Rückgang der Arbeitslosigkeit trotz weiterhin angespannter Stimmung auf dem regionalen Arbeitsmarkt

Agentur für Arbeit Neuruppin: Arbeitslosigkeit sinkt leicht nach dem Anstieg in den Sommermonaten – vor allem bei jungen Menschen

30.09.2026 | Presseinfo Nr. 33

Zitat:

„Nach dem Anstieg der Arbeitslosigkeit in den Sommermonaten ist nun im September im Agenturbezirk Neuruppin mit einem leichten Rückgang der Arbeitslosigkeit eine saisonal bedingte Belebung nach den Sommerferien spürbar. Erfreulich ist, dass insbesondere die Arbeitslosigkeit junger Menschen unter 25 Jahren nach dem Anstieg der letzten Monate wieder rückläufig ist. Durch individuelle Beratung war es möglich, Jugendliche in Ausbildung oder Arbeit zu integrieren. Andere haben sich noch für ein Studium oder einen freiwilligen sozialen Dienst entschieden. Trotzdem bleibt die wirtschaftliche Stimmung angespannt, denn ein Rückgang ist für September im Jahresverlauf typisch – es kann nicht von einer Trendumkehr gesprochen werden. Zudem ist die Arbeitslosigkeit insgesamt im Agenturbezirk Neuruppin aufgrund der konjunkturellen Entwicklungen auf einem höheren Niveau als vor einem Jahr. Die anhaltend gedämpfte wirtschaftliche Stimmung zeigt sich insbesondere auf dem regionalen Stellenmarkt. Die Einstellungsbereitschaft der regionalen Unternehmen ist zurückhaltend. Trotzdem sind aktuell über 4.600 offene Stellen im Bestand der Agentur für Arbeit für die Landkreise Havelland, Oberhavel, Prignitz und Ostprignitz-Ruppin gemeldet. Das zeigt, dass die Region weiterhin Arbeitskräfte braucht“, führt Beate Kostka, Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Neuruppin, zum Arbeitsmarkt im Nordwesten Brandenburgs aus.

Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Neuruppin (Landkreis Havelland, Landkreis Oberhavel, Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Landkreis Prignitz) im September 2026 gesunken. 19.576 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 437 Personen weniger (-2,2 Prozent) als im August, aber 274 Personen bzw. 1,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,5 Prozent und lag mit 0,2 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,4 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 7.434 Personen (327 Personen weniger als im Vormonat, aber 343 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 12.142 Arbeitslose registriert (110 Personen weniger als im Vormonat und 69 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Jobcenter wurden 62 Prozent aller Arbeitslosen betreut. Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften sank im Vorjahresvergleich um 465 (entspricht -2,7 Prozent) auf 16.691. Insgesamt wurden im September 21.108 erwerbsfähige Leistungsberechtigte in den Jobcentern Havelland, Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin und Prignitz betreut, das waren 622 Personen weniger (-2,9 Prozent) als vor einem Jahr.

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 3.339 Personen arbeitslos. Davon kamen 1.229 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 3.779 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 1.310 eine Erwerbstätigkeit auf.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 777 Stellen wurden im September neu gemeldet (96 weniger als im Vormonat, aber 144 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in der Arbeitnehmerüberlassung, im verarbeitenden Gewerbe und im Handel. Aktuell befanden sich damit 4.622 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur. 

Die Regionen im Überblick

Landkreis Havelland: Jahreszeitlich typische Entspannung am Arbeitsmarkt vor allem im Osthavelland bei insgesamt weiter fehlenden Impulsen für einen Aufschwung.
Zitat:

„Nach dem Anstieg der Arbeitslosigkeit insbesondere bei jungen Menschen unter 25 Jahren in den letzten beiden Monaten profitiert der Personenkreis insbesondere im Osthavelland überproportional vom Rückgang der Arbeitslosigkeit. Im Westhavelland ist die jahreszeitlich typische Entspannung nicht ganz so deutlich spürbar. Einen Rückgang verzeichnen wir hier auch – insbesondere bei den jüngeren Menschen –, aber entgegen des Gesamttrends steigt die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat im Westhavelland bei den Älteren über 50 Jahren und auch bei den Frauen. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit im gesamten Landkreis ist damit maßgeblich auf die jahreszeitlich typische positive Entwicklung im Osthavelland zurückzuführen. Der Blick auf das Vorjahr zeigt allerdings für das gesamte Havelland, dass eine Trendumkehr und ein anhaltender konjunktureller Aufschwung weiterhin ausbleiben. Bei den Zu- und Abgängen in/aus Erwerbstätigkeit sehen wir in diesem Monat im Havelland eine positive Entwicklung – insbesondere auch mit Blick auf das Vorjahr. Positive Treiber sind vor allem die Logistikbranche, aber auch der Bereiche Gesundheit und Soziales sowie das produzierende Gewerbe“, sagt Beate Kostka zum Havelländer Arbeitsmarkt.

Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Havelland im September 2026 gesunken. 6.432 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 111 Personen weniger (-1,7 Prozent) als im August, aber 163 Personen bzw. 2,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,9 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,7 Prozent.

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 2.383 Personen (150 Personen weniger als im Vormonat, aber 121 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 4.049 Arbeitslose registriert (39 Personen mehr als im Vormonat und 42 Personen mehr als im Vorjahr). Durch das Jobcenter Havelland wurden 63 Prozent aller Arbeitslosen betreut. Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften sank im Vorjahresvergleich um 33 (entspricht -0,7 Prozent) auf 5.005. Insgesamt wurden im September 6.492 erwerbsfähige Leistungsberechtigte im Jobcenter Havelland betreut, das waren 20 Personen weniger (-0,3 Prozent) als vor einem Jahr.

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.086 Personen arbeitslos. Davon kamen 364 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.207 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 431 eine Erwerbstätigkeit auf.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 228 Stellen wurden im September neu gemeldet (103 weniger als im Vormonat und 46 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in der Arbeitnehmerüberlassung, im verarbeitenden Gewerbe und im Handel. Aktuell befanden sich damit 1.359 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur. 

Landkreis Oberhavel: Arbeitsmarkt bleibt, bei leichtem Rückgang der Arbeitslosigkeit, stabil

„Trotz der anhaltendend angespannten Gesamtwirtschaft zeigt sich der Arbeitsmarkt im Landkreis Oberhavel weiterhin robust. In diesem Monat ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat zurückgegangen – insbesondere die jungen Menschen konnten profitieren. Die Jugendarbeitslosigkeit im Bereich SGB III ist sowohl im Vormonats- als auch im Vorjahresvergleich gesunken. Mit dem Start des Ausbildungs- und Studienjahres haben viele junge Menschen erfolgreich den Übergang in das Berufsleben geschafft, unsere Beratung hat vielen sehr geholfen und ist ein Tipp für alle, die noch suchen. Zwar liegt Arbeitslosigkeit insgesamt in Oberhavel im Vergleich zum Vorjahr weiterhin auf einem höheren Niveau, dennoch punktet der Landkreis im regionalen Vergleich mit einer soliden Entwicklung und der niedrigsten Arbeitslosenquote mit 5,5 Prozent in Nordwestbrandenburg. Der Fokus der Nachfrage auf dem Stellenmarkt liegt weiterhin auf dem Dienstleistungssektor, der öffentlichen Verwaltung sowie der Gesundheits- und Sozialwesen. Aber auch im verarbeitenden Gewerbe und der Logistik entstehen fortlaufend Chancen. Erfreulicherweise ist bei den Abgängen in Erwerbstätigkeit ein Anstieg zu verzeichnen. Dies unterstreicht die momentane Aufnahmefähigkeit des lokalen Arbeitsmarktes“, fasst Beate Kostka den Arbeitsmarkt im Landkreis Oberhavel zusammen.

Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Oberhavel im September 2026 gesunken. 6.533 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 168 Personen weniger (-2,5 Prozent) als im August, aber 219 Personen bzw. 3,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 5,5 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 5,3 Prozent.

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 2.760 Personen (100 Personen weniger als im Vormonat, aber 155 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 3.773 Arbeitslose registriert (68 Personen weniger als im Vormonat, aber 64 Personen mehr als im Vorjahr). Durch das Jobcenter Oberhavel wurden knapp 58 Prozent aller Arbeitslosen betreut. Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften stieg im Vorjahresvergleich um 35 (entspricht +0,6 Prozent) auf 5.453. Insgesamt wurden im September 6.942 erwerbsfähige Leistungsberechtigte im Jobcenter Oberhavel betreut, das waren 71 Personen mehr (+1,0 Prozent) als vor einem Jahr.

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.084 Personen arbeitslos. Davon kamen 455 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.239 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 445 eine Erwerbstätigkeit auf.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 207 Stellen wurden im September neu gemeldet (62 weniger als im Vormonat, aber 20 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in der Arbeitnehmerüberlassung, im verarbeitenden Gewerbe und Baubereich. Aktuell befanden sich damit 1.340 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur. 

