07.01.2026 | Presseinfo Nr. 2
NRW-Arbeitsmarkt im Dezember: Im Dezember steigt die Arbeitslosigkeit in NRW leicht. Trendwende weiterhin nicht in Sicht
In Nordrhein-Westfalen ist im Dezember die Zahl der Arbeitslosen leicht um 1.307 Personen oder 0,2 Prozent gestiegen. Arbeitslos gemeldet waren 767.017 Frauen und Männer, die landesweite Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 7,6 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr waren damit 14.700 Menschen oder 2,0 Prozent mehr arbeitslos gemeldet. Ein leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit ist im Dezember üblich, in diesem Jahr stieg die Zahl der Arbeitslosen weniger stark als in den beiden vorhergehenden Jahren. Die schwache Konjunktur trifft besonders den Stellenmarkt. Im Dezember waren bei den Arbeitsagenturen 125.539 offenen Stellen gemeldet, 3,1 Prozent oder 4.063 weniger als vor einem Jahr. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Menschen erreichte in NRW zugleich einen neuen Höchstwert.
06.01.2026 | Presseinfo Nr. 1
Termininformation: Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten 2026
Die Arbeitsmarktdaten für Nordrhein-Westfalen werden 2026 zu den folgenden Terminen jeweils um 10.00 Uhr veröffentlicht. Von März bis August 2026 wird zeitgleich auch über die Situation auf dem NRW-Ausbildungsmarkt berichtet. Die Bilanz am Ausbildungsmarkt wird zusammen mit dem monatlichen Arbeitsmarktbericht am 30. Oktober gezogen. Die Veröffentlichung der Monatsbilanz Dezember 2027 erfolgt am 5. Januar 2027.
18.12.2025 | Presseinfo Nr. 26
Gemeinsame Bilanz am NRW-Arbeitsmarkt Keine Entwarnung am Arbeitsmarkt in Sicht: Umbrüche stellen Partner 2026 vor große Herausforderungen
Der Arbeitsmarkt in NRW steht zum Jahreswechsel 2025 auf 2026 weiter unter Druck. Zwar blieb im zurückliegenden Jahr die Gesamtzahl der Beschäftigten stabil und nach einem Spitzenwert im August ging zuletzt die Zahl der Arbeitslosen wieder zurück. Doch der genaue Blick verrät: Insbesondere in der Industrie und anderen verarbeitenden Branchen sank die Zahl der Stellen und damit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deutlich. Weiterhin werden Monat für Monat zu wenig neue Stellen geschaffen, um eine Trendwende am Arbeitsmarkt einzuleiten.
Heute diskutierten in einer gemeinsamen Pressekonferenz die Bundesagentur für Arbeit, DGB NRW und unternehmer nrw die Entwicklungen am Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen 2025 sowie die Herausforderungen für 2026.
