Der Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern: Februar 2026

-   Aktuell: 70.100 Arbeitslose in Mecklenburg-Vorpommern, die Arbeitslosenquote liegt bei 8,6 Prozent 

-   Die Zahl der Arbeitslosen ist im Vergleich zum Februar des Vorjahres um 300 oder 0,5 Prozent gesunken und im Vergleich mit dem Vormonat Januar um 500 oder 0,7 Prozent gestiegen

-   „Ich möchte an dieser Stelle nachdrücklich die ‚Woche der Ausbildung‘ ansprechen, die vom 16. bis 20. März stattfinden wird. In dieser Woche werben wir speziell bei Jugend­lichen und ihren Eltern für die duale Berufsausbildung. Besonders die große Bandbreite der Ausbildungsberufe und die mit ihnen verbundenen Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten werden im Zentrum ganz unterschiedlicher Veranstal­tungsfor­mate stehen.“ (Markus Biercher)

-   Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sinkt im Vergleich zum Vorjahr um 1.000 oder 0,2 Prozent

-   Daten-Infos: Arbeitslosenquoten der Städte und Kreise

27.02.2026 | Presseinfo Nr. 10

Arbeitsmarkt

Die Zahl der Arbeitslosen liegt - im Vergleich zum Februar des Vorjahres - mit 70.100 um 300 oder 0,5 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Arbeitslosenquote beträgt 8,6 Prozent und liegt damit auf demselben Niveau des Vorjahres. Im Vergleich zum Vormonat Januar ist die Zahl der Arbeitslosen leicht um 500 oder 0,7 Prozent gestiegen. „Trotz schwieriger Rahmenbedingungen ist die Lage am Arbeitsmarkt insgesamt weiterhin robust“, sagte Markus Biercher, Chef der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit, heute in Kiel (27. Februar 2026). „Zugleich ist die Arbeitslosigkeit in Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich zum Vormonat nur gering gestiegen.“ 

Personalnachfrage

Die Personalnachfrage lag im Februar mit einem Plus von 400 Stellen oder 2,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Aktuell haben die Arbeitsagenturen im Land 15.100 sozial­ver­sicherungspflichtige Stellen im Bestand. „Insbesondere im Verarbeitenden Gewerbe, im Gesundheits- und Sozialwesen, im Handel sowie im Baugewerbe und im Bereich der freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen bieten sich zahl­reiche Einstiegschancen“, so Biercher.

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte

Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten - es handelt sich um Dezember-Daten - ist im Vorjahresvergleich um 1.000 oder 0,2 Prozent auf 573.100 gesunken. Hauptsächlich im Verar­beitenden Gewerbe (-1.200), in der Bauwirtschaft und im Handel (jeweils -1.100), im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung (-800) gingen sozialversicherungspflichtige Arbeits­plätze verloren. Speziell im Gesundheits- und Sozialwesen (+2.000), im Bereich Verkehr und Lagerei (+800) sowie im Bereich der Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (+500) sind neue Arbeitsplätze entstanden.

Wichtiger Hinweis: Woche der Ausbildung vom 16. bis 20. März

Abschließend wies Biercher auf die demnächst stattfindende „Woche der Ausbildung“ hin: „Mir ist es wichtig, an dieser Stelle auf die ‚Woche der Ausbildung‘ aufmerksam zu machen, die vom 16. bis 20. März stattfinden wird. In dieser Woche werben wir insbesondere bei Jugendlichen und ihren Eltern für die duale Berufsausbildung. Speziell die große Bandbreite der Ausbildungsberufe und die mit ihnen verbundenen Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten werden im Zentrum ganz unterschiedli­cher Veranstaltungsformate stehen. Gleichzeitig informieren wir umfassend über unsere vielfäl­ti­gen Informations- und Unterstützungsangebote auf dem Weg zu einem Ausbildungsplatz: von unserem digitalen Selbsterkundungstools CheckU bis hin zum individuellen Beratungsgespräch in der Berufsberatung.“ 

Daten-Info: Arbeitslosenquoten in Kreisen und Städten

Arbeitslosigkeit in den Kreisen

  • Niedrigste Quote: Ludwigslust-Parchim mit 6,3 Prozent

  • Höchste Quote: Vorpommern-Rügen mit 10,5 Prozent

Arbeitslosigkeit in den beiden kreisfreien Städten

  • Schwerin: 10,5 Prozent

  • Rostock: 8,0 Prozent