Landkreis Ostprignitz-Ruppin: Nach Sommerflaute positive Entwicklung am Arbeitsmarkt – insbesondere bei den jungen Menschen – Arbeitslosenquote wieder unter 7 Prozent
Zitat:

„Ein jahreszeitlich typischer Rückgang der Arbeitslosigkeit zeigt sich auch im Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Die Arbeitslosenquote ist wieder unter die 7-Prozentmarke gefallen und liegt aktuelle bei 6,9 Prozent. Positiver Treiber ist auch hier die gesunkene Arbeitslosigkeit bei den jungen Menschen unter 25 Jahre. Wie im letzten Monat berichtet, meldeten sich im Sommer junge Menschen nach Schule oder Ausbildung arbeitslos. Diese konnten nun erfreulicherweise mit Unterstützung der Agentur für Arbeit integriert werden. Der Landkreis Ostprignitz ist der einzige Landkreis, bei dem die aktuelle Arbeitslosigkeit auch unter dem Vorjahreswert liegt – getrieben ist dies durch den Rechtskreis SGB II. Gute Chancen für eine Arbeitsaufnahme bestanden in diesem Monat im Gesundheits und Sozialwesen – insbesondere im Bereich Erziehung –, aber auch im Bereich Logistik und Verkehr, im verarbeitenden Gewerbe und im Handel“, so Beate Kostka zum Arbeitsmarkt in Ostprignitz-Ruppin.

Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Ostprignitz-Ruppin im September 2026 gesunken. 3.489 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 73 Personen weniger (-2,0 Prozent) als im August und 116 Personen bzw. 3,2 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,9 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 7,1 Prozent.

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.331 Personen (19 Personen weniger als im Vormonat, aber 37 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 2.158 Arbeitslose registriert (54 Personen weniger als im Vormonat und 153 Personen weniger als im Vorjahr). Durch das Jobcenter Ostprignitz-Ruppin wurden knapp 62 Prozent aller Arbeitslosen betreut. Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften sank im Vorjahresvergleich um 334 (entspricht -9,5 Prozent) auf 3.187. Insgesamt wurden im September 3.839 erwerbsfähige Leistungsberechtigte im Jobcenter Ostprignitz-Ruppin betreut, das waren 510 Personen weniger (-11,7 Prozent) als vor einem Jahr.

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 640 Personen arbeitslos. Davon kamen 243 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 713 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 245 eine Erwerbstätigkeit auf.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 225 Stellen wurden im September neu gemeldet (68 mehr als im Vormonat und 138 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in der Arbeitnehmerüberlassung, im verarbeitenden Gewerbe und im Gesundheits- und Sozialwesen. Aktuell befanden sich damit 970 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur. 

Landkreis Prignitz: Leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit im September – Prignitzer Stellenmarkt zeigt sich weiterhin stabil
Zitat:

„Die Arbeitslosigkeit ist auch in der Prignitz leicht zurückgegangen. Ausschlaggebend hierfür ist vor allem ein jahreszeitlich typischer Rückgang bei den unter 20-Jährigen nach der Sommerflaute in den letzten Monaten. Eine Trendwende oder regionale konjunkturelle Impulse zeichnen sich momentan jedoch nicht ab. Erfreulich ist jedoch, dass sich die Arbeitskräftenachfrage in der Prignitz in etwa auf dem Niveau des Vorjahres bewegt, was weiterhin durch stabile Stellenzugänge untermauert wird – insbesondere im Baubereich, im verarbeitenden Gewerbe und in der Arbeitnehmerüberlassung. Beschäftigungsperspektiven eröffnen sich aktuell insbesondere Gesundheits- und Sozialwesen – hier vor allem im Bereich Erziehung –, in der Logistikbranche, aber auch im verarbeitenden Gewerbe und im Bereich Büro“, konkretisiert Beate Kostka die Prignitzer Arbeitsmarktlage.

Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Prignitz im September 2026 gesunken. 3.122 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 85 Personen weniger (-2,7 Prozent) als im August, aber 8 Personen bzw. 0,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 8,4 Prozent und lag mit 0,2 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 8,3 Prozent.

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 960 Personen (58 Personen weniger als im Vormonat, aber 30 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 2.162 Arbeitslose registriert (27 Personen weniger als im Vormonat und 22 Personen weniger als im Vorjahr). Durch das Jobcenter Prignitz wurden gut 69 Prozent aller Arbeitslosen betreut. Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften sank im Vorjahresvergleich um 133 (entspricht -4,2 Prozent) auf 3.046. Insgesamt wurden im September 3.835 erwerbsfähige Leistungsberechtigte im Jobcentern Prignitz betreut, das waren 163 Personen weniger (-4,1 Prozent) als vor einem Jahr.

