OSNABRÜCK. Die Zahl der Arbeitslosen ist im März um 176 auf jetzt 16.633 leicht gesunken. Im Vorjahresvergleich waren 1.032 Menschen mehr arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote blieb gegenüber dem Vormonat konstant bei 5,4 Prozent und lag damit um 0,3 Prozentpunkte über dem Vorjahresniveau.
„Wie auch im Vorjahr fällt die Märzbelebung nur sehr verhalten aus. Noch liegt die Zahl der Zugänge aus Erwerbstätigkeit über dem Vorjahresniveau. Die Zahl der neuen Arbeitsverhältnisse steigt zwar leicht im Vorjahresvergleich. Das kann die Zugänge jedoch nicht kompensieren“, kommentiert Tina Heliosch, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Osnabrück. Für arbeitslose Menschen sei es weiterhin schwer, eine neue Arbeit zu finden, insbesondere dann, wenn die Zeit der Arbeitslosigkeit andauere. „Uns ist bewusst, dass die derzeitige wirtschaftliche Lage für viele Unternehmen eine Herausforderung darstellt. Gleichzeitig bleibt es wichtig für die Zeit nach der Krise, sich frühzeitig Fachkräfte zu sichern und Menschen ohne Beschäftigung für das eigene Unternehmen zu qualifizieren. Die Agentur für Arbeit und die Jobcenter haben verschiedene Fördermöglichkeiten, um den Einstieg finanziell zu unterstützen.“
Ausbildungsmarkt
Auf dem Ausbildungsmarkt hatten sich seit Beginn des Berichtsjahres bis Ende März im Agenturbezirk 1.946 Ausbildungssuchende gemeldet – 29 Personen weniger als im Vorjahr (minus 1,5 Prozent). Zeitgleich stieg die Zahl gemeldeter Ausbildungsstellen um 290 auf 2.878 (plus 11,2 Prozent). Von diesen sind aktuell 1.924 noch unbesetzt, 253 Ausbildungsplätze mehr als im Vorjahr. Die Zahl der als unversorgt geltenden Bewerber reduzierte sich – um 49 auf 1.180. Heliosch: „Es ist wichtig, dass ausbildungssuchende junge Menschen sich jetzt über Praktika in den Betrieben orientieren, was ihnen liegt, und ihre Bewerbung platzieren. Unser Fokus liegt darauf, diesen Prozess zu unterstützen, damit junge Menschen und Unternehmen schnell zusammenfinden.“