch 666 unbesetzte Ausbildungsstellen – für gut 820 Jugendliche ohne Ausbildungsplatz: Bewerben lohnt sich! 

Zitat:

„Das neue Ausbildungsjahr hat teilweise am 01. August bereits begonnen, aber auf dem regionalen Ausbildungsmarkt ist weiterhin viel Bewegung. Die betriebliche Ausbildung ist bei den Jugendlichen absolut im Trend und wir verzeichnen eine deutlich erhöhte Nachfrage der jungen Menschen, die über dem Vorjahresniveau liegt. Gleichzeitig suchen regionale Unternehmen nach wie vor in fast allen Branchen und Berufsfeldern händeringend nach Nachwuchs und freuen sich auf Bewerbungen. Die Nachfrage seitens der Unternehmen bewegt sich dabei stabil in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Ein Einstieg in eine Ausbildung ist problemlos noch bis in den Herbst hinein möglich – Verträge werden in diesen Wochen nach wie vor abgeschlossen. Wer jetzt noch auf der Suche ist, sollte diese Chance unbedingt nutzen. Ein Tipp für alle Suchenden: Oft lohnt sich ein Blick nach rechts und links in verwandte Berufsfelder, wo tolle Alternativen warten. Unsere Berufsberatung unterstützt dabei umfassend. Es lohnt sich also absolut, jetzt aktiv zu werden“, schließt die Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Neuruppin zum Thema Ausbildungsmarkt ab.

Im Bereich der Agentur für Arbeit Neuruppin (Landkreis Havelland, Landkreis Oberhavel, Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Landkreis Prignitz) waren bis August insgesamt 2.850 Interessierte als Bewerbende für eine Ausbildungsstelle oder ein duales Studium bei der Berufsberatung gemeldet, darunter befanden sich 391 Jugendliche mit Migrationshintergrund.

Von den 2.850 jungen Menschen waren zahlenmäßig 358 Personen (14,4 Prozent) mehr als im August 2025 gemeldet. Aktuell suchen 824 Jugendliche aktiv noch nach einer Ausbildung oder einem dualen Studium. Alle anderen Bewerber bzw. Bewerberinnen haben sich bereits für ein Angebot entschieden oder eine andere Alternative für sich gefunden.

Die regionalen Unternehmen haben bisher 2.582 Ausbildungs- und duale Studienplätze gemeldet (8 Stellen weniger als vor einem Jahr). Rein rechnerisch kommen damit auf 100 betriebliche Ausbildungsstellen 111 Bewerbende. Aktuell sind noch 666 Ausbildungs- und duale Studienplätze frei, vor allem in den Berufen Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Verkäufer/in, Fachverkäufer/in-Lebensmittelhandwerk - Bäckerei, Fachkraft - Lagerlogistik und Mechatroniker/in. 

Unternehmen, die noch Auszubildende suchen, können ihre Ausbildungsstelle einfach digital melden:

https://web.arbeitsagentur.de/vermittlung/ag-stea-ui/pc/stellenmeldung-verwalten 

Sollte das nicht klappen, können sie sich auch an den regionalen Arbeitgeber-Service wenden: 

  • Persönlich: Ihre persönliche Ansprechperson im Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit steht Ihnen für individuelle Beratungsgespräche direkt zur Verfügung

  • Telefonisch: Über die kostenfreie Arbeitgeber-Service-Hotline unter 0800 4 555520.

  • Per E-Mail: 

Landkreis Oberhavel: Neuruppin.141-Arbeitgeber-Service@arbeitsagentur.de 

Landkreis Havelland: Neuruppin.143-Arbeitgeber-Service@arbeitsagentur.de 

Landkreis Ostprignitz-Ruppin und Landkreis Prignitz: 

Neuruppin.142-Arbeitgeber-Service@arbeitsagentur.de