Der Arbeitsmarkt im Februar in Oberhausen und Mülheim an der Ruhr

Weiterhin wenig Bewegung auf dem Arbeitsmarkt

27.02.2026 | Presseinfo Nr. 5

Der Arbeitsmarkt in Oberhausen

•    Arbeitslosenzahl: 13.005
•    Veränderung zum Vormonat: -28 / -0,2 %
•    Veränderung zum Vorjahresmonat: +235 / +1,8 %
•    Arbeitslosenquote (gegenüber Vormonat): 11,6 % (unverändert)

„Im aktuellen Monat verzeichnen wir in Oberhausen erwartungsgemäß - aufgrund des anhaltenden Winters - wenig Bewegung auf dem Arbeitsmarkt. Es gab einen leichten Rückgang der Arbeitslosigkeit, die Arbeitslosenquote hat sich dadurch jedoch nicht verändert und beträgt weiterhin 11,6 Prozent“, berichtet Jürgen Koch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Oberhausen, und fügt hinzu. „Im aktuellen Monat haben sich 564 Menschen nach einer Beschäftigung arbeitslos gemeldet, das waren 178 Personen und damit 24,0 Prozent weniger als im Vormonat. Hingegen konnten 470 Personen eine neue Beschäftigung aufnehmen, das waren 29,1 Prozent mehr als im Januar. Eine durchaus positive Botschaft in diesen Zeiten.“

Die Arbeitslosigkeit ist in Oberhausen im Februar 2026 gesunken. 13.005 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 28 Personen weniger (-0,2 Prozent) als im Januar, aber 235 Personen bzw. 1,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 11,6 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 11,5 Prozent.

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 3.109 Personen (16 Personen weniger als im Vormonat, aber 474 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 9.896 Arbeitslose registriert (12 Personen weniger als im Vormonat und 239 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 76 Prozent aller Arbeitslosen betreut.

1.043 junge Arbeitslose unter 25 Jahren bedeuten einen Anstieg um 40 Personen zum Vormonat und um 64 Personen zum Vorjahresmonat. Damit lag die Jugendarbeitslosenquote bei 9,7 Prozent (+0,3 %-Punkte). Von den Jugendlichen befanden sich 362 Personen in der Betreuung des Rechtskreises SGB III (Arbeitslosenversicherung), 28 mehr als im Vormonat und 64 mehr als im Vorjahresmonat. Beim Jobcenter Oberhausen waren 681 arbeitslose Jugendliche registriert, 12 mehr als im Vormonat. 

Die Unterbeschäftigung  umfasste im Februar 15.683 Personen. Das waren 44 mehr als im letzten Monat und 12 weniger als im Vorjahresmonat. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt aktuell 13,6 %.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 371 Stellen wurden im Februar neu gemeldet (158 mehr als im Vormonat und 99 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Baugewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen, Gesundheits- und Sozialwesen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Verarbeitendes Gewerbe. Aktuell befanden sich damit 2.235 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur. 

Der Arbeitsmarkt in Mülheim an der Ruhr

•    Arbeitslosenzahl: 7.274 
•    Veränderung zum Vormonat: +15 / +0,2 %
•    Veränderung zum Vorjahresmonat: +56 / +0,8 %
•    Arbeitslosenquote (gegenüber Vormonat): 8,2 % (unverändert)

„Erwartungsgemäß gab es im aktuellen Monat - aufgrund des anhaltenden Winters – wenig Bewegung auf dem Mülheimer Arbeitsmarkt. Der leichte Anstieg bei der Arbeitslosigkeit hat die Arbeitslosenquote nicht verändert – sie liegt weiterhin bei 8,2 Prozent“, berichtet Jürgen Koch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Mülheim an der Ruhr, und fügt hinzu: „Im Berichtsmonat kamen 411 Personen aus einer Erwerbstätigkeit in die Arbeitslosigkeit, das waren 25,3 Prozent weniger als im Januar. Hingegen konnten 285 Personen eine neue Beschäftigung aufnehmen, 8,8 Prozent mehr als im Vormonat. Ein durchaus positives Signal in diesen Zeiten.“

Die Arbeitslosigkeit ist in Mülheim an der Ruhr im Februar 2026 gestiegen. 7.274 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 15 Personen mehr (0,2 Prozent) als im Januar und 56 Personen bzw. 0,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 8,2 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 8,1 Prozent.

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 2.348 Personen (39 Personen mehr als im Vormonat und 218 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 4.926 Arbeitslose registriert (24 Personen weniger als im Vormonat und 162 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 68 Prozent aller Arbeitslosen betreut.

Insgesamt gab es in der Ruhrstadt 503 junge Arbeitslose unter 25 Jahren, 36 mehr als im Vormonat und 97 mehr als im Februar 2025. Die Jugendarbeitslosenquote beträgt 6,4 Prozent (+0,4 %-Punkte zum Vormonat). Von den Jugendlichen befanden sich 199 Personen in der Betreuung des Rechtskreises SGB III (Arbeitslosenversicherung), 16 mehr als im Vormonat und eine weniger als im Vorjahresmonat. Bei dem Mülheimer Jobcenter waren 304 arbeitslose Jugendliche registriert, 20 mehr als im Januar und 98 mehr als im Vorjahresmonat. 

Die Unterbeschäftigung umfasste im Berichtsmonat 9.274 Personen. Das waren 96 mehr als im Vormonat und 392 weniger als im Vorjahresmonat. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt 10,2 %.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 248 Stellen wurden im Februar neu gemeldet (99 mehr als im Vormonat, aber 50 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Baugewerbe, Gesundheits- und Sozialwesen, öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen. Aktuell befanden sich damit 1.286 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.