Der Arbeitsmarkt im Landkreis Stendal im Februar 2026

- stabile, aber noch nicht dynamische Entwicklung 

- mehr neu gemeldete Arbeitsstellen als Vorbote einer leichten Frühjahrsbelebung

27.02.2026 | Presseinfo Nr. 22

Im Februar 2026 blieb die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat Januar fast unverändert und ist um eine Person gesunken. Damit waren 5.556 Personen im Landkreis Stendal arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote betrug 10,3 Prozent. 

„Im Februar bildet sich eine stabile, aber noch nicht dynamische Entwicklung des Arbeits-marktes ab“, sagt Matthias Kaschte, Leiter der Agentur für Arbeit Sachsen-Anhalt Nord.

„Einzelne Branchen suchen weiterhin Fachkräfte, andere wiederum sind in ihrem Einstellungsverhalten noch eher zurückhaltend. Die sich in einer Seitwärtsbewegung befindliche  Arbeitslosigkeit und die gestiegene Zahl neu gemeldeter Stellenangebote sind positive Vorboten einer leichten Frühjahrsbelebung. Weitere Impulse für Beschäftigung und Arbeitskräftenachfrage sind aber davon abhängig, wie sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen entwickeln“, ergänzt er.

 

Arbeitslosigkeit im Vorjahresvergleich

Im Februar 2025 betrug die Arbeitslosenquote 9,9 Prozent und es waren 5.340 Personen arbeitslos gemeldet.

 

Unterbeschäftigung

Der Blick auf die Unterbeschäftigung zeichnet ein umfassendes Bild von der Verfassung des Arbeitsmarktes. Denn hier werden neben Arbeitslosen auch Teilnehmer in Maßnahmen, Weiterbildungen, Vorruhestandsregelungen und arbeitsunfähig erkrankte Arbeitslose erfasst. 

Die Zahl der Menschen in Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) belief sich im Februar 2026 auf 6.722, das sind 119 Personen mehr als im Vormonat und 16 weniger als im Vorjahresmonat. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt aktuell 12,2 Prozent.

 

Zahl neu gemeldeter Stellen gestiegen

Die Zahl neu gemeldeter Arbeitsstellen ist im Februar im Vergleich zum Januar gestiegen. Insgesamt meldeten öffentliche und private Unternehmen im Februar beim gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur und des Jobcenters 171 neue Stellen, 50 mehr als im Januar. Der Stellenbestand ist gegenüber dem Vormonat um 7 auf 989 gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Stellenbestand um 159 Arbeitsstellen gesunken.

Die meisten vorhandenen Stellenangebote kommen aus den Berufssegmenten Bau- und Ausbauberufe (160 Stellen, z.B. Maurer), Fertigungstechnische Berufe (156 Stellen, z.B. Mechatroniker) und Medizinische u. nicht-medizinische Gesundheitsberufe (133 Stellen, z.B. Altenpfleger).