Noch keine Lehrstelle? Berufsberatung hilft!

Agenturchefin wirbt für faire Chancen 

Das neue Ausbildungsjahr beginnt für viele Azubi am 1. August. Da sind die Weichen in der Regel bereits gestellt und der Ausbildungsvertrag ist längst unterzeichnet. „Wir wünschen den angehenden Azubi einen guten Start und eine erfolgreiche Ausbildung“, erklärt Arbeitsagenturchefin Susan Heine. „Dort wo es noch nicht mit dem Ausbildungsplatz geklappt hat, hilft die Berufsberatung. Die Berufsberaterinnen und Berufsberater wissen auch, wo es noch freie Lehrstellen gibt und was zu tun ist, wenn es nicht so läuft wie gewünscht.“ Also, keine Zeit verlieren! Einfach online unter www.arbeitsagentur.de Termin vereinbaren. 

08.07.2025 | Presseinfo Nr. 18

Nicht jeder Bewerber passt auf eine offene Stelle

Auch, wenn es rein rechnerisch für jeden Ausbildungssuchenden eine freie Lehrstelle gibt, führt das nicht automatisch zu einer erfolgreichen Besetzung. Gründe, warum es nicht klappt, können eine Diskrepanz zwischen Wunschberuf und Vorstellungen des Unternehmens, nicht ausreichende schulische Leistungen, fehlende fachliche und soziale Kompetenzen oder regionale Unterschiede sein.

„Es gibt auch Bewerberinnen und Bewerber, die vielleicht auf den ersten Blick nicht alle notwendigen Kriterien erfüllen, aber das notwendige Potenzial und die gewünschte Motivation für eine Lehrstelle mitbringen, verdienen eine faire Ausbildungschance“, wirbt Susan Heine.  

Chancen: etwa die Hälfte der gemeldeten Lehrstellen gilt noch als unbesetzt

Bei der Arbeitsagentur gibt es noch eine Reihe unbesetzter Ausbildungsplätze, z.B. Anlagenmechaniker/-in SHK, Elektroniker/-in Energie- und Gebäudetechnik, Fachkraft Lagerlogistik, Fachverkäufer/-in Lebensmittelhandwerk, Industriekaufmann/-frau, Land- und Baumaschinenmechatroniker/-in, Kaufmann/-frau Einzelhandel, Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/-in, Pflegefachmann/-frau, Verkäufer/-in.  

Bis Ende Juni hatten sich insgesamt 1.759 Bewerberinnen und Bewerber gemeldet. Das sind 133 Jugendliche bzw. 7,0 Prozent weniger als im Vorjahr. Rund 700 davon galten zu diesem Zeitpunkt noch als unversorgt.

Bis zu diesem Zeitpunkt meldeten die Unternehmen 1.714 Lehrstellen an den Arbeitgeberservice. Das sind 180 Stellenangebote bzw. 9,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Hälfte davon galt Ende Juni noch als unbesetzt.