Pendlerinnen und Pendler im Saarland

55 300 Beschäftigte pendelten zu ihrem Arbeitsplatz an die Saar

38 200 Saarländerinnen und Saarländer arbeiteten in anderen Bundesländern

27.03.2026 | Presseinfo Nr. 14

Im Jahr 2025, das sind die derzeit aktuellsten Daten, kamen 55 300 Menschen zur Arbeit ins Saarland. Dies waren 800 oder 1,3 Prozent weniger Einpendler als zwölf Monate zuvor. Aus dem benachbarten Rheinland-Pfalz pendelten 27 400 Frauen und Männer ein. 13 600 Menschen kamen aus Frankreich (überwiegend aus Lothringen). Im Vergleich zum Vorjahr war dies bei den französischen Einpendlern ein leichter Rückgang von rund 300 Personen oder 1,9 Prozent. Unter den Grenzpendlern aus Frankreich waren 3 800 Deutsche.

Von den 55 300 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die ins Saarland einpendelten, wiesen 10 100 Personen eine akademische Ausbildung und 32 100 Personen eine abgeschlossene Berufsausbildung nach. Ohne Berufsabschluss waren
7 600 Einpendler.

„Mit Blick auf die Branchen ist erkennbar, dass der größte Anteil der Einpendler mit 26,4 Prozent (14 600 Personen) im Verarbeitenden Gewerbe tätig war. Im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung und der sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen wie zum Beispiel Hausmeisterservices, Wach- und Sicherheitsdienste oder Call-Center waren 14,2 Prozent (7 800 Personen) beschäftigt. 13,2 Prozent (7 300 Personen) arbeiteten im Handel und 10,5 Prozent (5 800 Personen) im Gesundheits- und Sozialwesen“, berichtet Walter Hüther, Geschäftsführer der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit.

Die Zahl der Auspendler aus dem Saarland, also die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die im Saarland lebten, aber in anderen Bundesländern arbeiteten, ist etwas gestiegen. Im Jahr 2025 pendelten rund 38 200 Menschen aus dem Saarland in andere Bundesländer aus. Dies waren 600 Personen oder 1,6 Prozent mehr als zwölf Monate zuvor.

Bei der Gegenüberstellung der Einpendler- und Auspendlerzahlen ist zu berücksichtigen, dass die Statistik der Bundesagentur für Arbeit keine Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ausweisen kann, die im Ausland arbeiten, da keine Meldungen der Betriebe im Ausland zur deutschen Sozialversicherung erfolgen. Demnach ist die Zahl der Auspendler um jene, die im Saarland wohnen, aber im Ausland arbeiten, unterzeichnet.

Von den 38 200 Auspendlern hatten 11 000 Personen eine akademische Ausbildung und 19 400 Personen eine abgeschlossene Berufsausbildung. Ohne Berufsabschluss waren 4 500 Beschäftigte.

18 900 der Saarländerinnen und Saarländer fuhren ins benachbarte Rheinland-Pfalz, 4 500 nach Baden-Württemberg, 4 200 nach Nordrhein-Westfalen und 4 100 nach Hessen, um ihren Arbeitsplatz zu erreichen. 

331 900 Personen aller im Saarland sozialversicherungspflichtig Beschäftigten arbeiteten und wohnten 2025 gleichzeitig im Saarland. Dies entspricht einem Anteil von 89,7 Prozent.

15,5 Prozent (5 900 Personen) der Auspendler arbeiteten im Verarbeitenden Gewerbe und 12,4 Prozent (4 700 Personen) im Handel. In den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen waren 11,5 Prozent (4 400 Personen) tätig, gefolgt von den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen wie zum Beispiel Zeitarbeit, Hausmeisterservices, Wach- und Sicherheitsdienste oder Call-Center mit 10,8 Prozent (4 100 Personen). Im Gesundheits- und Sozialwesen waren 10,3 Prozent (3 900 Personen) der Auspendler beschäftigt.

Der Pendlerbericht 2026 befindet sich auf der Internetseite der Regionaldirektion-Rheinland-Pfalz-Saarland.