EURES in Nordrhein-Westfalen

Zusammen mit unseren Partnern im EURES Netzwerk und EURES in den Grenzregionen Belgien, Deutschland und Niederland fördern wir die berufliche Freizügigkeit in Europa. Ein besonderes Anliegen ist uns die Schaffung eines "360°-Arbeitsmarkt" in den Grenzregionen zwischen Nordrhein-Westfallen, Belgien und den Niederlanden.

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Zusammen mit unseren Partnern möchten wir "grenzenlos" Menschen in Arbeit bringen. Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen helfen wir "grenzenlos" offene Stellen zu besetzen.

Dazu nutzen wir das EURES-Netzwerk, das europäische Kooperationsnetzwerk von öffentlichen Arbeitsverwaltungen, Sozialpartnern und auch privaten Akteuren. Die Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen (RD NRW) koordiniert die Zusammenarbeit der Agenturen für Arbeit und der Jobcenter auf Landesebene und vertritt diese in überregionalen Netzwerken.

Wichtige Partner beim Thema Beratung sind für uns die EUREGIOS Gronau, Maas-Rhein, Rhein-Maas-Nord, Rhein-Waal und der Zweckverband Region Aachen. Sie betreiben u.a. die Grenzinfopunkte (GIP). Hier werden Bürger und Bürgerinnen zu den Lebensverhältnissen, den Sozialversicherungssystemen, sowie in Fragen des Steuer- und Arbeitsrechts im Nachbarland beraten.

Zusammen mit den öffentlichen Arbeitsverwaltungen aus den Nachbarländern haben wir Services für die grenzüberschreitende Arbeitsvermittlung (SGA) eingerichtet.

Im Rahmen von EURES in den Grenzregionen Belgien, Deutschland, Niederlande arbeiten wir mit den EUREGIOS, dem Zweckverband Aachen, der niederländischen (UWV), den belgischen (ADG, Le Forem) öffentlichen Arbeitsverwaltungen, dem DGB NRW, dem belgischen Gewerkschaftsrat (I.V.R. EURES), der Kamers van Koophandel EUREGIO Maas Rhein, Start People sowie den Agenturen für Arbeit Aachen-Düren, Coesfeld, Krefeld, Mönchengladbach, Rheine und Wesel zusammen.

Die RD NRW koordiniert die Zusammenarbeit in der Grenzpartnerschaft, mit der europäischen Kommission (EU) sowie weiterer Netzwerkpartner in Politik und Verwaltung. Sie hat die EU-Fördermittel aus dem Programm "Employment and Social Innovation" (EaSI) beantragt.

Die Grenzpartnerschaft folgt einem "One-Stop-Shop"-Ansatz: die Dienstleistungen der GIP und SGA sollen zentral, mehrsprachig und kompetent an einem Ort und in einem Haus angeboten werden. Solche Anlaufstellen wurden bereits in Gronau, Kerkrade bei Aachen und in Venlo eingerichtet. Weitere sollen in der Region Kleve-Wesel und im Raum Eupen folgen.