Der Arbeitsmarkt in Oberhausen
• Arbeitslosenzahl: 13.033
• Veränderung zum Vormonat: +438 / +3,5 %
• Veränderung zum Vorjahresmonat: +548 / +4,4 %
• Arbeitslosenquote (gegenüber Vormonat): 11,6 % (+0,4 %-Punkte)
„Das neue Jahr startet mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit in Oberhausen, sodass die Arbeitslosenquote auf 11,6 Prozent gestiegen ist. Diese Entwicklung hat unter anderem saisonale Gründe: Viele befristete Arbeitsverhältnisse bestehen bis zum Jahresende, somit müssen sich die Menschen, die nicht direkt eine Anschlussbeschäftigung gefunden haben, arbeitslos melden. Insgesamt kamen im Januar 742 Menschen aus einer Beschäftigung heraus in die Arbeitslosigkeit, das waren 44,1 Prozent mehr als im Dezember und 9,6 Prozent mehr als im Januar 2025“, berichtet Gabriele Sowa, Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Oberhausen, und fügt hinzu. „Die Situation auf dem Arbeitsmarkt bleibt insgesamt rezessionsbedingt angespannt. Dies zeigt auch die Stellenentwicklung. Unternehmen haben uns erneut weniger freie Stellen zur Verfügung gestellt. Hier gibt es im Vormonatsvergleich einen Rückgang um rund 20 Prozent auf 213 neue Stellen.“
Die Arbeitslosigkeit ist in Oberhausen im Januar 2026 gestiegen. 13.033 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 438 Personen mehr (3,5 Prozent) als im Dezember und 548 Personen bzw. 4,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 11,6 Prozent und lag mit 0,4 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 11,2 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 3.125 Personen (173 Personen mehr als im Vormonat und 583 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 9.908 Arbeitslose registriert (265 Personen mehr als im Vormonat, aber 35 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 76 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
1.003 junge Arbeitslose unter 25 Jahren bedeuten einen Anstieg um 2 Personen zum Vormonat und um 64 Personen zum Vorjahresmonat. Damit lag die Jugendarbeitslosenquote bei 9,4 Prozent (unverändert). Von den Jugendlichen befanden sich 334 Personen in der Betreuung des Rechtskreises SGB III (Arbeitslosenversicherung), 6 weniger als im Vormonat und 70 mehr als im Vorjahresmonat. Beim Jobcenter Oberhausen waren 669 arbeitslose Jugendliche registriert, 8 mehr als im Vormonat und 6 weniger als im Januar 2025.
Die Unterbeschäftigung[1] umfasste im Januar 15.617 Personen. Das waren 291 mehr als im letzten Monat und 24 weniger als im Vorjahresmonat. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt aktuell 13,5 %.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 213 Stellen wurden im Januar neu gemeldet (53 weniger als im Vormonat und 74 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Baugewerbe, Gesundheits- und Sozialwesen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Verkehr und Lagerei. Aktuell befanden sich damit 2.403 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
Der Arbeitsmarkt in Mülheim an der Ruhr
• Arbeitslosenzahl: 7.259
• Veränderung zum Vormonat: +219 / +3,1 %
• Veränderung zum Vorjahresmonat: +94 / +1,4 %
• Arbeitslosenquote (gegenüber Vormonat): 8,2 % (+0,3 %-Punkte)
„Das neue Jahr startet in der Ruhrstadt mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit. Die Arbeitslosenquote hat im Januar die 8 Prozent-Marke überschritten und beträgt nun 8,2 Prozent. Diese Entwicklung hat auch saisonale Gründe: Viele der befristeten Arbeitsverhältnisse bestehen bis zum Jahresende, somit müssen sich die Menschen, die nicht direkt eine Anschlussbeschäftigung gefunden haben, arbeitslos melden. Insgesamt kamen im Januar 550 Menschen aus einer Beschäftigung heraus in die Arbeitslosigkeit, das waren 50,3 Prozent mehr als im Dezember und 5,8 Prozent mehr als im Januar 2025“, berichtet Gabriele Sowa, Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Mülheim an der Ruhr, und fügt hinzu: „Die Situation auf dem Arbeitsmarkt bleibt insgesamt rezessionsbedingt angespannt. Dies zeigt auch die Stellenentwicklung. Die Unternehmen haben uns weniger freie Stellen zur Verfügung gestellt. Hier gibt es im Vormonatsvergleich einen Rückgang um 27 Prozent auf nun 149 freie Stellen.“
Die Arbeitslosigkeit ist in Mülheim an der Ruhr im Januar 2026 gestiegen. 7.259 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 219 Personen mehr (3,1 Prozent) als im Dezember und 97 Personen bzw. 1,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 8,2 Prozent und lag mit 0,3 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 8,1 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 2.309 Personen (140 Personen mehr als im Vormonat und 252 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 4.950 Arbeitslose registriert (79 Personen mehr als im Vormonat, aber 155 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 68 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Insgesamt gab es in der Ruhrstadt 467 junge Arbeitslose unter 25 Jahren, 26 mehr als im Vormonat und 87 mehr als im Januar 2025. Die Jugendarbeitslosenquote beträgt 6,0 Prozent (+0,4 %-Punkte zum Vormonat). Von den Jugendlichen befanden sich 183 Personen in der Betreuung des Rechtskreises SGB III (Arbeitslosenversicherung), 13 mehr als im Vormonat und 19 mehr als im Vorjahresmonat. Bei dem Mülheimer Jobcenter waren 284 arbeitslose Jugendliche registriert, 13 mehr als im Dezember und 68 mehr als im Vorjahresmonat.
Die Unterbeschäftigung umfasste im Berichtsmonat 9.150 Personen. Das waren 74 mehr als im Vormonat und 356 weniger als im Vorjahresmonat. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 10,1 %.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 149 Stellen wurden im Januar neu gemeldet (55 weniger als im Vormonat, aber 18 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Baugewerbe, Gesundheits- und Sozialwesen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen, öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen. Aktuell befanden sich damit 1.212 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.