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 529 Personen arbeitslos. Davon kamen 167 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 620 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 189 eine Erwerbstätigkeit auf.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 117 Stellen wurden im September neu gemeldet (1 mehr als im Vormonat und 32 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell im verarbeitenden Gewerbe, in der Arbeitnehmerüberlassung und im Baubereich. Aktuell befanden sich damit 953 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur. 

Lage auf dem Ausbildungsmarkt im September: 

Hinweis: Die neuen statistischen Daten zum Ausbildungsmarkt – die Ausbildungsmarktbilanz – werden am 30.10.2026 veröffentlicht.

Ausbildungsstart in diesem Jahr weiter möglich – Berufsberatung unterstützt unkompliziert
Zitat:

„In allen vier Landkreisen des Agenturbezirkes Neuruppin stehen den Jugendlichen noch Ausbildungsstellen zur Verfügung. Auch wenn viele Ausbildungen Anfang August oder September begonnen haben, ein Start in diesem Jahr ist immer noch möglich. Die Berufsberaterinnen und -berater unterstützen die Jugendlichen weiterhin bei der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz – egal ob in den Geschäftsstellen vor Ort, in den Schulen, telefonisch, per Videochat oder explizit an unseren Aktionstagen gemeinsam mit anderen regionalen Partnern. Wer noch unschlüssig ist oder auf der Suche nach dem passenden Traumberuf: Eine Beratung lohnt sich in jedem Fall! Die Jugendlichen erhalten konkrete Angebote für betriebliche Ausbildungsplätze sowie Beratung und Unterstützung beim Übergang von der Schule in den Beruf“, betont die Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Neuruppin, Beate Kostka.

Zur Unterstützung der Jugendlichen führt die Berufsberatung der Agentur für Arbeit Neuruppin zusammen dem Arbeitsgeber-Service, den ortsansässigen Jobcentern und Wirtschaftskammern Aktionstage durch. In den Landkreisen Oberhavel und Havelland wurden diese bereits erfolgreich durchgeführt. In den Landkreisen Ostprignitz-Ruppin und Prignitz heißt es konkret für alle Interessierten: Vorbeikommen oder anrufen und #Ausbildungklarmachen!

(D)eine letzte Chance für einen Ausbildungsplatz – den Aktionstag in Ostprignitz-Ruppin und in der Prignitz nutzen! 

Jugendliche können die Berufsberatung und den Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Neuruppin, sowie die ortsansässigen Jobcenter und die Handwerkskammer Potsdam am 08.10.2026 von 13 bis 17 Uhr für den Landkreis Ostprignitz-Ruppin in der Agentur für Arbeit Neuruppin und für den Landkreis Prignitz in der Agentur für Arbeit Perleberg erreichen. Einfach vorbeikommen und sich beraten lassen – gern auch mit den Eltern und ohne Terminvereinbarung. 
Telefonisch können Sie die Berufsberatung – auch außerhalb expliziter Aktionen – unter 0800 4 5555 00 erreichen.
Per E-Mail ist die Kontaktaufnahme zur Vereinbarung eines Beratungstermins außerhalb der Aktion
    für die Landkreise Havelland und Oberhavel unter
Neuruppin.151-Berufsberatung-vor-dem-Erwerbsleben@arbeitsagentur.de und
    für die Landkreise Ostprignitz-Ruppin und Prignitz unter
Neuruppin.251-Berufsberatung-vor-dem-Erwerbsleben@arbeitsagentur.de möglich.

Unternehmen, die noch Auszubildende suchen, können ihre Ausbildungsstelle einfach digital melden:

https://web.arbeitsagentur.de/vermittlung/ag-stea-ui/pc/stellenmeldung-verwalten 

Sollte das nicht klappen, können sie sich auch an den regionalen Arbeitgeber-Service wenden: 
•    Persönlich: Ihre persönliche Ansprechperson im Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit steht Ihnen für individuelle Beratungsgespräche direkt zur Verfügung
•    Telefonisch: Über die kostenfreie Arbeitgeber-Service-Hotline unter 0800 4 555520.
•    Per E-Mail: 
Landkreis Oberhavel: Neuruppin.141-Arbeitgeber-Service@arbeitsagentur.de
Landkreis Havelland: Neuruppin.143-Arbeitgeber-Service@arbeitsagentur.de
Landkreis Ostprignitz-Ruppin und Landkreis Prignitz: 
Neuruppin.142-Arbeitgeber-Service@arbeitsagentur.de