Im Juni 2026 ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat Mai um 85 Personen bzw. um 2,6 Prozent gesunken. Damit waren 3.180 Personen im Altmarkkreis Salzwedel arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote betrug 7,7 Prozent.
„Die anhaltend schwierige wirtschaftliche Lage und internationale Unsicherheiten prägen den Arbeitsmarkt nach wie vor. Die Arbeitslosigkeit ist im Juni weiterhin auf einem erhöhten Niveau, gegenüber dem Vormonat aber gesunken“, sagt Diana Nebe, Geschäftsführerin Operativ der Agentur für Arbeit Sachsen-Anhalt Nord.
„Die Nachfrage nach Arbeitskräften entwickelt sich je nach Branche unterschiedlich. Wer eine gute Qualifikation und gefragte Kompetenzen mitbringt, hat weiterhin gute Chancen auf eine Beschäftigung. Gleichzeitig bleibt es wichtig, insbesondere Menschen mit geringen Qualifikationen durch individuelle Beratung, gezielte Vermittlung und passgenaue Qualifizierungsangebote nachhaltig in den Arbeitsmarkt zu integrieren“, ergänzt sie.
Arbeitslosigkeit im Vorjahresvergleich
Im Juni 2026 betrug die Arbeitslosenquote 7,2 Prozent und es waren 3.047 Personen arbeitslos gemeldet.
Unterbeschäftigung
Der Blick auf die Unterbeschäftigung zeichnet ein umfassendes Bild von der Verfassung des Arbeitsmarktes. Denn hier werden neben Arbeitslosen auch Teilnehmer in Maßnahmen, Weiterbildungen, Vorruhestandsregelungen und arbeitsunfähig erkrankte Arbeitslose erfasst.
Die Zahl der Menschen in Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) belief sich im Juni 2026 auf 4.029, das sind 32 Personen weniger als im Vormonat und 135 mehr als im Vorjahresmonat. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt aktuell 9,6 Prozent.
Zahl neu gemeldeter Stellen gesunken
Die Zahl neu gemeldeter Arbeitsstellen ist im Juni im Vergleich zum Mai gesunken. Insgesamt meldeten öffentliche und private Unternehmen im Juni beim Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur 96 neue Stellen, 32 Stellen weniger als im Mai. Der Stellenbestand ist gegenüber dem Vormonat um 33 auf 746 gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Stellenbestand um 350 Arbeitsstellen gesunken.
Die meisten vorhandenen Stellenangebote kommen aus den Berufssegmenten Fertigungstechnische Berufe (130 Stellen, z.B. Mechatroniker), Fertigungsberufe (105 Stellen, z.B. Maschinen- und Anlagenführer) und Bau- und Ausbauberufe (92 Stellen, z.B. Maurer).