Zusammenarbeit mit Unternehmen-Initiative der Arbeitsagentur Rheine zum Wandel der Arbeitswelt

15.06.2026 | Presseinfo Nr. 31

Digitalisierung, KI oder die Ausrichtung auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit: Viele Faktoren sorgen aktuell für eine Neuausrichtung der Betriebe und damit für einen Wandel auf dem Arbeitsmarkt. Die Arbeitsagentur Rheine hat deshalb in den vergangenen Wochen eine besondere Initiative gestartet, um die Fachkräftebedarfe der Zukunft besser zu erkennen und Menschen passend in Ausbildung und Arbeit zu vermitteln. Mitarbeitende aus allen Fachbereichen der Agentur haben dazu Unternehmen in der Region besucht. Sie erhielten vor Ort Einblicke in die neuesten Entwicklungen und Herausforderungen der Arbeitswelt.

„Arbeitsplätze sehen heute oft anders aus, als noch vor wenigen Jahren. Diese Veränderungen müssen wir auch bei unserer Arbeit berücksichtigen“, berichtet Reiner Zwilling, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Rheine. So entstand die Idee, sich dies live in den Betrieben anzuschauen. 

„Diese Hospitationen haben einen großen Mehrwert“, urteilt Reiner Zwilling. „Durch die enge Zusammenarbeit mit den Unternehmen können die Mitarbeitenden der Arbeitsagentur die Bedarfe der Unternehmen besser verstehen und somit gezielt Menschen in Ausbildung und Arbeit vermitteln“, erklärt er. 

Insgesamt haben 15 Unternehmen im Kreis Steinfurt die Türen für die Mitarbeitenden der Arbeitsagentur geöffnet. Dabei gab es jedoch nicht nur eine Betriebsführung, sondern einen intensiven Austausch. Anhand gezielter und gut vorbereiteter Fragen, brachten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Arbeitsagentur in Erfahrung, welche Herausforderungen die Unternehmen haben, wie sie diese angehen und welche Rolle KI und digitale Prozesse jetzt haben und in Zukunft haben werden. Die Erfahrungen, die die Mitarbeitenden während dieser Besuche gesammelt haben, wurden in einer gemeinsamen Mitarbeiterveranstaltung geteilt. Hier zeigte sich, wie unterschiedlich sich die Unternehmen aufstellen, um den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen.

"Generell gilt, dass insbesondere einfache Tätigkeiten heute sehr häufig und schnell von Maschinen und Robotern übernommen werden können", erläutert Zwilling. Aber auch hochspezialisierte Berufen seien von Veränderungen, beispielsweise durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz, betroffen. "Sowohl für Arbeitsuchende als auch für Beschäftigte ist es daher wichtig, sich zu qualifizieren. Hier stehen wir gerne hilfreich zur Seite,“ betont Zwilling.

Er ist überzeugt, dass diese Initiative einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Fachkräftebedarfe in der Region leistet. „Durch die enge Zusammenarbeit mit den Unternehmen können wir Arbeitgeber noch besser unterstützen und Menschen noch gezielter in Ausbildung und Arbeit vermitteln“, sagt Zwilling. „Damit leisten wir einen Beitrag, um die Wirtschaft in der Region zu stärken“.