Der Arbeitsmarkt im Landkreis Jerichower Land im Februar 2026

- stabile, aber noch nicht dynamische Entwicklung 

- mehr neu gemeldete Arbeitsstellen als Vorbote einer leichten Frühjahrsbelebung

27.02.2026 | Presseinfo Nr. 21

Im Februar 2026 ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat Januar um 208 Personen bzw. um 5,6 Prozent gesunken. Damit waren 3.530 Personen im Landkreis Jerichower Land arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote betrug 7,8 Prozent. 

„Im Februar bildet sich eine stabile, aber noch nicht dynamische Entwicklung des Arbeitsmarktes ab“, sagt Matthias Kaschte, Leiter der Agentur für Arbeit Sachsen-Anhalt Nord.

„Einzelne Branchen suchen weiterhin Fachkräfte, andere wiederum sind in ihrem Einstellungsverhalten noch eher zurückhaltend. Die gegenüber Januar gesunkene Arbeitslosigkeit und die gestiegene Zahl neu gemeldeter Stellenangebote sind positive Vorboten einer leichten Frühjahrsbelebung. Weitere Impulse für Beschäftigung und Arbeitskräftenachfrage sind aber davon abhängig, wie sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen entwickeln“, ergänzt er.

 

Arbeitslosigkeit im Vorjahresvergleich

Im Februar 2025 betrug die Arbeitslosenquote 7,6 Prozent und es waren 3.463 Personen arbeitslos gemeldet.

 

Unterbeschäftigung

Der Blick auf die Unterbeschäftigung zeichnet ein umfassendes Bild von der Verfassung des Arbeitsmarktes. Denn hier werden neben Arbeitslosen auch Teilnehmer in Maßnahmen, Weiterbildungen, Vorruhestandsregelungen und arbeitsunfähig erkrankte Arbeitslose erfasst. 

Die Zahl der Menschen in Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) belief sich im Februar 2026 auf 4.351, das sind 48 Personen weniger als im Vormonat und 116 mehr als im Vorjahresmonat. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt aktuell 9,5 Prozent.

 

Zahl neu gemeldeter Stellen gestiegen

Die Zahl neu gemeldeter Arbeitsstellen ist im Februar im Vergleich zum Januar gestiegen. Insgesamt meldeten öffentliche und private Unternehmen im Februar beim gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur und des Jobcenters 176 neue Stellen, 82 mehr als im Januar. Der Stellenbestand ist gegenüber dem Vormonat um 68 auf 802 gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Stellenbestand um 31 Arbeitsstellen gesunken.

Die meisten vorhandenen Stellenangebote kommen aus den Berufssegmenten Fertigungsberufe (195 Stellen, z.B. Maschinen- und Anlagenführer), Fertigungstechnische Berufe (181 Stellen, z.B. Mechatroniker) und Verkehrs- und Logistikberufe (116 Stellen, z.B. Berufskraftfahrer).