Der Arbeitsmarkt im Februar 2026
Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Schweinfurt bleibt im Februar konstant
Agentur für Arbeit Schweinfurt
Die Entwicklung am Arbeitsmarkt im Februar präsentiert sich stabil und folgt den für die Jahreszeit typischen Mustern.
Zitat:Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Schweinfurt, hebt hervor: „Durch das winterliche Wetter sind auf dem Arbeitsmarkt positive Impulse ausgeblieben. Die Arbeitslosigkeit bewegt sich weiterhin auf einem deutlich höheren Niveau als im Vorjahresvergleich. Besonders auffällig ist hierbei die Dynamik im Bereich der beitragsfinanzierten Arbeitslosenversicherung (SGB III). Exemplarisch steht hierfür der Landkreis Haßberge. Gegenüber dem Vorjahr haben wir hier einen Anstieg der Arbeitslosigkeit um 17,5 Prozent verzeichnen müssen. Umso wichtiger ist es, dass wir mit unserer Qualifizierungsoffensive auf die Bedarfe des Marktes reagieren und gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern sinnvolle Angebote für Betroffene Personen und Betriebe schaffen.“
Die Zahl der Arbeitslosen ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Schweinfurt (Stadt Schweinfurt, Landkreis Bad Kissingen, Landkreis Rhön-Grabfeld, Landkreis Haßberge, Landkreis Schweinfurt) im Februar 2026 minimal gestiegen. 10.223 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 41 Personen mehr (0,4 Prozent) als im Januar und 582 Personen bzw. 6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 4,1 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie noch bei 3,9 Prozent.er Arbeitsagentur.
Dynamik am Arbeitsmarkt
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 2.626 Personen arbeitslos. Davon kamen 1.017 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 2.573 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 719 eine Erwerbstätigkeit auf.
Arbeitslosigkeit nach Rechtskreisen
In der beitragsfinanzierten Arbeitslosenversicherung (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 5.742 Personen (48 Personen mehr als im Vormonat und 470 Personen mehr als vor einem Jahr). Bei den Trägern der Grundsicherung (Jobcenter) waren 4.481Arbeitslose registriert (7 Personen weniger als im Vormonat, aber 112 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 44 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
In den Jobcentern sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 106 (entspricht -1 Prozent) auf insgesamt 7.640.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 10.106 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 213 Personen weniger (-2 Prozent) als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)
Stellenmarkt
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 764 Stellen wurden im Februar neu gemeldet (318 mehr als im Vormonat, aber 129 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, Handel/Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Verarbeitendes Gewerbe, Baugewerbe, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen.
Aktuell befanden sich damit 4.574 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
Blitzlicht zur Lage auf dem Ausbildungsmarkt im Februar: Deutlich weniger Ausbildungsstellen als im Vorjahr
Zitat:„Die konjunkturelle Schwäche und die Transformation der Wirtschaft zeigen ihre Auswirkungen am Arbeitsmarkt und nun leider auch am Ausbildungsmarkt. Während die Bewerberzahl relativ konstant zum Vorjahr bleibt, sehen wir einen sehr deutlichen Rückgang bei den von den Betrieben gemeldeten Ausbildungsstellen. Dennoch bleibt die Zahl der Ausbildungsstellen deutlich über der Bewerberzahl“, erläutert Richard Paul, der Leiter der Schweinfurter Agentur für Arbeit.
Im Bereich der Agentur für Arbeit Schweinfurt (Stadt Schweinfurt, Landkreis Bad Kissingen, Landkreis Rhön-Grabfeld, Landkreis Haßberge, Landkreis Schweinfurt) waren bis Februar insgesamt 2.119 Interessierte als Bewerber und Bewerberinnen für eine Ausbildungsstelle oder ein duales Studium bei der Berufsberatung gemeldet (27 Personen (1 Prozent) weniger als im Februar 2025). Unter den gemeldeten befanden sich 350 Jugendliche mit Migrationshintergrund.
Die regionalen Unternehmen haben bisher 2.917 Ausbildungs- und duale Studienplätze gemeldet (625 Stellen bzw. 18 Prozent weniger als vor einem Jahr). Rein rechnerisch kommen damit auf 100 Stellen 73 Bewerber bzw. Bewerberinnen.
Zitat:„Nachdem die Faschingsferien nun zurückliegen, beginnt die heiße Phase bei der Besetzung der Ausbildungsstellen. Ich appelliere an alle Betriebe uns ihre besetzbaren Ausbildungsstellen zu melden. Alle Bewerberinnen und Bewerber, ohne bereits erfolgte Einstellungszusage, sollten die Unterstützung durch die Berufsberatung der Agentur nutzen und vorab Termine vereinbaren“, appelliert der Agenturchef Richard Paul.
Die Berufs- und Studienberatung ist von überall telefonisch und per Videotelefonie erreichbar und bietet individuelle Beratungen an: Hotline 0800 4 5555 00.
Im nächsten Monat erfolgt die Halbjahresbilanz zum Ausbildungsjahr 2025/2026.
