Bundesweite Woche der Ausbildung: Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Offenburg besucht Koehler-Gruppe

- Bundesweite Aktion »Woche der Ausbildung«
- Theresia Denzer-Urschel besucht Ausbildungszentrum »Koehler Group Tech Campus«
- Bedeutung der Ausbildung für die Wirtschaft im Ortenaukreis im Fokus des Austauschs

19.03.2026 | Presseinfo Nr. 72

Oberkirch, 19.03.2026 – Vom 16. bis 20. März 2026 veranstaltet die Bundesagentur für Arbeit (BA) bundesweit die „Woche der Ausbildung“. Auch die Arbeitsagentur Offenburg beteiligt sich an der Aktionswoche, die in diesem Jahr unter dem Motto „Gemeinsam mehr erreichen – Ausbildung klarmachen!“ steht. Theresia Denzer-Urschel, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Offenburg, besuchte im Rahmen dessen die Koehler-Gruppe an ihrem Standort in Willstätt. Im Fokus des Austauschs stand die Bedeutung der Ausbildung für die Wirtschaft im Ortenaukreis.

Unter dem Motto „Gemeinsam mehr erreichen – Ausbildung klarmachen!“ werden in der „Woche der Ausbildung“ Unternehmen und junge Menschen zusammengebracht, um ihnen einen guten Start ins Berufsleben zu ermöglichen und Betriebe bei der Fachkräftesicherung zu unterstützen. Im Rahmen der Woche der Ausbildung machte sich Theresia Denzer-Urschel einen Eindruck vom neuen Ausbildungszentrum für die betriebstechnischen Berufe der Koehler-Gruppe, dem Koehler Group Tech Campus. „Jugendliche können allein bei der dualen Ausbildung unter 328 Berufen auswählen, 218 davon werden in der Ortenau angeboten, darunter so unterschiedliche – wie der Papiertechnologe bei Koehler Paper. Das allein macht den Besuch hier äußerst spannend. Eine Ausbildung ist und bleibt die wichtigste Säule der Fachkräftesicherung. Dies zeigt sich bei der Arbeitslosenquote von Menschen ohne Ausbildung. Diese liegt in der Region bei 14,2 Prozent. Mit Berufsabschluss ist das Risiko, arbeitslos zu werden, deutlich geringer. Hier liegt die Quote bei nur 2,2 Prozent. Gerade in der Woche der Ausbildung vom 16. bis 20. März 2026 machen wir besonders darauf aufmerksam. Wer heute nicht ausbildet, wird die Fachkräfte morgen vermissen“, so Denzer-Urschel beim Rundgang durch den modernen Campus.

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Eine Investition in eine Ausbildung sichert Fachkräfte von morgen

Die Ausbildung ist fest in der Nachhaltigkeitsstrategie der Koehler-Gruppe verankert. Mit aktuell 115 Auszubildenden und dualen Studierenden über alle Lehrjahre hinweg übertrifft das Unternehmen bereits heute das ursprünglich für 2030 gesetzte Ziel einer Ausbildungsquote von vier Prozent – ein deutliches Zeichen für das Engagement der Koehler-Gruppe. „Ausbildung ist bei Koehler weit mehr als nur der Einstieg ins Berufsleben – sie ist ein zentraler Bestandteil unserer nachhaltigen Unternehmensstrategie. Mit modernen Lernumgebungen und einem engagierten Ausbildungsteam schaffen wir optimale Voraussetzungen für die persönliche und berufliche Entwicklung unserer Nachwuchskräfte“, betonte Elke Renz, Bereichsleiterin Personal und Recht der Koehler-Gruppe, beim gemeinsamen Rundgang.

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Abbildung: Zeigte sich begeistert von der hohen Qualität der Ausbildung bei der Koehler-Gruppe: Theresia Urschel-Denzer, Vorsitzende der Geschäftsführung Agentur für Arbeit Offenburg (2. v.l.), zusammen mit Sandra Schmidt, Pressesprecherin Agentur für Arbeit Offenburg (2.v.r.), im Austausch mit Elke Renz, Bereichsleiterin Personal und Recht Koehler-Gruppe (rechts) sowie Simone Wölfle, Leiterin Aus- und Weiterbildung Koehler-Gruppe (links). Quelle: Koehler-Gruppe

Mehr zur Koehler-Gruppe

Die Koehler-Gruppe wurde 1807 gegründet und ist von Beginn an bis heute familiengeführt. Das Kerngeschäft der Gruppe liegt in der Entwicklung und Produktion von hochwertigen Spezialpapieren. Dazu zählen unter anderem Thermopapiere, Spielkartenkarton, Getränkeuntersetzer, Feinpapiere, Selbstdurchschreibepapiere, Recyclingpapiere, Dekorpapiere, Holzschliffpappe, Sublimationspapiere und innovative Spezialpapiere für die Verpackungsindustrie. In Deutschland verfügt die Koehler-Gruppe mit ihren rund 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über fünf Produktionsstandorte, drei weitere befinden sich in den USA. Die Gruppe ist international tätig, der Exportanteil lag 2024 bei rund 70 Prozent, bei einem Jahresumsatz von 1,1 Milliarden Euro.

Als energieintensives Unternehmen investiert Koehler mit seinem Geschäftsbereich Koehler Renewable Energy in erneuerbare Energieprojekte wie Windenergie, Wasserkraft, Photovoltaik und Biomasse. Die Koehler-Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 bilanziell mehr Energie aus erneuerbaren Quellen zu produzieren, als für die Papierproduktion benötigt wird. Mit dem Geschäftsbereich Koehler Innovative Solutions betreibt die Koehler-Gruppe Kollaboration mit Start-Ups, um Innovationen in den Kerngeschäftsfeldern Papier und Erneuerbare Energie zu fördern. Mehr Informationen unter: https://www.koehler.com