Jedes Jahr werden die TOP 100 Unternehmen und TOP 100 Schulen der Praktikumswoche für ihr Engagement in der Berufsorientierung ausgezeichnet. So in diesem Jahr auch die Hammer Holzbautechnik GmbH in Fichtenberg. Die Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim unterstützt die Praktikumswoche und sieht in der Auszeichnung eine wichtige Motivation für alle Beteiligten.
„Die Praktikumswochen sind eine unkomplizierte Möglichkeit in einer Woche fünf Jugendlichen an je einem Tag unseren Betrieb vorzustellen“, erklärt Dennis Bürk, der Projektleiter in der Arbeitsvorbereitung bei Hammer und gleichzeitig für Auszubildende zuständig ist. Was viele nicht wissen: Bei Hammer kann man Zimmerin oder Zimmerer werden und muss dabei nicht zwingend schwindelfrei sein. Holzelemente werden in der Produktionshalle bearbeitet und gefertigt, somit ist man wetterunabhängig. Hammer bildet zudem auch Bautechnische Konstrukteurinnen und Konstrukteure aus (früher Bauzeichner).
Prämiert werden die 100 am besten bewerteten Unternehmen aus einem Pool von über 20.000 Betrieben. Die guten Bewertungen der jungen Praktikantinnen und Praktikanten kommen nicht von ungefähr. Wer bei Hammer ein Praktikum macht darf richtig „mitschaffen“ und nimmt neben tollen Erfahrungen auch etwas Selbstgebautes (Zimmerer/Zimmerin) oder eine eigene Zeichnung (Bautechnische/r Konstrukteur/in) mit nach Hause.
„Die Praktikumswoche“ ist ein zentrales Instrument, um Jugendliche frühzeitig und unkompliziert mit der regionalen Wirtschaft in Kontakt zu bringen. Die Prämierung der Top 100 ist eine hervorragende Anerkennung für Betriebe und Schulen, die sich in besonderem Maße für die Fachkräfte von morgen engagieren. Die Auszeichnung macht zudem die Qualität der Berufsorientierung in unserer Region sichtbar. Daher lade ich alle Unternehmen und Schulen herzlich ein, auch in Zukunft die Aktion zu unterstützen“, erklärt Elisabeth Giesen, Leiterin der Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim.
Der Unternehmensstandort Hammer liegt etwas außerhalb von Fichtenberg. Da es sich um einen reinen Zuliefererbetrieb ohne eigene Baustellen handelt, ist das Unternehmen in der Öffentlichkeit kaum präsent. „Entsprechend wenig Werbung von uns“, erklärt Personalleiterin und kaufmännische Leiterin Angela Wirth. Gleichzeitig betont sie, dass weiterhin Auszubildende gesucht werden. Zudem bietet das Unternehmen auch außerhalb der offiziellen Praktikumswochen Praktikumsplätze an. Berufsberaterin Nicole Taubald und ihre Kollegin Michaela Zschoch vom Arbeitgeber-Service informieren die Personalleiterin darüber, wie die Arbeitsagentur bei der Fachkräftegewinnung unterstützen kann. Das Instrument „Assistierte Ausbildung“ macht Sinn, wenn Auszubildende besondere Unterstützung beispielsweise wegen Sprach- oder Lernschwierigkeiten brauchen oder der erfolgreiche Abschluss der Ausbildung gefährdet ist. Mit der Beschäftigtenförderung wird die Qualifizierung eines Helfers zur Fachkraft unterstützt.
Über die Praktikumswoche
Mit der Praktikumswoche können Schülerinnen und Schüler jeden Tag ein neues Unternehmen und ein neues Berufsfeld kennenlernen. Mit ihren individuellen Angaben werden für die Schülerinnen und Schüler automatisch die Praktikumstage geplant. Die Praktikumswoche 2026 findet in den Herbstferien sowie zwei Schulwochen davor und eine Schulwoche danach (12.10. - 06.11.2026) statt.
Weitere Informationen unter www.praktikumswoche.de