Info-Messe der Agentur für Arbeit zur Vereinbarkeit von „Beruf und Familie“ gut besucht

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner von verschiedenen Institutionen berieten und informierten zu Themen wie Schwangerschaftsberatung, Kinderbetreuung, Migration, berufliche Orientierung und Stellensuche. 

20.03.2026 | Presseinfo Nr. 19

In der Agentur für Arbeit Rosenheim hat auch in diesem Jahr im Rahmen der Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag eine Messe zum Thema „Beruf und Familie“ stattgefunden. Die Agentur für Arbeit hatte diese in Zusammenarbeit mit den Jobcentern Rosenheim Stadt und Landkreis Rosenheim organisiert. Gut 200 Besucherinnen und Besucher nutzten die Veranstaltung und informierten sich bei mehr als 20 Ausstellerinnen und Ausstellern über Angebote, damit der berufliche (Wieder)Einstieg nach der Familienzeit gelingt. Von der Beratung für Schwangere und zur Kinderbetreuung bis hin zu Hinweisen für Menschen mit Migrationshintergrund gab es Informationen, um die Rahmenbedingungen für eine Arbeitsaufnahme zu schaffen. Diejenigen Frauen und Männer, bei denen diese bereits gegeben sind, konnten mit Ansprechpersonen über ihre berufliche Situation sprechen, sich über Stellenangebote (auch in Teilzeit) informieren und ihre Bewerbungsunterlagen checken lassen.

Der Vorsitzenden der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Rosenheim, Dr. Nicole Cujai, ist es wichtig, Menschen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen. Sie sagte zu Beginn der Veranstaltung: „Ich freue mich, dass wir auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Ausstellende auf unserer Messe haben, die Menschen auf unterschiedliche Art und Weise unterstützen, damit der (Wieder)Einstieg in den Beruf gelingt. Um Frauen zu ermutigen, wieder einzusteigen oder ihre Arbeitszeit zu erhöhen, müssen vor allem die Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf passen. Das gilt auf individueller Ebene, indem Care- und Hausarbeit zwischen den Partnern fair aufgeteilt wird. Das gilt auf gesellschaftlicher Ebene, indem Frauen, die arbeiten, nicht als „Rabenmütter“ stigmatisiert werden. Vor allem aber gilt es politisch, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen: Ein kürzlich erschienenes Policy Paper von Prognos für das Familienministerium, zeigt auf, dass gute politische Rahmenbedingungen und Anreize dazu führen, dass Menschen mit familiären Verpflichtungen ihre Arbeitszeit ausdehnen und erhöhen können. Dadurch wird Wachstum für die Wirtschaft generiert und die Einnahmen von Fiskus und Sozialversicherungen steigen. Dafür braucht es eine gute Betreuungsinfrastruktur und eine familienbewusste Arbeitswelt. Wir brauchen das Wissen und die Kompetenzen dieser Frauen und Männer, auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels“, so Dr. Cujai, die den Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit, Melanie Rössler und Monika Grün, für die Organisation der Veranstaltung besonders dankte. 

Die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt zogen nach der erfolgreichen Veranstaltung gemeinsam mit den Ausstellerinnen und Ausstellern ein positives Resümee: Es wurden zahlreiche gute (Beratungs)Gespräche geführt und das Networking durch die Veranstaltung gestärkt. 

Die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt Monika Grün (Tel. 08031/202-381) und Melanie Rössler (Tel. 08031/202-484) stehen Menschen, die in den Beruf zurückkehren möchten, gerne für Fragen zur Verfügung. 

Auch in den kommenden Wochen bieten sie Veranstaltungen an. Informationen unter https://web.arbeitsagentur.de/portal/metasuche/suche/veranstaltungen?volltext=Rosenheim