Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Nordhorn gesunken

Agentur für Arbeit Nordhorn

Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Nordhorn (Emsland, Grafschaft Bentheim) im März 2026 gesunken. 9.814 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 397 Personen weniger (-4 Prozent) als im Februar und 288 Personen bzw. 3 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 3,5 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 3,6 Prozent.

 

31.03.2026 | Presseinfo Nr. 21

Wir verzeichnen in diesem Monat einen Rückgang der Arbeitslosenzahlen und gleichzeitig mehr Beschäftigungsaufnahmen. Das unterstreicht entgegen der Entwicklung in anderen Regionen in Deutschland die Stabilität unseres regionalen Arbeitsmarktes im Emsland und in der Grafschaft“, erläutert René Duvinage, Chef der Nordhorner Arbeitsagentur, die neuesten Arbeitsmarktdaten. „Eine langfristig positive Einschätzung lassen die aktuellen Zahlen aber nicht zu, da die wirtschaftliche und geopolitische Lage nach wie vor eher negativ geprägt ist. Unternehmerinnen und Unternehmer unseres Agenturbezirkes melden zwar neue Stellen, eine wirkliche Frühjahrsbelebung ist im Moment aber noch nicht erkennbar“, ergänzt der Arbeitsmarktexperte.
„Neben der Gewinnung von Fachkräften aus dem Ausland sind die Weiterbildung und Qualifizierung von Erwerbslosen aber auch Beschäftigten und die duale Ausbildung die elementaren Schlüssel der Fachkräftesicherung für unsere Region. Unabhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung wird der Arbeitsmarkt durch demografische Einwirkung und vieler Transformationen in den verschiedenen Wirtschaftsbranchen angespannt bleiben“, so Duvinage abschließend. Die Unterbeschäftigung lag nach vorläufigen Angaben im März bei 12.753 Personen. Sie sank gegenüber dem Vormonat Februar (-407 Personen bzw. -3,1 Prozent) und sank verglichen mit März 2025 (-781 Personen bzw. -5,8 Prozent). Zur Unterbeschäftigung zählen neben den Arbeitslosen solche Personen, die nicht als arbeitslos gelten, weil sie beispielsweise im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gefördert werden.

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 4.250 Personen (298 Personen weniger als im Vormonat, aber 53 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 5.564 Arbeitslose registriert (99 Personen weniger als im Vormonat und 341 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 57 Prozent aller Arbeitslosen betreut. Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 2.344 Personen arbeitslos. Davon kamen 884 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 2.741 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 995 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 975 Stellen wurden im März neu gemeldet (137 mehr als im Vormonat und 196 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Verarbeitendes Gewerbe, Baugewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen. Aktuell befanden sich damit 4.699 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.

In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 564 (entspricht -6 Prozent) auf insgesamt 9.482. Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 12.921 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 807 Personen weniger (-6 Prozent) als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)


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Die Regionen im Überblick


Emsland

Die Arbeitslosigkeit ist Emsland im März 2026 gesunken. 7.010 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 331 Personen weniger (-5 Prozent) als im Februar und 216 Personen bzw. 3 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 3,5 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 3,6 Prozent. Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 3.146 Personen (274 Personen weniger als im Vormonat, aber 25 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 3.864 Arbeitslose registriert (57 Personen weniger als im Vormonat und 241 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 55 Prozent aller Arbeitslosen betreut. Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.662 Personen arbeitslos. Davon kamen 634 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.985 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 767 eine Erwerbstätigkeit auf. In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 423 (entspricht -6 Prozent) auf insgesamt 6.363. Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 8.561 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 588 Personen weniger (-6 Prozent) als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)
 

Grafschaft Bentheim

Die Arbeitslosigkeit ist Grafschaft Bentheim im März 2026 gesunken. 2.804 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 66 Personen weniger (-2 Prozent) als im Februar und 72 Personen bzw. 3 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 3,5 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 3,6 Prozent. Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.104 Personen (24 Personen weniger als im Vormonat, aber 28 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 1.700 Arbeitslose registriert (42 Personen weniger als im Vormonat und 100 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 61 Prozent aller Arbeitslosen betreut. Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 682 Personen arbeitslos. Davon kamen 250 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 756 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 228 eine Erwerbstätigkeit auf. In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 141 (entspricht -4 Prozent) auf insgesamt 3.119. Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 4.359 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 220 Personen weniger (-5 Prozent) als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)