Agentur für Arbeit Rheine - Ausbildungsmarktbericht für den Monat März

31.03.2026 | Presseinfo Nr. 19

Viele Jugendliche auf Ausbildungssuche

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Rheine sind aktuell viele junge Menschen auf der Suche nach einer Ausbildung. 1.065 junge Erwachsene haben bislang noch keinen Ausbildungsplatz oder eine andere Alternative gefunden. Ihnen stehen auch wenige Monate vor dem Start ins neue Ausbildungsjahr zahlreiche Ausbildungsmöglichkeiten offen.

Seit Beginn des aktuellen Berichtsjahres, dem 1. Oktober 2025, sind bislang 1.940 junge Menschen auf die Arbeitsagentur zugekommen, um Unterstützung bei Berufswahl und Ausbildungsplatzsuche zu erhalten. Das waren 13 weniger und damit ähnlich viele wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. „Das zeigt, dass eine betriebliche Ausbildung bei vielen Jugendlichen hoch im Kurs steht,“ betont Reiner Zwilling, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Rheine.

„Aktuell ist noch sehr viel möglich“, berichtet er und ergänzt: „Zahlreiche Unternehmen bieten gute und spannende Ausbildungsmöglichkeiten an. Für die jungen Leute heißt es jetzt, sich darum zu bewerben.“ Immerhin seien noch weit mehr als 1.500 Ausbildungsstellen zu vergeben. „Wer sich jetzt aktiv um Praktika und Bewerbungen kümmert, kann im besten Fall sogar noch aus mehreren Angeboten wählen“, so der Ausbildungsmarktexperte. Es sei dafür allerdings notwendig, eine gute Strategie und eine Alternative zu haben. „Wer sich nicht nur auf einen Beruf konzentriert, sondern verschiedene Alternativen in Betracht zieht, erhöht seine Chancen deutlich.“ Deshalb rät er dringend dazu, einen Termin bei der Berufsberatung zu vereinbaren. „Unsere Experten helfen dabei, alternative Berufe zu finden. Auch bei der Optimierung der Bewerbung geben sie wertvolle Tipps.“

Besonders viele freie Ausbildungsmöglichkeiten gibt es noch im Einzelhandel, dem Lagerbereich, einigen kaufmännischen Berufen, sowie im Sanitär- und Elektrobereich.

Hinweis

Die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen ist aktuell unterzeichnet, es werden auf Bundesebene schätzungsweise rund sechs Prozent Ausbildungsstellen zu wenig ausgewiesen. Hintergrund sind veränderte Prozesse in Fachverfahren der Bundesagentur für Arbeit (BA). Diese müssen noch in die statistische Erhebung integriert werden. 

Die BA überprüft und vereinfacht derzeit Prozesse, um Angebote für Arbeitgebende und Unternehmen zu verbessern und bürokratischen Aufwand zu reduzieren. 

Seit April 2025 können Ausbildungsstellen auch ohne erfasste Ausbildungsberechtigung im Arbeitgeberservice aufgenommen werden, da diese von den Kammern geprüft wird. Die BA senkt damit bürokratische Hürden für Unternehmen. Diese Verfahrensänderung muss noch in die statistische Erhebung integriert werden, das wird im Sommer abgeschlossen.