Der Arbeitsmarkt im Altmarkkreis Salzwedel im August 2026

• Arbeitsmarkt bleibt in Folge der derzeitigen Welt- und Konjunkturlage ambivalent

28.08.2026 | Presseinfo Nr. 71

Im August 2026 ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat Juli um 43 Personen bzw. um 1,3 Prozent gestiegen. Damit waren 3.321 Personen im Altmarkkreis Salzwedel arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote betrug 8,0 Prozent.
„Die Lage am Arbeitsmarkt bleibt in Folge der derzeitigen Welt- und Konjunkturlage ambivalent. Während einige Unternehmen zur Aufgabenerledigung zusätzliche Fachkräftebedarfe melden und kaum besetzen können, bleibt das Einstellungsverhalten vieler anderer Unternehmen eher verhalten“, sagt Matthias Kaschte, Leiter der Agentur für Arbeit Sachsen-Anhalt Nord.
„Im Altmarkkreis Salzwedel bildet sich diese Situation auch in der Entwicklung der Arbeitslosigkeit ab. So ist die Arbeitslosigkeit weiterhin höher als im letzten Jahr und auch gegenüber dem Vormonat gestiegen“, ergänzt er.

Arbeitslosigkeit im Vorjahresvergleich
Im August 2025 betrug die Arbeitslosenquote 7,6 Prozent und es waren 3.192 Personen arbeitslos gemeldet.

Unterbeschäftigung
Der Blick auf die Unterbeschäftigung zeichnet ein umfassendes Bild von der Verfassung des Arbeitsmarktes. Denn hier werden neben Arbeitslosen auch Teilnehmer in Maßnahmen, Weiterbildungen, Vorruhestandsregelungen und arbeitsunfähig erkrankte Arbeitslose erfasst.
Die Zahl der Menschen in Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) belief sich im August 2026 auf 4.162, das sind 12 Personen mehr als im Vormonat und 121 mehr als im Vorjahresmonat. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt aktuell 9,9 Prozent.

Zahl neu gemeldeter Stellen gestiegen
Die Zahl neu gemeldeter Arbeitsstellen ist im August im Vergleich zum Juli gestiegen. Insgesamt meldeten öffentliche und private Unternehmen im August beim Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur 144 neue Stellen, 47 Stellen mehr als im Juli. Der Stellenbestand ist aber gegenüber dem Vormonat um 64 auf 657 gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Stellenbestand um 489 Arbeitsstellen gesunken.
Die meisten vorhandenen Stellenangebote kommen aus den Berufssegmenten Fertigungs-technische Berufe (104 Stellen, z.B. Mechatroniker), Fertigungsberufe 9(9 Stellen, z.B. Maschinen- und Anlagenführer) und Bau- und Ausbauberufe (87 Stellen, z.B. Maurer).