Der Arbeitsmarkt im Altmarkkreis Salzwedel im März 20226

- Arbeitslosigkeit aufgrund saisonaler Einflüsse niedriger als im Februar

- Herausforderungen für Unternehmen bleiben in Folge der geopolitischen Weltlage hoch

31.03.2026 | Presseinfo Nr. 29

Im März 2026 ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat Februar um 90 Personen bzw. 2,5 Prozent gesunken. Damit waren 3.496 Personen im Altmarkkreis Salzwedel arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote betrug 8,3 Prozent. 

„Die Arbeitslosigkeit bleibt im mehrjährigen Vergleich weiterhin hoch, ist aber aufgrund üblicher saisonaler Effekte gegenüber Februar zurückgegangen“, erklärt Matthias Kaschte, Leiter der Agentur für Arbeit Sachsen-Anhalt Nord.

„Die umfangreichen Herausforderungen für Unternehmen setzen sich angesichts der geopolitischen Weltlage fort. Diese bildet sich zum Beispiel in den Auswirkungen der amerikanischen Zollpolitik oder den zuletzt wieder kräftig gestiegenen Energie- und Kraftstoffpreisen in Folge der Kriege im Iran und in der Ukraine ab. Einzelne Branchen suchen dennoch weiterhin Fachkräfte, andere wiederum bleiben in ihrem Einstellungsverhalten deshalb eher zurückhaltend“, ergänzt er.

 

Arbeitslosigkeit im Vorjahresvergleich

Im März 2025 betrug die Arbeitslosenquote 7,4 Prozent und es waren 3.131 Personen arbeitslos gemeldet.

 

Unterbeschäftigung

Der Blick auf die Unterbeschäftigung zeichnet ein umfassendes Bild von der Verfassung des Arbeitsmarktes. Denn hier werden neben Arbeitslosen auch Teilnehmer in Maßnahmen, Weiterbildungen, Vorruhestandsregelungen und arbeitsunfähig erkrankte Arbeitslose erfasst. 

Die Zahl der Menschen in Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) belief sich im März 2026 auf 4.186 das sind 81 Personen weniger als im Vormonat und 266 mehr als im Vorjahresmonat. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt aktuell 9,8 Prozent.

 

Zahl neu gemeldeter Stellen gestiegen

Die Zahl neu gemeldeter Arbeitsstellen ist im März im Vergleich zum Februar gestiegen. Insgesamt meldeten öffentliche und private Unternehmen im März beim Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur 124 neue Stellen, 22 mehr als im Februar. Der Stellenbestand ist gegenüber dem Vormonat um 17 auf 772 gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Stellenbestand um 48 Arbeitsstellen gesunken.

Die meisten vorhandenen Stellenangebote kommen aus den Berufssegmenten Fertigungsberufe (132 Stellen, z.B. Maschinen- und Anlagenführer), Fertigungstechnische Berufe (115 Stellen, z.B. Mechatroniker) und Bau- und Ausbauberufe (95 Stellen, z.B. Maurer).